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Andere Kantone sollen Glarus folgen

Die Glarner Regierung stellt sich gegen Windräder in der Linthebene. Damit gehe sie anderen Regierungen in der Schweiz mit gutem Beispiel voran, meint die Vereinigung Freie Landschaft Schweiz.

Südostschweiz
Dienstag, 06. November 2018, 12:21 Uhr Vorreiterrolle
So wie hier in Collonges soll es im Linthgebiet nicht aussehen.
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Wenn es nach der Vereinigung Freie Landschaft Schweiz geht, soll der Kanton Glarus in Sachen Windenergie zum Vorreiter für andere Kantone werden. Nicht, weil der Kanton auf Windenergie setzt, sondern weil sich die Kantonsregierung gegen sie ausspricht und das Linthgebiet von der Liste möglicher Standorte für Windräder gestrichen hat.

Mit diesem Entscheid habe sie als erste kantonale Exekutive festgehalten, dass die Nutzung der Windenergie durch grosse Windräder in der dicht besiedelten Schweiz zu massiven Umwelt- und Image-Schäden führen könne, schreibt die Vereinigung in einer Medienmitteilung. Darin fordert Freie Landschaft Schweiz die kantonalen Exekutiven des ganzen Landes auf, dem Beispiel der Glarner Kantonsregierung zu folgen. Sie sollen ebenfalls klare Kriterien festlegen, um Schäden durch Windenergieanlagen in der Schweiz zu bekämpfen.

So habe die Glarner Regierung beispielsweise festgehalten, dass «die Wirtschaftlichkeit, gestützt auf empirischen Ergebnissen der Windmessungen, nachgewiesen werden muss» oder dass für Vögel keine übermässige Kollisionsgefahr bestehen dürfe.

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Das freut mich sehr. Windkraft ist unwirtschaftlich, unzuverlässig, extrem schädlich für Natur und Landschaft und dazu noch schädlich für Menschen und Tiere durch Infraschall, Eis- und Teileabwurf und das ständige Töten von Vögeln und Fledermäusen. Der Beitrag zur Versorgungssicherheit mit Strom ist gleich Null. Kurz gesagt: Schwachsinn!

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