Theater Muntanellas
Das Theater Muntanellas hat sich in drei Jahrzenten zum ambitionierten, überregionalen Amateurtheaterverein entwickelt. Der Verein wird von einem Vorstand geleitet. Seit bald zehn Jahren wird auch die Jugendförderung des Theater Muntanellas konsequent und erfolgreich ausgebaut.
Seit Anbeginn ist die Psychiatrische Klinik Beverin in Cazis Aufführungsort des Theater Muntanellas. Unsere Vorstellungen sind mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Psychiatrischen Klinik Beverin geworden. Als Schauplatz von Theateraufführungen wird die Klinik einem breiten Publikum zugänglich gemacht, was eine wichtige Öffnung nach aussen bedeutet.
Auftritte an Theaterfestivals im In- und Ausland haben das Theater Muntanellas über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt gemacht. Als Krönung dieser langjährigen Theaterarbeit durfte das Theater Muntanellas an den Theatertagen in Aarau 2011 den 2. Preis für die Inszenierung "Kunst" unter der Regie von Philipp Lenz und 2009 den 1. Preis für das Generationenprojekt "Das Herz des Boxers" unter der Regie von Lina Frei-Baselgia entgegen nehmen.
Das Theater Muntanellas hat sich in drei Jahrzenten zum ambitionierten, überregionalen Amateurtheaterverein entwickelt. Der Verein wird von einem Vorstand geleitet. Seit bald zehn Jahren wird auch die Jugendförderung des Theater Muntanellas konsequent und erfolgreich ausgebaut.
Seit Anbeginn ist die Psychiatrische Klinik Beverin in Cazis Aufführungsort des Theater Muntanellas. Unsere Vorstellungen sind mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Psychiatrischen Klinik Beverin geworden. Als Schauplatz von Theateraufführungen wird die Klinik einem breiten Publikum zugänglich gemacht, was eine wichtige Öffnung nach aussen bedeutet.
Auftritte an Theaterfestivals im In- und Ausland haben das Theater Muntanellas über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt gemacht. Als Krönung dieser langjährigen Theaterarbeit durfte das Theater Muntanellas an den Theatertagen in Aarau 2011 den 2. Preis für die Inszenierung "Kunst" unter der Regie von Philipp Lenz und 2009 den 1. Preis für das Generationenprojekt "Das Herz des Boxers" unter der Regie von Lina Frei-Baselgia entgegen nehmen.
Brooklyn Memoiren
von Neil Simon
Mundartfassung Annalisa Halter-Gabriel
Strichfassung Magdalena Nadolska
Regie Lina Frei-Baselgia
Aufführungsort Theatersaal, Klinik Beverin, 7408 Cazis
Reservation www.muntanellas.ch
Das Stück
Eugene weiss noch nicht so recht, welchen Weg er in seinem Leben einschlagen soll – will er lieber Schriftsteller oder doch Baseball-Profi werden? Hätte er jedoch die Wahl zwischen einem Probetraining bei den Yankees und der Gelegenheit ein Paar nackte Brüste zu sehen, wüsste er ebenfalls nicht, wie er sich entscheiden soll... Ja ja, die Pubertät! Immerhin kann er noch fast ganz Kind sein – im Gegensatz zu seinem Bruder Stan, der dem Vater helfen muss, die Familie zu ernähren, da dessen zwei Jobs nicht ausreichen, um sieben Mäuler zu stopfen. Überhaupt gleichen die Zustände in der kleinen Wohnung einem Kleinkrieg zwischen den eng zusammengepressten zwei Familien: Cousine Nora probt den Aufstand, weil der Familienrat ihr ein Vortanzen in einer Broadwayshow untersagt, das Nesthäkchen Laurie mischt sich überall ein und die Geschwisterliebe zwischen Mutter und Tante Kate wird wacker auf die Probe gestellt.
„Brooklyn Memoiren“ wurde 1982 in Los Angeles uraufgeführt und ist eines von Neil Simons erfolgreichsten Stücken. Es gehört zu den intelligentesten Zustandsbeschreibungen menschlichen Zusammenwohnens. Das Time Magazine nannte das Stück „Neil Simons Liebesbrief an seine Vergangenheit“, da die Geschehnisse autobiografisch sind und der 15-jährige Eugene das Alte Ego des Autors ist. Mittels seines Tagebuchs kommentiert er das durchaus tragische Geschehen auf der Bühne mit seinem ganz persönlichen Humor. Die Gewitterwolken über der Familienidylle wie die Schwierigkeiten der Kinder mit dem Erwachsenwerden und die Geschwisterkräche werden als alltäglicher Glückskrieg gezeigt – ganz im Kontrast zum drohenden Krieg in Europa.
