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Mitarbeiterteam ist nun vollständig

Kürzlich hielt die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Platz ihre Generalversammlung ab. Präsidentin Marianne Aguilera schaut zusammen mit der Davoser Zeitung auf den Abend und das vergangene Jahr zurück.

Pascal
Spalinger
04.06.24 - 14:00 Uhr
Menschen & Schicksale
Aguilera Marianne
Präsidentin Marianne Aguilera.

Die Versammlung war laut Aguilera durchschnittlich besucht – wohl auch aufgrund der Tatsache, dass zwar Wahlen auf dem Programm standen, ansonsten jedoch keine strittigen Geschäfte zu behandeln waren. Und auch die Finanzen stimmen: Kassier Andrea Trepp konnte den Anwesenden einen Gewinn von 2816 Franken vermelden und erläuterte die Veränderungen auf den verschiedenen Konten. Angesichts der positiven Meldungen war es nicht weiter verwunderlich, dass die Jahresrechnung von den Anwesenden angenommen werden. Da die dreijährige Amtszeit der Vorstandsmitglieder abgelaufen war, mussten diesmal auch wieder Wahlen durchgeführt werden. Sämtliche Mitglieder wurden für eine weitere Amtszeit in ihren Ressorts bestätigt, was die Präsidentin besonders freut: «Im abgelaufenen Jahr konnten wir unser Mitarbeiterteam vervollständigen.» Der Vorstand der reformierten Kirchgemeinde Davos Platz besteht aus Marianne Aguilera (Präsidentin), Christopher Wellauer (Vizepräsident, Erwachsenenbildung, Musik), Andrea Trepp (Finanzen), Beatrix Risch (Soziales und Diakonie), Jöri Ambühl (Liegenschaften), Peter Aegerter (Weltweite Kirche) und Wilma Kraske (Aktuarin).

Gute Zusammenarbeit

Die alte und neue Präsidentin freut sich auf Anfrage über die Tatsache, dass die Gemeindemitglieder offenbar grosses Vertrauen in den Vorstand haben. Sie ist zudem mit der Zusammenarbeit der Kirchgemeinden in der Gemeinde sowie kantonal sehr zufrieden. So konnte man Angebote für Kinder und Jugendliche – besonders erfolgreich war das Projekt «Schwarzlicht-Theater» – aber auch für Erwachsene generieren. Und man habe den Bereich «Seniorenarbeit» für die ­ganze Landschaft geöffnet. Einziger Wermutstropfen seien die Kirchenaustritte von mehrheitlich jungen Leuten – ein Problem, mit dem aber andere Kirch­gemeinden zu kämpfen haben.

Künftige Herausforderungen

Laut Aguilera warten in nächster Zeit gleich mehrere Herausforderungen auf die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Platz. Man sei beispielsweise daran, die Strukturen zu überdenken, ohne dass man bereits mit konkreten Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen könne. Zudem befassen sich die Verantwortlichen mit der Zukunft des Hauses «Belfort», zu dem derzeit eine Machbarkeitsstudie laufe. Und nicht zuletzt sei man daran, Projekte und neue Formen zu generieren, dank denen noch mehr Personen Interesse an der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Platz fänden.

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