Weil der Kanton bremst – Stadt will die Berufsschule selber bauen
Der Kanton hat den Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) in Rapperswil-Jona auf die lange Bank geschoben. Nun schlägt die Stadt einen brisanten Deal vor: Sie will die Berufsschule selber bauen.
Der Kanton hat den Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) in Rapperswil-Jona auf die lange Bank geschoben. Nun schlägt die Stadt einen brisanten Deal vor: Sie will die Berufsschule selber bauen.
Die Gebäude der Berufsschule neben dem Sonnenhof in Rapperswil-Jona sind in einem schlechten Zustand. Doch der Kanton hat einen Neubau auf die lange Bank geschoben. Vor 2020 will die Regierung nicht einmal die Planung für neue Gebäude in Angriff nehmen. Er stützt sich dabei auf einen Entscheid des Kantonsrats, der dies 2011 abgesegnet hat.
Nun will die Stadt das Heft selber in die Hand nehmen. Sie schlägt dem Kanton einen brisanten Deal vor. Sie will den Neubau selber realisieren und dem Kanton vermieten oder zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen. Dies geht aus einem Vorstoss von vier Kantonsräten aus dem Linthgebiet hervor. Die St. Galler Regierung hat nun das Baudepartement beauftragt, die «finanzrechtlichen, finanziellen und zeitlichen Rahmenbedingungen für eine solche Lösung zu prüfen und ihr bis Mitte 2018 Bericht zu erstatten», wie die Exekutive in der Antwort auf den Vorstoss schreibt.
Zu stehen kommen soll das neue BWZ auf jeden Fall an einem neuen Standort – auf dem Ara-Parkplatz im Südquartier vis-à-vis des Eishockeystadions. Die Bevölkerung von Rapperswil-Jona hatte im letzten November einem Landverkauf von 8600 Quadratmetern für 6,5 Millionen an den Kanton zugestimmt.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.