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Im Silsersee hat es zahlreiche Namaycushs

Diese Woche hatte Ronny Camenisch aus Rhäzüns einen riesigen Fisch an der Angel: Über acht Kilogramm wog der Namaycush, welchen er aus dem Silsersee gezogen hatte. Diese Fische wurden in den Sechzigerjahren zur Regulierung des Saiblings eingesetzt.

Südostschweiz
Freitag, 20. Mai 2016, 20:05 Uhr Fischerglück am Silsersee

Ronny Camenisch war nicht der einzige mit Anglerglück: Während der letzten zwei Wochen wurden ganze zehn kanadische Seesaiblinge, sogenannte Namaycush, aus dem Silsersee gefischt.

Regulierung des Seesaiblings

Der Namaycush wurde vor 50 Jahren im Silsersee eingesetzt, um den Bestand des Seesaiblings zu regulieren. Jetzt hätten sie viel mehr Namaycushs im See, sagt Antonio Walther, Präsident des Fischereivereins Silsersee. Der Bestand des Seesaiblings leide aber nicht darunter, meint Marcel Michel vom Amt für Jagd und Fischerei: «Wir kennen kein Problem. Diese Fische sind schon seit Jahrzehnten im See.»

RSO-Reporterin Nadja Simmen hat mit Antonio Walther und Marcel Michel über den Namaycush im Silsersee gesprochen.


«Diesen Fisch darf ich nicht verlieren»

Zuerst vermutete er einen kleinen Saibling an der Angelrute, jedoch merkte Ronny Camenisch schnell, dass er einen Riesenfisch am Haken hatte. «Ich habe mir Zeit gelassen, bis der Fisch müde war. Dann war es einfach, den Fisch ins Netz zu bringen», erzählt der Glücksfischer. Ob man einen solchen Fisch überhaupt essen kann? «Ja, aber die grossen Fische sind ziemlich fettig», sagt Antonio Walther. Bei Camenisch landet der Namaycush aber sowieso nicht auf dem Teller, sondern ausgestopft an der Wand.

Der Beitrag von RSO-Reporterin Nadja Simmen.

 

 

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