Syla-Show in Weesen, knappe Niederlage in Genf – und ein siegreicher Ehemann in Kanada
Der FC Weesen gewinnt dank vier Treffern der Syla-Brüder. Die FCRJ-Frauen verlieren trotz guter Leistung – und Ladina Caviezel sieht ihren Liebsten triumphieren. Das und mehr lief im Regionalsport.
Der FC Weesen gewinnt dank vier Treffern der Syla-Brüder. Die FCRJ-Frauen verlieren trotz guter Leistung – und Ladina Caviezel sieht ihren Liebsten triumphieren. Das und mehr lief im Regionalsport.
Fussball, Women's Super League: Frauen des FC Rapperswil-Jona gehen beim Leader leer aus
Nach einmonatigem Unterbruch wegen der Cup-Halbfinals und Länderspielen galt es am Wochenende in der Women's Super League wieder ernst. Das Frauenteam des FC Rapperswil-Jona hatte dabei am Samstag in Genf anzutreten. Die Rosenstädterinnen, selber Tabellensiebte und damit auf Kurs Richtung erstmalige Play-off-Qualifikation, zeigten dabei grundsätzlich eine gute Leistung, unterlagen beim überlegenen Leader Servette Chênois aber dennoch mit 0:2. Die Genferinnen feierten damit ihren neunten Pflichtspielsieg in Serie (3 davon im Cup) und sind in der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen.
Ärgerlich aus Sicht der Rapperswil-Jonerinnen: Den Penalty, den Daina Bourma zur Führung verwertete, verursachte Julia Ruf mit einem völlig unnötigen Foul an Ascension Martinez (23.) – an der seitlichen Strafraumgrenze, in einer Situation, in der keine unmittelbare Torgefahr bestand. Keine zwei Minuten später erhöhte die Gefoulte per Kopf.
FCRJ-Torhüterin Laura Vogt sprach nach der Partie von schwachen fünf Minuten, sah ansonsten aber viel Positives: «Wir sind eigentlich gut ins Spiel gestartet, hatten einen super Matchplan und setzten diesen auch gut um. Leider konnten wir in den ersten paar Minuten die Chancen nicht nutzen. Danach wurden wir bestraft. Doch insgesamt dürfen wir stolz sein auf unsere Leistung.»
Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) gilt es für die FCRJ-Frauen wieder ernst. Im Grünfeld empfangen sie den Tabellenneunten Aarau. Mit einem Sieg würden die Rosenstädterinnen den Play-off-Einzug fix machen.
Fussball, 2. Liga interregional, Gruppe 5: FC Weesen verteidigt Platz 1 mit Sieg bei Torfestival
Dem FC Weesen ist der Auftakt in die Rückrunde geglückt. Der Tabellenführer feierte am Samstag gegen die als Tabellenfünfter angereisten Gäste vom FC Uzwil einen 4:3-Heimsieg. Sämtliche Treffer des Heimteams gingen auf das Konto der Syla-Brüder.
Taulant Syla schoss die Gastgeber nach rund 40 Minuten mit 1:0 in Führung, profitierte dabei von einem groben Schnitzer von Uzwils Torhüter, der sich den Ball nach einem Rückpass zu weit vorlegte. Sekunden vor der Pause kam Uzwil zum Ausgleich. Eine Weesner Kopfballabwehr geriet zu kurz, worauf Kristian Karrica aus rund 12 Metern zum 1:1 traf.
Nach dem Seitenwechsel gingen die Gasterländer erneut in Führung. Diesmal legte Edison Syla zurück auf Taulant, der den Ball präzise ins weite Eck schlenzte (50.). Ebenfalls per Distanzschuss glich Ajet Sejdija zum zweiten Mal für die Gäste aus (59.). Das Torfestival ging weiter: Zuerst staubte Edison Syla nach einem Freistoss seines älteren Bruders erfolgreich ab, dann erhöhte er nach einem unwiderstehlichen Sturmlauf über das halbe Feld (62.) auf 4:2.
