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Rochade der Lakers-Stürmer: Moy ins Nati-Camp eingerückt, Taibel nicht mehr dabei

Was läuft in der Sportwelt des Linthgebiets? Hier findet ihr die wichtigsten Newsmeldungen.

Linth-Zeitung
27.04.26 - 17:15 Uhr
Regionalsport
Bilder: Keystone, Archiv, zVg

Ticker

Im Aufgebot: Tyler Moy (rechts) darf an der Heim-WM für die Schweiz auflaufen.
Im Aufgebot: Tyler Moy (rechts) darf an der Heim-WM für die Schweiz auflaufen.
Bild: Keystone

Rochade der Lakers-Stürmer: Moy ins Nati-Camp eingerückt, Taibel nicht mehr dabei

Erfreuliche Nachricht für Lakers-Stürmer Tyler Moy: Er ist einer von sechs neuen Spielern, die der Schweizer Nationaltrainer Jan Cadieux für die dritte Woche der WM-Vorbereitung aufgeboten hat. Die anderen Neuen sind Dean Kukan, Christian Marti und Denis Malgin von den ZSC Lions, der Lausanner Damien Riat sowie NHL-Spieler Pius Suter.

Nicht mehr im Schweizer Kader mit dabei sind hingegen der Lakers-Spieler Jonas Taibel sowie Niklas Blessing, Lorenzo Canonica und Miles Müller.

Für die Schweizer Nationalmannschaft stehen in dieser Woche drei Spiele der Euro Hockey Tour auf dem Programm: Am Donnerstag trifft sie in Jönköping auf Schweden, am Samstag und Sonntag folgen in Budweis die Partien gegen Finnland und Tschechien.

Die Heim-WM in Zürich und Freiburg beginnt am 15. Mai. (sda/red)

Bald Teamkollegen: Julius Honka (links) wechselt von den SCRJ Lakers zum HC Ajoie (rechts Yonas Berthoud).
Bald Teamkollegen: Julius Honka (links) wechselt von den SCRJ Lakers zum HC Ajoie (rechts Yonas Berthoud).
Bild: Keystone

Vertrag aufgelöst: Lakers-Honka wechselt zu Ajoie

Julius Honka und die Rapperswil-Jona Lakers gehen getrennte Wege. In der kommenden Saison steht der 30-Jährige für den HC Ajoie im Einsatz.

Honka spielt seit 2023 in der National League. Zuerst war er beim beim SC Bern aktiv, dann bei Genf-Servette und dem HC Davos. Im vergangenen Sommer stiess der finnische Verteidiger zu den SCRJ Lakers und unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre. Dieser wurde nun in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst, wie der Verein am Montag mitteilte.

In der regulären Saison kam Julius Honka auf 36 Einsätze, in denen ihm sechs Tore und 13 Assists gelangen. In den Play-ins gegen Zug und Bern sowie im Play-off-Viertelfinal gegen Fribourg-Gottéron war der Finne jeweils überzählig.

Unerwartete Kaderänderungen vorbehalten, spielen in der kommenden Saison also zwei Honkas für den HC Ajoie. Julius Honkas fünf Jahre jüngerer Bruder Anttoni, ebenfalls ein Verteidiger, spielt seit 2024 für die Jurassier und besitzt noch einen Vertrag für die kommende Spielzeit. Es kommt damit zur Wiedervereinigung: Schon in der Saison 2019/20 bei ihrem finnischen Stammverein JYP Jyväskylä waren die beiden zusammen aufgelaufen. (sda/red)

Schmitz verlässt die SC Rapperswil-Jona Lakers

Pascal Schmitz wird künftig nicht mehr als Stadionspeaker für die SCRJ Lakers fungieren. Dies gibt der Verein in einer Mitteilung bekannt. Schmitz begründete seinen Entscheid wie folgt: "«Ich habe mich entschieden, künftig nicht mehr Stadionspeaker der SCRJ Lakers zu sein. Die Ereignisse der vergangenen Tage haben mich zu diesem Schritt bewogen. Damit möchte ich Schaden von den Lakers abwenden, denn dieser Verein ist für mich eine Herzensangelegenheit und ein wichtiger Teil meines Lebens. Jüngst wurden Facebook-Posts von mir öffentlich, die ich vor rund 15 Jahren abgesetzt habe. Ich möchte mich aufrichtig bei allen Menschen entschuldigen, die von mir in diesen Posts beleidigt worden sind.»

