Grosses Saal-Projekt in der Stadt steht in den Startlöchern
Ein Saal für 1000 Personen, ein neuer Detailhändler, Läden sowie rund 70 Wohnungen sieht das Projekt Stadthof Süd mitten im Rapperswiler Zentrum vor. Die Vorbereitungen für die dreijährige Bauphase laufen.
Ein Saal für 1000 Personen, ein neuer Detailhändler, Läden sowie rund 70 Wohnungen sieht das Projekt Stadthof Süd mitten im Rapperswiler Zentrum vor. Die Vorbereitungen für die dreijährige Bauphase laufen.
Ein Saal für 1000 Personen, ein neuer Detailhändler, Läden sowie rund 70 Wohnungen sieht das Projekt Stadthof Süd mitten im Rapperswiler Zentrum vor. Die Vorbereitungen für die dreijährige Bauphase laufen.
Das Rapperswiler Zentrum erhält einen neuen Gesichtszug. Schräg vis-à-vis des Sonnenhofs, an der Oberen Bahnhofstrasse wird der Stadthof Süd das Erscheinungsbild der Innenstadt verändern. Zwei Gebäude sowie der Velocontainer müssen einer neuen fünfstöckigen Überbauung Platz machen.
Baubewilligung steht noch aus
Die Baubewilligung steht zwar noch aus. Trotzdem sind die Vorbereitungsarbeiten schon angelaufen, wie die Fokus Immobilien AG mitteilt. In den nächsten Wochen soll der Rückbau der bestehenden Gebäude starten. Verwaltungsrats-Präsident Christian Meier geht davon aus, dass die Baubewilligung im Spätsommer eintrifft. Dies, nachdem man mit diversen kantonalen Amtsstellen in den letzten Monaten in intensivem Austausch gestanden sei. Die einzige Einsprache gegen das Projekt sei bereits im Frühling zurückgezogen worden.
Die Fokus Immobilien AG wurde gegründet, um den Bau zu planen, zu vermarkten und den Betrieb des Saals zu managen, wie es auf der inzwischen aufgeschalteten Website des Projekts heisst.
Grosser Saal als Herzstück
Der Saal mit Bühne, Catering-Küche, Foyer und Seminarräumen für bis zu 1000 Personen ist das Herzstück des Projekts. «Es wird meines Wissens der grösste derartige Saal in der Ostschweiz», sagte Meier bereits bei der Baueingabe Anfang Dezember 2017. Sprich ein Saal, der von Beginn weg als solcher konzipiert ist. Noch grösser ist die Starlite Eventhall im Buech, die aber aus dem Umbau einer Industriehalle entstand. Der Stadtsaal im Joner «Kreuz» fasst mit Sitzreihen dagegen nur knapp 600 Personen.
Jeweils am Sonntagmorgen wird die Freikirche Prisma, der die Fokus Immobilien AG nahe steht, den Saal im Stadthof Süd für Gottesdienste mieten. Zu den anderen Zeiten sollen darin private und öffentliche Anlässe aller Art stattfinden.
Die Herausforderung, einen Saal rentabel zu betreiben, nannte Meier als einen der Gründe für den langen Planungsvorlauf des Projekts von rund zehn Jahren.
Gut 50 Mio. Franken beträgt das Investitionsvolumen für das Projekt laut Meier. «Die Finanzierung ist gesichert.» Die Investoren bestünden aber auf Diskretion. Kein Investor, sondern nur Mieter sei die «Kirche im Prisma», so Meier.
Neuer Detaillist in Rapperswil
Im unteren Erdgeschoss auf der Südseite des Gebäudes wird auf rund 1000 Quadratmetern ein Detailhändler einziehen. Der Vertrag ist laut Meier unterschrieben. Weil die Firma intern noch nicht informiert habe, könne er aber noch keinen Namen nennen. Klar ist, dass es Coop oder Migros nicht sind. Wahrscheinlich dürfte Aldi oder Lidl die Chance nutzen, in Rapperswil Fuss zu fassen.
Auf der Nordseite, an der Oberen Bahnhofstrasse, sind im Erdgeschoss wie heute Ladenflächen vorgesehen. Wie viele der früher 17 gewerblichen Mieter in den Neubau einziehen, sei offen, so Meier.
In den oberen Geschossen sind neben Büros aktuell rund 70 Wohnungen geplant – mit einem bis 3,5 Zimmern. «Eine weitere Aufteilung in bis zu 94 Kleinwohnungen wäre später noch möglich», sagt Meier.
Für die Parkierung gibt es eine Tiefgarage mit rund 160 Plätzen. Auch 150 Veloabstellplätze sind geplant. Meier rechnet mit dem Baustart im Herbst – und einer Bauzeit von rund drei Jahren. «Wir freuen uns, dass es nun losgeht.»
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