×

Projekt «Eisball»: Ein Meilenstein für Urs Marti

Das überdeutliche Ja der Churer Bevölkerung zum Projekt «Eisball» ist für den Churer Stadtpräsidenten ein Meilenstein - auch in persönlicher Hinsicht. Im Herbst 2021 könnten die neuen Sportanlagen eingeweiht werden. Könnten, denn Verzögerungen sind nicht ausgeschlossen.

Südostschweiz
Sonntag, 25. November 2018, 17:07 Uhr Nach deutlichem Ja zum Projekt «Eisball»
Urs Marti darf ein erfreuliches Abstimmungsresultat bekannt geben.
THEO GSTÖHL

Der Churer Stadtpräsident Urs Marti ist ein Freund markiger Worte. Seit gestern Sonntag erst recht. Nach dem Ja zum 40-Millionen-Projekt «Eisball» sprach er von einem «Meilenstein für unsere Stadt» nach einer fast 50-jährigen Wartezeit. Endlich dürften die Sportanlagen wieder erneuert und ergänzt werden. «Es ist aber auch für mich ein Meilenstein», so Marti. Es sei seinem Team gelungen, innerhalb von vier Jahren ein Projekt aufzugleisen, das nun mit viel Rückendeckung in die Zukunft gehen dürfe. Die Zustimmung mit über 80 Prozent Ja-Stimmen sei ein Bekenntnis zu einer modernen, urbanen Stadt. Ein Ja zur Jugend und zum Sport. So werde der Entscheid die Stadt in vielerlei Hinsicht positiv beeinflussen.

Nächster Halt: Baubewilligung

Laut Marti wird die Stadt die Baubewilligung in rund neun Monaten erreicht haben. «Wir hoffen, die Sportanlagen im Herbst 2021 einweihen zu können.»

Im Bereich des Rasensports sind Verzögerungen aber nicht ausgeschlossen. Dies, weil der Baurechtsvertrag mit der Reithalle AG noch bis 2023 läuft. Alles ist also abhängig von der Frage, wann die Reithalle abgebrochen werden kann. Laut Marti ist die Stadt aktuell in Verhandlungen mit den Reitern. Dazu werde dem Gemeinderat Anfang 2019 eine Botschaft unterbreitet, in welcher es um einen neuen Platz für die Reiter und eine mögliche Abgeltung geht. «Vielleicht zeichnen sich hier mit dem deutlichen Resultat Möglichkeiten ab, den Knopf zu lösen.»

Kommentar schreiben

Kommentar senden