Mit Begleitung bergauf
Der Verein insieme Rapperswil-Jona organisiert Ferienlager für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Abwechslung und Entspannung vom Alltag für die Feriengäste - Entlastung und Erholung für Eltern und Angehörige. Betreut werden die Feriengäste von erfahrenen Begleitpersonen, aber auch von jungen Helferinnen und Helfern. Nachfolgend der Bericht eines Kantonsschülers, der eines von drei Sommerferienangeboten - das Wanderlager 2015 in Sedrun begleitet hat.
Der Verein insieme Rapperswil-Jona organisiert Ferienlager für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Abwechslung und Entspannung vom Alltag für die Feriengäste - Entlastung und Erholung für Eltern und Angehörige. Betreut werden die Feriengäste von erfahrenen Begleitpersonen, aber auch von jungen Helferinnen und Helfern. Nachfolgend der Bericht eines Kantonsschülers, der eines von drei Sommerferienangeboten - das Wanderlager 2015 in Sedrun begleitet hat.
Am Sonntag, 26. Juli, um 11 Uhr fuhren sieben Begleiter und 17 Gäste mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Bündnerland nach Sedrun. Zur Freude aller Beteiligten wurde das Gepäck mit einem Kleintransporter bis ins Lagerhaus gebracht. Nach drei Stunden Fahrt kam die Reisegruppe im Lagerhaus an. Zum Glück war der Bahnhof nur wenige Minuten vom Lagerhaus entfernt. Alle Teilnehmer verschwanden in ihren zugeteilten Zimmern, um sich einzurichten. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Dorf bis nach Rueras waren dann alle froh, dass das feine Abendessen vom Wirt Marcel gebracht wurde. Seine Frau Adelina kochte täglich für uns alle.
Es gab im Lager keinen fixen Wochenplan. Die Begleiter sprachen sich jeweils abends ab und variierten das Programm je nach Wetterlage. Die Tage wurden immer mit Wanderungen oder Spaziergängen ausgefüllt. Der Höhepunkt des Lagers war folgende Wanderung: Die Truppe fuhr von Sedrun bis zum Oberalppass und von dort ging es zu Fuss weiter über den Pazolastock zur Badus Hütte. Nach einer kurzen Rast am Tomasee ging es schliesslich zurück zum Oberalppass.
Spiel- und Sporttag am Nationalfeiertag
Wie es die Tradition so wollte, regnete es am Nationalfeiertag, sodass zwei der Begleiter einen Spiel- und Sporttag, der sowohl Köpfchen als auch Muskeln in Anspruch nahm, für die Gäste organisierten. Jeder Begleiter führte einen eigenen Posten und die Gäste rotierten in vier Gruppen durch das ganze Lagerhaus bis in die Garage.
Gegen Ende der ersten Woche machten alle einen kleinen Ausflug an einen nahe gelegenen See. Die Gäste amüsierten sich köstlich. Es wurde herumgealbert, mit Wasser gespritzt und Zvieri gegessen.
Die zweite Woche verging genauso schnell
Die Tage gliederten sich ähnlich. Die Gäste wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Spaziergänger und Höhenwanderer. Doch eines sah bei allen immer gleich aus: Nach einem anstrengendem Tag kehrte man auf dem Nachhauseweg in eine nahegelegene Beiz ein. Am Donnerstag der zweiten Woche ging die Gruppe in das Restaurant Dulezi, in welchem ein von Gönnern gestiftetes Menü mit Dessert serviert wurde. Dies hat allen vorzüglich geschmeckt, vielen Dank!
Am darauf folgenden Freitag wurde am Vormittag um 10:16 Uhr die Heimreise angetreten. Ein Dankeschön geht an die Lagerleitung, die trotz Wetterschwankungen alles gut gemeistert hat und an den Wirt des Hauses Marcel Schmid und seine Frau Adelina für das feine und abwechslungsreiche Essen.
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