Der Autor
Marvin Neil Simon wurde am 4. Juli 1927 in New York geboren und lebte mit seinen Eltern und seinem Bruder Danny in Manhattan. Die Karriere im Showbusiness begann er mit dem Schreiben von Drehbüchern für Fernsehserien. Dabei arbeitete er bereits zusammen mit Talenten wie Woody Allen oder Mel Brooks. Am Broadway trat Simon zum ersten Mal 1955 in Erscheinung, wo ein Sketch-Programm mit seinen Texten Premiere hatte. In den 60ern begann er Komödien zu schreiben und erlebte den endgültigen Durchbruch 1963 mit seinem Stück „Barfuss im Park“. Darin spielte Robert Redford die männliche Hauptrolle. Nach 1530 Vorstellungen am Broadway spielte dieser auch in der Verfilmung mit. Für sein nächstes Stück „Ein seltsames Paar“ bekam er 1965 seinen ersten Tony Award. Das Stück wurde zu einem erfolgreichen Film mit Jack Lemmon und Walter Matthau und einer TV-Serie adaptiert.
Neil Simon ist einer der populärsten Autoren der Gegenwart und der erfolgreichste Broadwayautor aller Zeiten – seit 1962 bringt er nahezu jedes Jahr ein neues Stück heraus. Seine Komödien haben durch ihre Verfilmungen und Übersetzungen in diverse Sprachen weltweiten Erfolg.
Für die „Brooklyn Memoiren“ erhielt er zahlreiche Preise, er ist mehrfacher Tony-Award-Besitzer und gewann den Golden Globe für „The Good-bye Girl“. 1991 wurde Neil Simon für „Lost in Yonkers“ mit der höchsten Auszeichnung für Autoren, dem Pulitzer-Preis, geehrt.
Aufführungen
Donnerstag, 3. März 2016, 20.00 Uhr
Freitag, 4. März 2016, 20.00 Uhr
Samstag, 5. März 2016, 20.00 Uhr
Sonntag, 6. März 2016, 17.00 Uhr
Mittwoch, 9. März 2016, 19.00 Uhr
Donnerstag, 10. März 2016, 20.00 Uhr
Freitag, 11. März 2016, 20.00 Uhr
Samstag, 12. März 2016, 20.00 Uhr
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Mut & mehr!
Ein generationenübergreifendes Theaterprojekt mit Primarschulkindern und SeniorInnen rund um das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten"
Regie Brigitta Gamm
Mut und noch viel mehr braucht es, um das Leben in die eigenen Hände zu nehmen und das zu tun, was man wirklich will. Dies gilt in jedem Alter. Lediglich die Perspektive auf das, was das Leben lebenswert macht, ändert sich im Laufe des Lebens. Und genau hier setzt das neue Muntanellas Theaterprojekt an: als ein Dialog der Generationen auf den Brettern die die Welt bedeuten. Primarschulkinder und SeniorInnen entwickelten ihr eigenes Theaterstück rund um die Themen Jungsein und Älterwerden, um Lebensqualität, Selbstbestimmung und ein Leben in Frieden. Unterwegs sind wir mit den Helden des Grimm`schen Märchens "Die Bremer Stadtmusikanten". Sie flohen aus ihrer Heimat, weil ihnen dort Lebensgefahr drohte. Ihr Credo "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall!"
Ein Theaterstück, dass Fragen zu Lebensthemen stellen möchte, auf die wir alle die Antworten immer wieder neu suchen müssen. In einer Zeit, in welcher Millionen von Menschen auf der Flucht sind, auf der Suche nach einem besseren Leben, ein brandaktuelles Thema.
Aufführungsdaten im Haus 9 der Klinik Beverin in 7408 Cazis
Sonntag, 13. März 2016, 17.00 Uhr
Mittwoch, 16. März 2016, 16.00 Uhr
Freitag, 18. März 2016, 19.00 Uhr
Samstag,19. März 2016, 19.00 Uhr
Sonntag, 20. März 2016, 17.00 Uhr
Mittwoch, 23. März 2016, 16.00 Uhr
Reservation unter www.muntanellas.ch