Weindegustation im Wortreich: Wein als Medizin
Freitag, 12. Februar 2016
19 Uhr bis 21 Uhr
Eintritt: Fr. 25.-
Anmeldung bis am 10. Februar in der Buchhandlung Wortreich, per Telefon 055 650 2535 oder direkt online
Weinkenner Balz Störi wird auf seine gewohnt kompetente und unterhaltsame Weise den Besuchern einen Einblick ins Thema verschaffen.
Die Veranstaltung klingt aus mit einem Glas Wein aus der Degustation und Häppchen. Eine Dokumentation ist im Eintritt inbegriffen.
Freitag, 12. Februar 2016
19 Uhr bis 21 Uhr
Eintritt: Fr. 25.-
Anmeldung bis am 10. Februar in der Buchhandlung Wortreich, per Telefon 055 650 2535 oder direkt online
Weinkenner Balz Störi wird auf seine gewohnt kompetente und unterhaltsame Weise den Besuchern einen Einblick ins Thema verschaffen.
Die Veranstaltung klingt aus mit einem Glas Wein aus der Degustation und Häppchen. Eine Dokumentation ist im Eintritt inbegriffen.
Freitag, 12. Februar 2016
19 Uhr bis 21 Uhr
Eintritt: Fr. 25.-
Anmeldung bis am 10. Februar in der Buchhandlung Wortreich, per Telefon 055 650 2535 oder direkt online
Weinkenner Balz Störi wird auf seine gewohnt kompetente und unterhaltsame Weise den Besuchern einen Einblick ins Thema verschaffen.
Die Veranstaltung klingt aus mit einem Glas Wein aus der Degustation und Häppchen. Eine Dokumentation ist im Eintritt inbegriffen.
Selbstverständlich kann im Verlaufe der Degustation nur ein kleiner Einblick in die Weinmedizin verschafft werden. Bei der Degustation der Weine, welche als „Krankenwein“ verabreicht wurden, beschränkt diese Degustation sich, bis auf eine Ausnahme, auf reinsortige Weine; Kräuterweine und Stärkungsweine (z. B. mit Honig oder mit Eisenspänen versetzt) würden wohl Geschmacksnerven kollabieren lassen.
Bei der Degustation wird auf 4 Themen eingegangen:
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Geschichte der Weinmedizin (Abriss, s. unten)
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Wein als Lösungsmittel für unterschiedliche Substanzen (z. B. Kräuter, Honig, chemische Wirkstoffe)
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Reinsortige Weine als Medikamente gegen Krankheiten aller Art
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Wie gesund Wein trinken wirklich ist - zum heutigen Wissensstand
Einige Punkte aus der Geschichte der Weinmedizin:
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Bei den Babyloniern und Assyrern galt der Wein als Medikament und wurde z. B. zur Schmerzlinderung eingesetzt.
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Bibelstellen belegen, dass der Wein als Heilmittel und als Psychopharmakon (z. B. gegen Traurigkeit) verabreicht wurde.
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Die Ärzte Hippokrates (460 - 377 v. Chr.) und Galenus (129 -201 n. Chr.) waren vom Wein als Medikament überzeugt.
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Hildegard von Bingen (1098 – 1179) verschrieb den Wein u. a. auch zur Bekämpfung der Melancholie.
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1485 empfahl der mecklenburgische Arzt Konrad Schwestermiller den sogenannten „Goldtrank“ (ungarische Gulden wurden erhitzt und mit Wein abgelöscht) als Heilmittel
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Für Paracelsus (nicht nur begnadeter Arzt, sondern auch Säufer vor dem Herrn) stellte der Wein ein Universalheilmittel dar.
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Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert erreichte die Weinmedizin ihren Höhepunkt. Es gab aber auch vehemente Gegner - der Berliner Arzt Jan Abraham von Gehema (1662 - 1700) z. B. zählte den Wein zu den „Grausamen Medicinischen Mord-Mitteln“.
Neues Angebot:
Seit Januar 2016 gibt's im Wortreich eine Weinecke! Eine kleine, aber exquisite Auswahl durch den Weinkenner Balz Störi
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