Die Lakers seien von Pascal Schmitz am Dienstag darüber informiert worden, dass die «Weltwoche» einen Artikel mit von ihm getätigten Posts veröffentlichen werde, heisst es in der Mitteilung weiter. Über die Tragweite des Inhalts habe sich der Verein erst nach der Veröffentlichung ein Bild machen können. Die Lakers begrüssen nach Vorliegen des Artikels den Entscheid von Pascal Schmitz und verurteilen die getätigten Äusserungen in den sozialen Medien aufs Schärfste. 

Bild: Keystone

Kanadischer Stürmer kommt: Die Rapperswil-Jona Lakers verpflichten Mike Sgarbossa

Mit dem 33-jährigen Mike Sgarbossa stösst auf kommende Saison ein erfahrener Center zu den Rapperswil-Jona Lakers. Der Kanadier hat bei den Rosenstädtern einen Einjahresvertrag unterschrieben. Dies vermeldet der Klub am Freitagmittag.

Sgarbossa hat in seiner Karriere insgesamt 93 NHL-Spiele bestritten (25 Punkte). In der AHL kam der Stürmer auf total 641 Einsätze (486 Punkte) und gewann 2023 mit den Hershey Bears als Offensivleader und Assistenzcaptain den Calder Cup. Im letzten Sommer entschied sich der Center für sein erstes Engagement ausserhalb Nordamerikas und unterschrieb für zwei Jahre beim HC Lugano. Nach 27 Spielen (18 Punkte) für die Tessiner wechselte er im vergangenen Januar auf Leihbasis zum SC Bern, wo er es in 13 Spielen auf 14 Punkte brachte und damit in dieser Phase der beste Skorer der Berner war.

«Mike wird unsere Mittelachse besser machen. Er bringt viel Erfahrung mit, ist spielintelligent und kann uns sowohl als Vorbereiter wie auch als Torschütze helfen. Zudem hat er in der aktuellen Saison gezeigt, dass ihm die Umstellung auf die grösseren europäischen Eisfelder gelungen ist», beschreibt Sportchef Claudio Cadonau in der Medienmitteilung der Lakers die Qualitäten von Sgarbossa. Der Kanadier stammt aus Ontario, ist 1,83 Meter gross und 84 Kilogramm schwer.

Inklusive Sgarbossa haben die Lakers nun für die kommenden Saison sechs Ausländer unter Vertrag, also so viele, wie auch maximal pro Partie eingesetzt werden dürfen. Neben Sgarbossa sind dies die Stürmer Victor Rask (SWE) und Nicklas Jensen (DEN) sowie die Verteidiger Julius Honka (FIN), Jacob Larsson (SWE) und Laurence Pilut (SWE). Mit dem kanadischen Stürmer Tanner Fritz, der seit Januar 2025 für die Lakers spielt und dessen Vertrag ausläuft, verhandeln die Rosenstädter aktuell über eine Verlängerung der Zusammenarbeit.

Drei Lakers-Talente für Nachwuchs-Nationalteams aufgeboten

Vom 18. bis 24. April kämpft die U18-Eishockey-Nationalmannschaft der Schweiz an der Division-I-WM in Krynica-Zdrój (Polen) um den Aufstieg, sprich die Rückkehr in die höchste Klasse. Headcoach Patrick Schöb hat dafür unter anderem Laurin Fuhrer von der Rapperswil-Jona Lakers nominiert. Der 18-jährige Verteidiger spielt für die U21-Elit-Equipe der Rosenstädter. Im vergangenen November kam er mit einem Kurzeinsatz in der ersten Mannschaft zu seinem National-League-Debüt. Die WM-Vorbereitung beginnt am Dienstag, 7. April, in Herisau mit 21 Feldspielern und drei Torhütern. Mindestens zwei weitere Stürmer werden noch dazustossen, bevor das Kader im Verlauf der Vorbereitung auf 20 Feldspieler und drei Torhüter reduziert wird.

Mit Simon Jenni ist ein weiterer Lakers-Junior im Aufgebot für ein internationales Turnier. Der 16-jährige Verteidiger, der hauptsächlich für das U18-Elit-Team der Lakers spielt, wird vom 13. bis 20. April mit der Schweiz am Fünf-Nationenturnier in Seinäjoki, Finnland, teilnehmen und damit zu einem weiteren internationalen Einsatz kommen.

