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Nationale Bildungspolitiker kritisieren Glarner Lehrplan

Der Beschluss des Regierungsrates, Französisch für Ober- und Realschüler fakultativ zu belassen, wirbelt Staub auf. Der Präsident der Konferenz der Erziehungsdirektoren spricht von einem problematischen Entscheid. 

Südostschweiz
15.11.15 - 03:32 Uhr
Politik

Der Glarner Regierungrat hat am Mittwoch bekannt gegeben, beim Französischunterricht vom für die Kantone massgebenden Lehrplan 21 abzuweichen. Für die Ober- und Realschüler soll Französisch wie bisher fakultativ bleiben. 

Der Entscheid des Regierungsrates ist im Rest der Schweiz nicht unbemerkt geblieben. Der «Tages-Anzeiger» zitiert in der Ausgabe vom Freitag etwa den Präsidenten der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK), Regierungsrat Christoph Eymann, Basel-Stadt: Es sei zu bedauern, dass ein Kanton den Lehrplan 21 auf diese Weise umsetze. Und: «Die nationalen Bildungsziele gelten grundsätzlich für alle.» (df)

Der Glarner Bildungsdirektor, Benjamin Mühlemann, verteidigt den Entscheid in der «Schweiz am Sonntag».

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