Sonnige öffentliche Anlässe
Der Sonntagstisch der IG offenes Davos im Juni findet immer um das Datum der internationalen Flüchtlingstage statt. «Kind sein dürfen, auch nach Flucht. Alle Kinder haben die gleichen Rechte», heisst das Motto in diesem Jahr, sind doch über 40 Prozent der Asylsuchenden begleitete und unbegleitete Minderjährige.
Der Sonntagstisch der IG offenes Davos im Juni findet immer um das Datum der internationalen Flüchtlingstage statt. «Kind sein dürfen, auch nach Flucht. Alle Kinder haben die gleichen Rechte», heisst das Motto in diesem Jahr, sind doch über 40 Prozent der Asylsuchenden begleitete und unbegleitete Minderjährige.
Ein sicheres Zuhause, Begleitung, chancengerechte Bildung, Spiel und Freizeit und Teilhabe am sozialen Leben sind wichtige Bausteine für ein gesundes Aufwachsen. Dafür setzt sich die IG offenes Davos mit zahlreichen Projekten im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich ein. Übertritte der Heimkinder in die öffentliche Schule wären aber ein wichtiges Zeichen, dass unsere Gesellschaft Heterogenität begrüsst und die Ungewissheiten im Asylprozess aushält, sind doch fast alle zehn Familien aus Landhaus Laret schon weit über einem Jahr in Davos untergebracht.
Freudige Stimmung
Die Stimmung während des Sommerfestes am Flüchtlingssonntag, 16. Juni, war beeindruckend freudig, festlich und einladend. Alle hatten Platz im Restaurant Dörfji In Davos Dorf. Viele haben ihre Lieblingssongs geteilt, getanzt und Volkslieder.. Für das Buffet hatten sich alle ins Zeug gelegt: Die Häppchen waren vielfältig und exzellent – an die 30 Personen aus über 10 Ländern hatten ihre Lieblingsspeisen vorbereitet und gekonnt präsentiert. Einheimische und geflüchtete Akteure sind sich einig: «Es ist ein bisschen wie an einem grossen Familienfest. Da finden unglaublich viele Gespräche zwischen den unterschiedlichsten Menschen statt, die verbinden.»
Viele geflüchtete Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt vor der eigenen Haustür ist. Grund genug, gemeinsam unterwegs zu sein. Über 25 Personen waren letzthin der Einladung gefolgt, zusammen ins Dischmatal zu fahren: 2000 m ü. M., noch fast im Schnee, rauschendes Wasser, die ersten Alpenrosen, Kletterfelsen und eine sympathische «Zvieri-Teilete» – das alles tat im warmen Sonnenschein und in der frischen Luft der ganzen Wandergruppe sehr wohl.
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