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Schraubach wird besser verbaut

Das Projekt der Gemeinde Schiers für die Verbauung des Schraubachs erhält grünes Licht. Dabei werden die Bauwerkschäden der letzten Jahre behoben, um so den Hochwasserschutz auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Südostschweiz
Donnerstag, 08. März 2018, 16:00 Uhr 300'000 Franken
Der Schraubach gehörte lange Zeit zu einem der gefährlichsten Wildbäche im Prättigau.
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Der Schraubach entwässert die südlichen Flanken der Bergkette Girenspitz, Kirchlispitzen, Drusenfluh, Chüenihorn und mündet in die Landquart. Der stark verwitterungsanfällige Untergrund führte bereits 1910 zu einer systematischen Verbauung der gefährdeten Abschnitte. Seither wurde das Verbauungssystem immer wieder erweitert und erneuert. 

Bei einer allgemeinen Inspektion wurde festgestellt, dass vier Wildbachsperren beschädigt und teilweise unterspült sind. Um den Hochwasserschutz auch in Zukunft zu gewährleisten, hat die Regierung das Projekt der Gemeinde Schiers genehmigt, wie die Bündner Standeskanzlei bekannt gibt. Dabei sollen die Bauwerkschäden behoben werden.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 300'000 Franken. Bund und Kanton werden sich gemäss der Programmvereinbarung «Schutzbauten Wasser» daran beteiligen. 

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