Stadt gönnt sich zum Jubiläum mehr Weihnachts-Beleuchtung
Zum Zehn-Jahr-Jubiläum erweitert Rapperswil-Jona für 150 000 Franken seine Weihnachtsbeleuchtung. Dank LED-Leuchtmittel bleiben Stromverbrauch und Kosten trotz Erweiterung klar tiefer als mit der alten Technik.
Zum Zehn-Jahr-Jubiläum erweitert Rapperswil-Jona für 150 000 Franken seine Weihnachtsbeleuchtung. Dank LED-Leuchtmittel bleiben Stromverbrauch und Kosten trotz Erweiterung klar tiefer als mit der alten Technik.
Der Advent rückt näher. Dies wird auch im Strassenbild von Rapperswil- Jona sichtbar. Bereits wurde begonnen, die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen. Zum Zehn-Jahr-Jubiläum hat der Stadtrat beschlossen, die Beleuchtung auszubauen, wie er gestern mitteilte. Er hat 150 000 Franken für die Anschaffung zusätzlicher Lichter bewilligt. Die Elektrizitätswerke Jona-Rapperswil AG und die Energie Zürichsee Linth AG leisteten zusätzlich einen Beitrag von je 20 000 Franken, die Wasserversorgung der Stadt spendierte 10 000 Franken.
Zusätzlich zu den Lichtern in der Rapperswiler Altstadt und den 55 Lämpchen-Zylindern im Zentrum von Jona wird nun symbolträchtig auch die Neue Jonastrasse beleuchtet. Sie verbindet die beiden Stadtzentren. Zudem erhält der Weiler Wagen ebenfalls eine Beleuchtung. Sechs Beleuchtungs-Zylinder werden dort aufgehängt, entlang der Neuen Jonastrasse sind es 23.
Die neue Beleuchtung funktioniert mit LED-Technik. Diese braucht bedeutend weniger Strom als herkömmliche Leuchtmittel. 45 Tage lang ist die Beleuchtung jeweils in Betrieb. In dieser Zeit verbrauchen die 55 Leucht-Zylinder im Zentrum von Jona rund 9300 kWh Strom, wie das EW Jona-Rapperswil letztes Jahr mitteilte. Mit der zusätzlichen Beleuchtung steigt dieser Verbrauch auf rund 15 000 kWh. Das ist immer noch massiv weniger Strom als die alte Beleuchtung in Jona benötigte. Diese verbrauchte über 40 000 kWh.
Altstadt mit alter Technik
Während die Joner Beleuchtung auf dem neuesten Stand der Technik ist, erhellen die Rapperswiler Altstadt noch herkömmliche Lämpchen. Laut Bauchef Thomas Furrer hatte der frühere Stadtrat diese erst vor sechs Jahren angeschafft. Sie würden so bald nicht ersetzt. Damals habe man offenbar keine befriedigende LED-Lösung gefunden. Der Verbrauch der Rapperswiler Beleuchtung ist laut EWJR mit gut 27 000 kWh dreimal so hoch wie jener in Jona. Für Rapperswil kostet der Strom rund 4500 Franken pro Saison, für die restliche Stadt mit Wagen neu rund 2300.
Deutlich mehr schenkt der jährliche Unterhalt der Beleuchtung samt Lagerung und Installation ein. Dieser belief sich in den letzten Jahren auf 110 000 bis 160 000 Franken pro Jahr.
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