Schwitzen im Schmelztiegel Downtown Chur
Eigentlich wollte ich diese Woche nur über die Mainstation schreiben. Ruhig und langsam zugebaut, steht sie seit 20 Jahren in den Köpfen der Macher und seit 15 Jahren am Stadtrand von Chur. Zwischen Autobahn, Tankstelle und Möbelhaus.
Doch dann kam am Pfingstmontag die Einladung zum erneuten Besuch einer Fitnessstunde: M.A.X. & Bauch-Core mit Dajana stand am Dienstag in meiner Agenda. Und ich muss gestehen, so geschwitzt habe ich lange, habe ich jahrelang nicht mehr! Ich fühlte mich wie wohl manche Bauarbeiter, die die Mainstation mitbauten. Es war hart, sehr hart. Und wirklich toll!
Business, Kunst, Gastronomie und Fitness
Ich habe mich ausgepauert. Mit einer Lehrerin, die alles aus den Teilnehmern herausholen wollte. Dajana motivierte ständig. Und sie machte mit. Ich glaube, wenn sie am Nachmittag nicht zur weiteren Arbeit hätte gehen müssen, sie hätte den ganzen Nachmittag weitergemacht. Wahrscheinlich aber bald einmal alleine. Denn auch andere Teilnehmer gelangten an ihre Grenzen.
Doch zurück zur Mainstation. Das mit dem Schweiss passt doch eigentlich ganz gut als Übergang. Die Mainstation 1901, wie sie offiziell genannt wird, verkörpert gemäss der Homepage den Schmelztiegel Downtown Chur, wo Business, Kunst, Gastronomie und Fitness aufeinander treffen. Die markanten, der Industrialisierungszeit nachgebauten Gebäude sollen Bewohner und Nutzer inspirieren.
Zwei von 1700 Quadratmetern
Vor bald 20 Jahren fanden erste Gespräche mit Partnern und dem Kanton Graubünden statt. 2002 wurde der erste und 2003 der zweite Tower eröffnet. 2014 fand der Spatenstich für den dritten Trakt statt. Dazwischen gab es Ideen von einem Tagungszentrum. Und immer wieder sind Firmen gekommen und wieder gegangen. So der E-Tower der HTW, Restaurants oder Bars. Inzwischen sind rund ein Dutzend Firmen «im Symbol für Ankunft und Abreise» untergebracht.
Mit 1700 Quadratmetern Fläche ist der Fitness Tower das flächenmässig grösste Unternehmen und auch das grösste Fitnesscenter im Kanton Graubünden. Am Dienstag brauchte ich lediglich zwei Quadratmeter. Und ein Hand- und ein Duschtuch. Und eine kühle Dusche.
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