Stadtrat Degiacomi sorgt sich um die Coiffeure
Der Churer SP-Grossratsstellvertreter und Stadtrat Patrik Degiacomi beobachtet die kantonale Coiffeurbranche genau. Das zeigt eine neue parlamentarische Anfrage.
Der Churer SP-Grossratsstellvertreter und Stadtrat Patrik Degiacomi beobachtet die kantonale Coiffeurbranche genau. Das zeigt eine neue parlamentarische Anfrage.
In Bündner Zentrumsorten würden derzeit «grosse neue Coiffeur-Salons für Aufsehen» sorgen, welche mit «schier unglaublichen Tiefpreisen werben», so der Churer SP-Grossratsstellvertreter und Stadtrat Patrik Degiacomi. Es stelle sich «unweigerlich» die Frage, ob bei solchen Preisen der Gesamtarbeitsvertrag, aber auch andere Vorgaben wie die Abgabepflicht der Mehrwertsteuer sowie ausländerrechtliche Bestimmungen, etwa eine gültige Arbeitsbewilligung, überhaupt eingehalten werden könnten.
Degiacomi will deshalb von der Bündner Regierung wissen, mit welchen Massnahmen das Coiffeurgewerbe in Graubünden überprüft würde. Konkret will er wissen, welche Kontrolltätigkeiten zwischen 2014 und 2016 stattgefunden hätten. Ebenfalls fragt er, ob die Regierung die Möglichkeit habe, mutmassliche Umgehungen von der Pflicht zur Abgabe der Mehrwertsteuer zur Anzeige zu bringen.

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