Vereinsreise der SVKT Turnerinnen aus Kaltbrunn
Die fröhliche Schar der Kaltbrunner SVKT Turnerinnen wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden, um 6.30 Uhr, herzlich von der Präsidentin Trudi Scherzinger begrüsst. Die zweitägige Reise führte uns mit dem Car der Sonne entgegen in Richtung Neuenburger Jura.
Die fröhliche Schar der Kaltbrunner SVKT Turnerinnen wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden, um 6.30 Uhr, herzlich von der Präsidentin Trudi Scherzinger begrüsst. Die zweitägige Reise führte uns mit dem Car der Sonne entgegen in Richtung Neuenburger Jura.
Nach einem ersten Stopp in Oensingen, zu Kaffee und hausgemachten Gipfeli, stieg der Lärmpegel im Car merklich an und es gab schon viel zu erzählen und zu lachen.
Den Röstigraben hinter uns lassend, eintauchend in die Geschichte des legendären Getränks Absinth, der «Grünen Fee», erreichten wir das Val-de-Travers. Unser versierter Chauffeur der Firma Roth Reisen lenkte uns geschickt hoch zum Berggasthof Ferme Robert am Fusse des Creux du Van.
Nach einer kleinen Stärkung trennte sich die Wanderschar: Die Geniesserinnen fuhren direkt mit dem Car zum Highlight des Tages und die Wanderfreudigen starteten mit gepacktem Rucksack.
Vorbei an der Fontaine Froide, deren Wasser das ganze Jahr über gleichmässig 4°C warm ist, nahmen wir sportlich den Sentier du Single-Aufstieg, welcher ein steiler felsdurchsetzter Wurzelpfad war. Am Himmel zogen immer wieder breite Nebelschwaden vorbei und Sonne und Schatten wechselten einander beim Aufstieg ab. Von Zeit zu Zeit musste man stehen bleiben und einen Blick in die gigantische Felsenarena schweifen lassen.
Schneller als erwartet erreichten wir die Krete und wurden von einer Steinbock-Kolonie begrüsst, welche bei den felsendurchsetzten Hängen ruhten. Nach der obersten Kehre stockte uns der Atem, als wir urplötzlich am Kraterrand des Creux du Van standen. Die durch Erosion entstandene, halbrunde Felsenklippe gewährte uns einen atemberaubenden Tiefblick in diese Felsformationen mit bis zu 100 Meter hohen, steil abfallenden Felswänden. Mit spritzigem Gipfelwein, strahlenden Gesichtern und einer herrlichen Rundumsicht genossen wir unser Picknick und relaxten.
Nach einem kurzen Marsch am Kraterrand entlang begaben wir uns zum Treffpunkt, wo wir auf die anderen Turnerinnen trafen.
Im Fermet du Soliat, einem Alpgasthof inmitten von Juraweiden, probierten wir einen Kaffee mit Absinth und bestaunten die baumelnden Saucissons an der Diele. Gestärkt und mit leichteren Rucksäcken stiegen alle in den Car ein und fuhren an regionstypischen Dörfchen vorbei nach Saignelégier.
Im Café / Hôtel du Soleil bezogen wir unsere Zimmer, sprangen fix unter die Dusche und trafen uns zum feinen Nachtessen. Ein Tarte au Citron oder ein Absinthe Parfait aus dem Val de Travers rundete den geselligen Abend ab.
Die Stunden vergingen nur allzu schnell und bald gönnten wir uns die wohlverdiente Nachtruhe. Einige gingen früher zu Bett, andere spielten ihre Trümpfe bei einem Jass aus oder genossen ein «Bettmümpfeli» in amüsanter Atmosphäre mit Live-Musik.
Nach dem Frühstück verstauten wir unsere Koffer im Car und verliessen Saignelégier, wo jährlich der «Marché-Concours – das nationale Pferdefest der Schweiz» stattfindet. Bei einem Morgenspaziergang um den malerischen Moorsee Étang de la Gruère wurden unsere Sinne geweckt und bei jedem Schritt über die weichen Waldböden und Holzstege enthüllte sich eine wunderbare Aussicht auf den fantastischen Moorsee.
Auf der Weiterfahrt über die leicht gewellte Hochebene der Freiberge kamen wir an weitläufigen Gehöften, bei denen Stall und Wohnteil unter demselben Dach liegen, Nadelwäldern mit stattlichen Wettertannen und weidenden Pferden vorbei.
Via Biel und Grenchen erreichten wir Solothurn – die schönste Barockstadt der Schweiz. Bei herrlichem Sonnenschein gönnten sich die Geniesserinnen – und das waren einige unter uns – ein Dessert oder sonstige Köstlichkeiten in einem Kaffee in der Altstadt.
Während der geführten Stadtbesichtigung erfuhren die Turnerinnen Wissenswertes und Amüsantes über die «Ambassadorenstadt», die historischen Bauten, die elf geschichtsträchtigen Brunnen und vieles mehr.
Bald mahnte die Zeit zum Einsteigen und via Sursee, Sempach, Emmen und einem gemeinsamen Imbisshalt im Gasthof Tell an der Reuss, genossen wir die Abendstimmung auf der Rückfahrt nach Kaltbrunn.
Dieses wunderbare Wochenende bescherte uns zahlreiche Freuden, kameradschaftliches Zusammensein, lustige und gemütliche Stunden und das Kennenlernen einer doch etwas unbekannten Gegend.
Fotos auf www.svkt.kaltbrunn.net.
Ein herzliches Dankeschön an das SVKT-Vorstandsteam: Trudi Scherzinger, Ursi Steiner, Rosmarie Thoma, Ursi von Aarburg und Astrid Züger für das Organisieren dieser tollen Reise.
Ursi Steiner
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