Erfolgreiches Bündner OL-Weekend in Flims
Mit rund 1'800 Startenden war das nationale OL-Weekend in Flims vom vergangenen Wochenende ein voller Erfolg. In den Elitekategorien siegten am Samstag Sabine Hauswirth (Belp) und Matthias Merz (Aarau) sowie am Sonntag Simone Niggli (Münsingen) und Kaspar Hägler (Hölstein). Die Bündner konnten an den beiden nationalen Wettkämpfen total neun Podestplätze verzeichnen.
Mit rund 1'800 Startenden war das nationale OL-Weekend in Flims vom vergangenen Wochenende ein voller Erfolg. In den Elitekategorien siegten am Samstag Sabine Hauswirth (Belp) und Matthias Merz (Aarau) sowie am Sonntag Simone Niggli (Münsingen) und Kaspar Hägler (Hölstein). Die Bündner konnten an den beiden nationalen Wettkämpfen total neun Podestplätze verzeichnen.
Den Auftakt zum 45. Bündner OL-Weekend bildete ein Prolog im gut belaufbaren voralpinen Nadelwald zwischen Flims und dem Caumasee. Dieser Sprint am Freitagabend wurde als regionaler Wettkampf ausgetragen und von 400 Läuferinnen und Läufern als Start ins Wochenende genutzt. Aus Bündner Sicht hervorzuheben ist vor allem der Sieg von Véronique Ruppenthal in der Hauptkategorie Damen Elite. Die 21-jährige Emserin profitierte von der Abwesenheit sämtlicher Nationalkaderläuferinnen und gewann ihren ersten Wettkampf bei der Elite. Mit einem deutlichen Vorsprung lief auch die 14-jährige Livia Giezendanner auf den ersten Platz ihrer Alterskategorie. Die Churerin, welche dem regionalen Nachwuchskader angehört, distanzierte die Zweitplatzierte um zehn Minuten. Ebenfalls einen Sieg holten sich Claudia Hartmann (Fidaz) in der Kategorie Damen A Kurz sowie die Churerinnen Gabriela Diethelm bei den Damen 35 und Margrit Wyss bei den Damen 60. Weitere Podestplätze gab es für Delia Giezendanner (2. Damen-12 / Chur), Elena Schuler (2. Damen.14 / Chur), Annetta Schaad (2. Damen A Lang / Chur), Nadja Schuler (3. Damen-12 / Chur) und Liana Meister (3. Damen 65 / Alvaneu Dorf).
Tags darauf folgte etwas höher gelegen mit dem 5. Nationalen OL eine ruppige Herausforderung im Felssturzgebiet von Foppa. Die mit unzähligen Felsblöcken durchsäten Waldpartien verlangten den rund 1'800 Läuferinnen und Läufern sowohl technisch als auch physisch einiges ab. Die Bündner konnten sich dabei drei Podestplätze erlaufen. Der 21-jährige Florian Suter aus Falera siegte in der Kategorie Herren B, und nach dem Vortag erneut aufs Siegertreppchen lief Margrit Wyss als Zweite. In der Kategorie Offen Lang wurde Thierry Jeanneret (Valbella) Dritter. Ebenfalls in die TopTen liefen am Samstag Ursi Ruppenthal (4. Damen 40 / Domat/Ems), Gabriela Diethelm (5. Damen 35), Ursula Wolf (5. Damen 55 / Davos Clavadel), Peter Andres (6. Herren 60 / Bonaduz), Annetta Schaad (7. Damen A Lang), Werner Wehrli (9. Herren 60 / Chur), Delia Giezendanner (10. Damen-12) und Philipp Sauter (10. Herren Elite / Chur).
Am Sonntag ging es für den 6. Nationalen OL hoch hinaus ins Skigebiet von Crap Sogn Gion auf 2'200 Metern über Meer. Es wartete nicht nur eine von vielen Mulden, Kuppen und kleinen Seen durchzogene Alpinlandschaft, sondern auch starker Regen, eisiger Wind und zwischenzeitlich dichter Nebel. Die ehemalige Top-Langläuferin Bettina Gruber (Chur) konnte sich auch im OL in Szene setzen und gewann die Kategorie Damen A Kurz. Dreimal einen zweiten Rang gab es zudem für Claudia Hartmann (Damen A Kurz), Gabriela Diethelm (Damen 35) und Ursi Ruppenthal (Damen 40). Bei den Herren Elite auf den dritten Rang lief der 29-jährige Flavio Poltéra (Domat/Ems). Für den sechsten Podestplatz aus Bündner Sicht sorgte Liana Meister als Dritte bei den Damen 65. Weitere TopTen-Rangierungen gab es für Delia Giezendanner (5. Damen-12), Ursula Wolf (5. Damen 55), Véronique Ruppenthal (7. Damen Elite), Margrit Wyss (9. Damen 60) und Werner Wehrli (10. Herren 60).
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