Benevol St.Gallen blickt auf ein engagiertes Jahr zurück
Mit dem soeben veröffentlichten Jahresbericht der Stiftung Benevol St.Gallen präsentiert die Fachstelle für Freiwilligenarbeit ihre Schwerpunkte im Jahr 2015. Zu den Höhepunkten gehörten der Ausbau der Zeitbörse mit dem Projekt BeneWohnen, die nationale Bekanntmachung der Freiwilligen-Plattform benevol-jobs.ch sowie die Verbreitung des Mentoring-Programms Tandem in weiteren Kantonen.
Mit dem soeben veröffentlichten Jahresbericht der Stiftung Benevol St.Gallen präsentiert die Fachstelle für Freiwilligenarbeit ihre Schwerpunkte im Jahr 2015. Zu den Höhepunkten gehörten der Ausbau der Zeitbörse mit dem Projekt BeneWohnen, die nationale Bekanntmachung der Freiwilligen-Plattform benevol-jobs.ch sowie die Verbreitung des Mentoring-Programms Tandem in weiteren Kantonen.
Auf zwölf Seiten blickt die Stiftung Benevol St.Gallen – eine Dienstleistung des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton St.Gallen – auf das vergangene Jahr zurück, in dem mehrere Freiwilligen-Projekte vorangetrieben werden konnten. Den grössten Beachtungsgrad findet die national ausgerichtete Online-Plattform benevol-jobs.ch, die letztes Jahr von mehr als 180‘000 Besuchern genutzt wurde. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 60‘000 Nutzern und einer Verdreifachung der neu angemeldeten Freiwilligen. Die Plattform vernetzt 19 Benevol-Fachstellen, rund 2000 Einsatzorganisationen und Vereine, knapp 10‘000 Freiwillige und mehrere Gemeinden in der ganzen Schweiz. Zur Ausweitung der Besucherzahlen haben unter anderem die erstmalige Ausstrahlung von Kinowerbung in der Deutschschweiz sowie die Optimierung der Einsatzsuche mittels Einbindung einer Online-Karte beigetragen.
Ein Modell für andere Kantone
Ein weiteres Projekt mit Beachtung über die Kantonsgrenze hinaus ist das Mentoring-Programm Tandem. Die Vermittlung von Stellensuchenden mittels Unterstützung von berufserfahrenen Mentorinnen und Mentoren dienten dem Kanton Aargau und dem Halbkanton Basel-Landschaft im letzten Jahr als Modell für die Einführung eines entsprechenden Programmes. Im Kanton St.Gallen wurden im vergangenen Jahr 111 Stellensuchende aufgenommen und mit einer hohen Anschluss-Quote ins Berufsleben integriert. Ausserdem konnte der Mentoren-Pool um 22 neue Mentorinnen und Mentoren ausgebaut werden, die unterschiedlichste Berufssparten abdecken.
2900 Stunden getauscht
In den sieben Regionalteams der Zeitbörse wurden insgesamt Dienstleistungen im Rahmen von rund 2900 Stunden getauscht. Mit der Erweiterung der Zeitbörse um das Projekt BeneWohnen hat das Tausch-System seit letztem August eine neue Dimension erhalten, da neu auch Zeit gegen Wohnraum getauscht werden kann. Das Pilotprojekt für die Studierenden der drei St.Galler Hochschulen, das zurzeit auf die Stadt St.Gallen beschränkt ist, findet in der Öffentlichkeit grossen Anklang.
Wertschätzung – ein Dauerthema
Einen besonderen Fokus richtete Benevol St.Gallen auch im vergangenen Jahr auf die Wertschätzung der Freiwilligenarbeit. Mit der zweiten Kantonalverleihung des Prix Benevol im März 2015, an der über 100 Freiwillige aus 30 St.Galler Gemeinden teilnahmen, hat sich diese offizielle Form der Wertschätzung in Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Kanton etabliert. Aber auch der nationale Freiwilligen-Nachweis DOSSIER FREIWILLIG ENGAGIERT – ein weiteres wichtiges Wertschätzungs-Instrument – gehört dank der intensiven Bewerbung durch Benevol St.Gallen in zahlreichen Einsatzorganisationen im ganzen Kanton zum fixen Bestandteil der Freiwilligen-Betreuung.
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