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Glarner Köche behaupten sich im «Gault Millau»-Führer

Der «Gault Millau»-Restaurantführer 2017 zeichnet erneut zwei Glarner Restaurants für ihre exzellente Küche aus. Davon ist eins definitiv zum letzten Mal dabei. 

Südostschweiz
Mittwoch, 12. Oktober 2016, 06:30 Uhr Spitzenrestaurants im Glarnerland
Das Wirtepaar Elisabeth und Hans Hauser vom Restaurant «Sonnegg» in Glarus freut sich über die 14 «Gault Millau»-Punkte. Archivbild

von Lisa Leonardy

Es ist ein schönes Abschiedsgeschenk für den Glarner Gourmet-Koch Hans Hauser: Auch in seinem letzten Jahr vor dem Ruhestand zeichnet ihn der Restaurantführer «Gault Millau» für seine «hervorragende Küche» aus.

Seit 32 Jahren führt er das Restaurant «Sonnegg» in Glarus gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth – noch bis zum Juli 2017, dann ist Schluss. «Ich bin stolz, dass wir unser Niveau bis zum Ende halten konnten», sagt Hauser. Denn seit gut drei Jahrzehnten ist der Koch nie unter die erreichten 14 Punkte gefallen.

Stylisches Haus, stylische Küche

Das zweite im «Gault Millau» aufgeführte Glarner Restaurant ist das «Chalet Hotel Ahorn» in Braunwald. Dies mit den beiden Restaurants «Ahorn» und «Stübli». «Der eher lange Weg von der Bergstation der Braunwald-Bahn hinauf zum ‘Chalet Ahorn’ im autofreien Glarner Dorf lohnt sich», beschreiben die Kritiker im Restaurantführer. Das Haus mit Panoramaterrasse und gepflegt rustikalem Charme verblüffe mit stylischem Alphüttenstil.

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Auch Paul Urchs, Wirt und Koch im «Chalet Ahorn» in Braunwald freut sich über 14 «Gault Millau»-Punkte. Pressebild

«Stylisch ist auch die Küche von Paul Urchs und seinem Team, die im September 2015 übernommen haben», heisst es weiter. Zwar ist das «Ahorn» bereits zum zweiten Mal aufgeführt, 2016 zeichnete aber noch der Vorgänger von Paul Urchs, Beat Schittenhelm, für die Küche verantwortlich. Dieser erkochte damals 12 «Gault Millau»-Punkte. Der neue Koch und Geschäftsführer aus Deutschland konnte das im Vorjahr erzielte Ergebnis noch verbessern: «Wir starten vorsichtig mit 14 von 20 möglichen Punkten», heisst es von den «Gault Millau»-Testern.

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