Davoser Teenager in Südafrika
Vor einigen Wochen haben sich zehn Jugendliche in der Begleitung eines Leiterteams aus Davos zum einem Einsatz in Südafrika aufgemacht. Unter der Leitung von «Youth with a Mission Davos» (YWAM), wurde dies nun schon zum dritten Jahr in Folge durchgeführt.
Vor einigen Wochen haben sich zehn Jugendliche in der Begleitung eines Leiterteams aus Davos zum einem Einsatz in Südafrika aufgemacht. Unter der Leitung von «Youth with a Mission Davos» (YWAM), wurde dies nun schon zum dritten Jahr in Folge durchgeführt.
Seit fast 20 Jahren führt YWAM Davos internationale Schulungen mit christlichen Grundlagen durch. Diese bestehen aus einer dreimonatigen Schulungsphase in Davos und einem dreimonatigen Einsatz in einem Entwicklungsland. Schon lange war es der Wunsch, auch junge Leute aus Davos auf Kurzeinsätze nach Afrika mitzunehmen.
Die zehn Jugendlichen, die sich teilweise kannten, teilweise auch nicht, haben zuerst zwei Vorbereitungstage in Davos verbracht. Dies bot nicht nur Gelegenheit, in die südafrikanische Kultur eingeführt zu werden, sondern auch sich gegenseitig besser kennenzulernen. Danach ging es auf die zweitägige Reise mit Bus, Zug, Flugzeug und Auto in ein Dorf im südafrikanischen Busch. Begrüsst wurde das Team dort nicht nur von einem wunderschönen, atemberaubenden Sonnenuntergang, sondern auch vom lokalen Team des Kinderdorfes und gutem Essen.
Abwechslungsreiche Aufgaben und Hilfsmöglichkeiten
Die nächsten zehn Tage waren gefüllt mit Programm. Bei den abwechslungsreichen Aufgaben und Hilfsmöglichkeiten war für jeden etwas dabei. Im Kinderdorf wurde mit den Kindern Fussball und Verstecken gespielt. Den lokalen Kindergarten, bei welchem in den letzten zwei Jahren bereits ein Spielplatz gebaut wurde, verzierte man mit einem Wandgemälde. Bereits im Vorfeld wurden Spielsachen und Kleider gesammelt, welche den Kindern im Kindergarten übergeben werden konnten. Die Freude darüber war riesig. Auch konnte das Team beim «After School Programm» helfen. Dorthin kommen viele Kinder und Jugendliche aus dem Dorf, um sich eine warme Mahlzeit abzuholen. Dies ist in der armen «Community» sehr wertvoll, denn viele Familien haben Schwierigkeiten, täglich Essen auf den Tisch zu stellen. Es wurde auch handwerklich angepackt. Für das Besucherzentrum des Kinderdorfes wurden Fliegengitter gebaut, um krabbelnde und kriechende Mitbewohner zu vermeiden. Ein weiterer Höhepunkt war der freie Tag, welchen das Team im Krüger Nationalpark verbrachte. So konnten die wunderschöne afrikanische Natur und ihre tierischen Bewohner bestaunt werden. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug. Die Jugendlichen haben sich in dieser Zeit so einigen Herausforderungen gestellt. Sie waren mutig und haben sich mit vollem Herzblut in das Abenteuer gestürzt. Nur bei den aufgetischten Hühnerfüssen haben einige das Gesicht verzogen. Während des ganzen Einsatzes hat sich das Team intensiv mit ihrem Glauben an Gott auseinandergesetzt. Die Teenager sind sich einig: Sie sind nach Afrika geflogen, um zu helfen und zu dienen, doch schlussendlich waren sie es, die von den Bewohnern Südafrikas lernen durften. Besonders bewegt waren sie von deren Gastfreundlichkeit und Grosszügigkeit. Der Abschied fiel allen schwer, und es flossen einige Tränen. Mit vielen schönen Erinnerungen und einem neuen Blick auf die Welt sind alle wieder wohlauf in Davos angekommen. Es war fraglos eine wertvolle Erfahrung für alle Teilnehmer.
So sind auch die Statements der Jugendlichen durchwegs positiv. So fasst eine zusammen: «Die Zeit in Südafrika habe ich sehr genossen. Die Momente mit den lokalen Menschen waren wunderschön. Diese Freude und Gastfreundlichkeit, die sie trotz ihrer begrenzten Möglichkeiten haben, hat mich berührt. In unserer Gruppe entstanden viele neue Freundschaften und wir konnten gemeinsam in unserem Glauben an Gott wachsen und dazulernen.»
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