Kapitalerhöhung auf Kurs, auch ohne Gemeinden
Das Hochalpine Institut in Ftan ist weiterhin auf der Suche nach Geld. Auch, weil die Unterengadiner Gemeinden abgewunken haben.
Das Hochalpine Institut in Ftan ist weiterhin auf der Suche nach Geld. Auch, weil die Unterengadiner Gemeinden abgewunken haben.
Fünf Millionen Franken will das Hochalpine Institut Ftan mit der am 1. Juni startenden Kapitalerhöhung zusammen bekommen. Dies, um die Zukunft der Bildungsstätte zu sichern.
Die Kapitalerhöhung stehe unter guten Vorzeichen, sagte Verwaltungsrat Vizepräsident Paul Häring gegenüber dem Portal schweizeraktien.net. Fest zugesagt seien bislang Mittel von gut 2,5 Millionen Franken. Die Zusagen stammen laut dem Bericht von interessierten Personen, die bislang nicht Aktionäre sind, und von einem Fonds, der zwei Millionen Franken zugesichert hat. Weiter hat laut Häring ein strategischer Partner eine mündliche Zusage gemacht, weitere zwei Millionen Franken in die Gesellschaft zu investieren. Mit diesen Zusagen reduziert sich der weitere Bedarf an Kapital auf eine halbe Million Franken.
Keine weiteren Gelder würden hingegen die Unterengadiner Gemeinden in die Schule pumpen. Wie das Regionaljournal von SRF berichtete. Einerseits möchten sie Platz machen für grosse, private Investoren. Andererseits sehen es die Gemeinden nicht als ihre Aufgabe an, die Schule finanziell weiter zu unterstützen.
Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos
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