Bereits in der kommenden Woche wird der 15-jährige Verteidiger Sebastian Kohlhuber mit dem Schweizer U16-Nationalteam am Fünf-Nationenturnier in Aalborg, Dänemark, spielen. (pd/red)

Versöhnliches Saisonende: Joner NLA-Volleyballer sichern sich Schlussrang 5

Der TSV Jona Volleyball hat die Saison 2025/26 in der Nationalliga A mit einem Erfolgserlegnis abgeschlossen. Nach dem sehr knappen 3:2-Heimsieg am Samstag gewannen die Joner gegen Lausanne UC am Mittwoch auch auswärts, diesmal mit 3:1, und entschieden die Best-of-3-Serie um den 5. Schlussrang somit zu ihren Gunsten.

Vor einem Jahr war das Resultat noch genau umgekehrt gewesen: Damals hatten die Romands die Nase vorn gehabt. Diesmal setzte sich der TSV Jona in zwei Spielen durch. Dabei war es alles andere als eine klare Sache. Auch am Genfersee tat sich Jona nämlich schwer. Nach klar gewonnenem Startsatz (25:15) lief das Gastteam im zweiten Durchgang einem Rückstand hinterher. Erst ganz zum Schluss wurde Lausanne zum 26:24 überholt. Der dritte Satz zeigte das gleiche Bild, diesmal aber ohne Joner Endspurt, weshalb nun die Gastgeber zum Satzgewinn kamen (25:23).
Dann konnte sich Jona nochmals steigern. Der vierte Durchgang war mit 25:19 wieder eine klare Beute für das Team von Trainer Antonio Bonelli – und mit dem 3:1-Auswärtssieg der 5. Schlussrang gesichert.

Damit steht der TSV Jona zum Schluss einen Rang besser da als vor Jahresfrist. Ganz zufrieden ist man am Obersee aber nicht. Nach Rang 4 in der Qualifikation war die Niederlage im Play-off-Viertelfinal gegen Chênois Genf ein herber Rückschlag. Nur allzu gerne wäre Jona im Halbfinal gegen Lokalrivale Näfels angetreten, der jetzt im Final gegen Amriswil um den Schweizer Meistertitel kämpft. (bom)

Lausanne - Jona 1:3 (15:25, 24:26, 25:23, 19:25) 
Centre Sportif Dorigny, 200 Zuschauende. - SR: Sanapo/Grellier. – Spieldauer: 98 Minuten. 
Lausanne: Favre (Libero); Burgi, Montavon, Ineichen, Ezeonu, Matheney, Bayet; Schneider, Ketrynski, Luong, Dijkstra. 
Jona: Weiss (Libero); Lietzke, Garett, Süess, Birchler, Lauener, Ulrich; Clement, Caviezel, Schwotzer, Frischmuth, Fuchs, Margot.

Play-off-Teilnahme fix: FCRJ-Frauen schreiben Klubgeschichte

Das Frauenteam des FC Rapperswil-Jona steht erstmals in den Play-offs der Womens Super League. Ein 0:0 zu Hause gegen den Tabellenneunten Aarau am Mittwochabend genügte, um alles klarzumachen. Das Team von Trainer Gerold Bisig hat damit sein grosses Saisonziel schon zwei Runden vor Abschluss der Qualifikation erreicht. Die Rosenstädterinnen, aktuell auf Rang 7 klassiert, können nicht mehr aus den Top  8 verdrängt werden. Bedeutet auch: Sie haben vorzeitig den Ligaerhalt geschafft. Die Transferoffensive des FCRJ im Anschluss an die vergangene Saison, in der sehr lange um den Klassenerhalt gezittert werden musste, hat sich also bezahlt gemacht. (red)

Zusätzliche Offensivpower: Der FC Rapperswil-Jona verpflichtet leihweise vom FC Basel den 19-jährigen Cobel Garcia Sow (am Ball)..
Zusätzliche Offensivpower: Der FC Rapperswil-Jona verpflichtet leihweise vom FC Basel den 19-jährigen Cobel Garcia Sow (am Ball)..
Pressebild

