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Braucht Graubünden eine Informatikmittelschule?

Die Kommission für Bildung und Kultur des Grossen Rates schlägt in der Teilrevision des Mittelschulgesetzes die Möglichkeit einer Informatikmittelschule vor. 2014 war diese bereits einmal gescheitert, jetzt soll es im zweiten Anlauf klappen.

Südostschweiz
04.10.18 - 10:01 Uhr
Politik
Schule Igis Fach Medien und Informatik Schulhaus
Informatik als Schulfach ist längst der Normalfall, eine Informatikmittelschule wäre dagegen eine Neuheit in Graubünden.
OLIVIA ITEM/SYMBOLBILD

Der Kanton Graubünden revidiert sein Mittelschulgesetz. Nun hat sich die grossrätliche Kommission für Bildung und Kultur mit dem Entwurf der Regierung beschäftigt und dabei eine eigentlich schon abgelehnte Idee wieder aufgenommen. Eine Kommissionsminderheit möchte das Thema Informatikmittelschule wieder ins Gesetz aufnehmen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Die Regierung hatte bei der Teilrevision des Mittelschulgesetztes 2014 die Informatikmittelschule im Gesetzesentwurf vorgesehen. Der Grosse Rat lehnte diese aber ab. Nun soll diese in einem zweiten Anlauf als mögliche Abteilung einer Mittelschule ins Gesetz aufgenommen wird. 

Im Weiteren wurden seitens einer Kommissionsminderheit noch Anträge zum Festhalten am Glaubensbekenntnis, zum Anspruch auf Erteilung eines Leistungsauftrags zur Führung einer Mittelschule und zum Anspruch auf Ausrichtung der Talentpauschale gestellt. Der Grosse Rat wird das Geschäft in der Oktobersession behandeln. 

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