Gründung des «Universal Peace House»
«Das Weltwirtschaftsforum (WEF) ist vorbei, und die Vorbereitungen für Januar 2026 laufen bereits auf Hochtouren. Was bleibt uns, liebe Davoserinnen und Davoser?» fragt Ladina Priya Kindschi, Präsidentin von «Davos cares – we are One», und berichtet von ihren Erlebnissen.
«Das Weltwirtschaftsforum (WEF) ist vorbei, und die Vorbereitungen für Januar 2026 laufen bereits auf Hochtouren. Was bleibt uns, liebe Davoserinnen und Davoser?» fragt Ladina Priya Kindschi, Präsidentin von «Davos cares – we are One», und berichtet von ihren Erlebnissen.
«In diesem Jahr habe ich eine spürbare positive Veränderung in der Stimmung wahrgenommen. Anstatt mich auf die störenden Lärmimissionen zu konzentrieren, habe ich in vielen Gesprächen viel Positives erlebt. Immer wieder wurde betont, dass es so nicht weitergehen kann. Es herrscht Einigkeit darüber, dass wir jetzt handeln müssen. Viele Menschen sind in dieser Zeit des weltweiten Wandels aufgewacht und bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Einige von euch erinnern sich vielleicht an mich aus früheren Zeiten. Schon als junge Lehrerin in Davos war mir der innere Frieden und der Weltfrieden ein grosses Anliegen. Mit unserem Star Fire Mountain College Davos haben wir im Kongresszentrum bereits elf Bewusstseinssymposien organisiert, bei denen das Thema «Frieden» stets einen wichtigen Stellenwert hatte. Im Jahr 2016 beispielsweise durften wir im Kurpark unseren von Resli Marugg geschaffenen Friedenspfahl aufstellen, umrahmt von vier Stelen mit der Inschrift in 24 Sprachen: «Möge Frieden sein auf Erden.»
In meiner Funktion als Präsidentin des Vereins «Davos cares – we are One», der sich unter anderem auf Friedensarbeit konzentriert, wurde ich während des WEF von Yip Thydiep Ta und Kevin Varend zu einem «Peace Gala Dinner» eingeladen. Ich danke den jungen Menschen Yip und Kevin von «J3D.AI» ganz herzlichst, die ihr «House of Collaboration» gegründet haben und mit grossem Engagement dafür eintreten, dass künstliche Intelligenz und Frieden Hand in Hand gehen können.
Unter der Leitung von Seiner Eminenz Shyalpa Tenzin Rinpoche aus Nepal haben wir am 21. Januar mit etwa 70 Gleichgesinnten unser erstes «Universal Peace Forum» gegründet. Namhafte Redner aus aller Welt setzten sich leidenschaftlich für Frieden ein und unterstützten den Slogan «Make peace more fashionable than war». Am folgenden Tag fand auf der Strelaalp ein Workshop statt, in dem wir darüber diskutierten, wie wir die Welt in 100, 50 und 25 Jahren haben möchten, und welche konkreten Schritte jeder Einzelne unternehmen muss. Was wünscht ihr euch für kommende Generationen? Es berührte mich zutiefst, als ich erkannte, dass wir, wenn die Zerstörung der Natur und die menschliche Gier so weitergehen, unsere wunderbare Erde in 50 Jahren oder sogar früher nicht mehr haben werden. Uns allen wurde klar, dass wir jetzt handeln müssen, um die innere und äussere Zerstörung zu stoppen. Die Gäste aus aller Welt waren tief berührt, als ich von den Ursprüngen des Kurorts Davos erzählte. Davos ist der ideale Ort, um das zu heilen, was den Einzelnen und die gesamte Welt zerstört: Gier, selbstzentriertes Denken, Spaltung und Trennung.»
Ihren Bericht beendet Kindschi mit einem Aufruf, ihr ideell oder finanziell zu helfen, am nächsten WEF ein eigenes Friedenshaus in Davos zu gründen. «Wir wollen einen Ort schaffen, wo es möglich sein wird, in die Ruhe zu gehen, zu meditieren, konkrete internationale Friedensprojekte zu gründen und namhafte Friedensstifter zu Wort kommen zu lassen», sagt sie. Denn es liege an jedem Einzelnen, inneren Frieden zu erreichen. Dieser innere Zustand entscheide, ob ein friedliches Miteinander und eine harmonische Beziehung zur Natur geschaffen werden könne.
«Davos cares – we are One» plant am nächsten WEF nicht nur die Gründung eines Friedenshauses, sondern diesen Sommer auch die Errichtung eines «Oneness Meditationszentrums» in Davos.
Infos unter davoscares@davoscares.ch
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