Der FC Rapperswil-Jona leiht ein Talent vom FC Basel aus

Der FC Rapperswil-Jona verstärkt seine Offensive mit einem vielversprechenden Nachwuchsspieler: Cobel Garcia Sow wechselt leihweise vom FC Basel zum Tabellensechsten der Challenge League – per sofort bis Ende Saison. Der 19-jährige Offensivspieler gelte als eines der spannenden Talente aus der renommierten Nachwuchsabteilung des FC Basel, schreibt der FCRJ in seiner Medienmitteilung. Der spanisch-guineische Doppelbürger stiess 2018 im Alter von zwölf Jahren vom BSC Old Boys zum FCB und durchlief seither sämtliche Ausbildungsstufen. Aktuell steht er im Kader der U21 des FCB. In 68 Einsätzen in der Promotion League für die Basler erzielte der technisch versierte Offensivspieler 16 Treffer. Neben der starken Ballbehandlung zählen auch seine Dynamik und die gute Schusstechnik zu Garcia Sows grossen Stärken, wie der FCRJ schreibt. Mit dem Wechsel zum FC Rapperswil-Jona erhalte Garcia Sow nun die Möglichkeit, sich im Aktivfussball weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen, heisst es weiter. FCRJ-Sportchef Alessandro Ciarrocchi sagt zur Verpflichtung: «Cobel ist ein Spieler mit enormem Potenzial. Er bringt viel Qualität im Offensivbereich mit, hat ein gutes Auge für den Abschluss und passt hervorragend zu unserer Spielidee.» (red)

Rapperswil-Jona Lakers nehmen Verteidigertalent vom EVZ unter Vertrag

Die Rapperswil-Jona Lakers jagen dem EV Zug einen hoffnungsvollen Verteidiger ab. Der 18-jährige Flavio Sauser wechselt auf die kommende Saison hin mit einem Zweijahresvertrag zum Klub vom Obersee. Sauser stammt aus der Zentralschweiz und verbrachte seine ersten Jahre im Nachwuchs des EHC Seewen. Als 13-Jähriger wechselte der Verteidiger zum EV Zug und durchlief dort ab U15 sämtliche Juniorenstufen. Bereits mit 16 Jahren kam er zu seinen ersten Einsätzen in der U20 – aktuell spielt er in der U21-Elit des EVZ und hat dort in 46 Spielen 28 Punkte erzielt (6 Tore). Damit ist er der Verteidiger mit den meisten Punkten in der gesamten Liga. Lakers-Sportchef Claudio Cadonau lobt denn auch dessen Offensivqualitäten: «Flavio ist ein sehr guter Läufer und hat einen guten Schuss.» Er verfüge aber auch über einen grossen Ehrgeiz und setze sich hohe Ziele. «Für uns ist er eine Investition in die Zukunft», so Cadonau.

Per sofort, sprich per Montag, zu den Lakers wechselte der 23-jährige Stürmer Kevin Lindemann – und zwar mit einer B-Lizenz vom Swiss-League-Klub HC Thurgau. Kevin Lindemann, Sohn des früheren SCRJ-Stürmers Sven Lindemann und Enkel des legendären Guido Lindemann, ist am Obersee ein bekanntes Gesicht, absolvierte bereits im November fünf Partien mit den Lakers. (red)

Weil Nico Dünner (links) wegen einer Handverletzung rund sechs Wochen ausfällt: Jacob Larsson übernimmt vorübergehend das Amt des Captain bei den Lakers.
Weil Nico Dünner (links) wegen einer Handverletzung rund sechs Wochen ausfällt: Jacob Larsson übernimmt vorübergehend das Amt des Captain bei den Lakers.
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Wegen Dünner-Verletzung: Die SCRJ Lakers haben einen neuen Captain

Wie unsere Zeitung am Dienstag berichtete, hat sich der Captain der Rapperswil-Jona Lakers, Nico Dünner, während der Olympia-Pause eine Verletzung zugezogen. Es passierte im Testspiel in Kloten am letzten Donnerstag. Nach einem Schlag auf die Hand musste sich der 31-jährige Stürmer untersuchen lassen.

Lakers-Headcoach Johan Lundskog befürchtete bereits Schlimmes. Und die Diagnose ist nun tatsächlich wenig erfreulich, wie die Lakers am Dienstag mitteilten: Dünner muss sich einer Operation unterziehen und dürfte rund sechs Wochen ausfallen.

In dieser Zeit wird Jacob Larsson das Captain-Amt übernehmen. Der schwedische Verteidiger überzeuge in dieser Saison als einer der Teamleader mit konstant guten Leistungen, schreiben die Lakers dazu. Vor dem Heimspiel gegen Genf-Servette vom Dienstag stand er bei 11 Tore, 17 Assists und einer starken Plus-11-Bilanz nach 44 Spielen. Ende November hat der 28-Jährige bei den Lakers vorzeitig bis 2028 verlängert. (red)

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