In der Schlussphase kam Uzwil per Penalty noch auf 3:4 heran, zu mehr reichte es den Gästen aber nicht mehr, sodass Weesen im 14. Match den zehnten Saisonsieg feierte und die Tabelle weiterhin mit zwei Zählern Vorsprung auf das ebenfalls siegreiche Gossau anführt.
Apropos anführen: In der Torschützenliste der Gruppe 5 führt Taulant Syla (16 Treffer) vor Edison Syla (12) und dem Gossauer Nicolas Eberle (11).
Snowboard alpin: Caviezel jubelt – aber nicht Ladina
Das zweitletzte Weltcup-Wochenende des Winters und ihrer Karriere war für Ladina Caviezel nur indirekt eine Reise wert. Während die 33-jährige Uznerin im kanadischen Val St. Come in beiden Parallel-Riesenslaloms bereits in der Qualifikation scheiterte (Ränge 17 und 19), feierte ihr Ehemann Dario am Samstag seinen ersten Sieg der laufenden Saison und vierten Triumph im Weltcup insgesamt. Im Final setzte sich der 30-Jährige gegen den Italiener Edwin Coratti durch.
Bei den Frauen verpasste Flurina Bätschi einen weiteren Podestplatz für die Schweiz nur knapp. Die 22-Jährige musste sich im kleinen Final der Italienerin Lucia Dalmasso geschlagen geben und wurde Vierte. Es war jedoch ihr bestes Resultat in dieser Saison. Der Sieg ging an die Deutsche Ramona Hofmeister, der Bätschi bereits im Halbfinal unterlegen war.
Am Sonntag sorgte Julie Zogg mit Rang 6 für das Schweizer Bestresultat. Dario Caviezel scheiterte diesmal im Viertelfinal und wurde Achter. Die Siege gingen an die Italienerin Lucia Dalmasso und den Österreicher Benjamin Karl.
Ihre Weltcup-Dernière erlebt Ladina Caviezel am kommenden Wochenende im deutschen Winterberg, wo am Samstag ein Parallelslalom und am Sonntag ein Teamevent im Programm stehen.
Snowboardcross: Valerio Jud erlebt Enttäuschung im Montafon
Eine Woche nachdem er in der Türkei als Elfter und Zwölfter seine besten Weltcup-Klassierungen eingefahren hatte, wollte Valerio Jud am Samstag im österreichischen Montafon an seine tolle Form anknüpfen. Dies gelang dem 23-jährigen Uzner allerdings nicht. Er kam in der Qualifikation nicht über Rang 40 hinaus und verpasste somit die Finalläufe vom Sonntag. Dort klassierte sich Kalle Koblet als bester Schweizer im 16. Rang.
Skispringen: Celina Wasser landet im Alpen Cup früh
Nach zwei Auftritten an den Junioren-Weltmeisterschaften im norwegischen Lillehammer (Rang 46 im Einzel, Rang 7 im Mixed-Team) stand Celina Wasser am Freitag im Alpen Cup im deutschen Hinterzarten im Einsatz. Die 19-jährige Benknerin klassierte sich dabei auf dem 32. Rang, zeigte auf der Grossschanze Sprünge auf 79 und 75 Meter. Beste Schweizerin war Anja Imhof als Zehnte.
Mountainbike: Andri Frischknecht fährt in Italien aufs Podest
Andri Frischknecht vom VC Eschenbach bestritt am Samstag ein weiteres Vorbereitungsrennen im Hinblick auf die Weltcup-Saison, die Anfang Mai in Südkorea losgeht. Nach Rang 16 vor Wochenfrist in Albenga fuhr der 31-Jährige nun in Verona als Dritter aufs Podest. Frischknecht büsste nach über 80 Minuten Renndauer knapp 40 Sekunden auf Sieger Filippo Fontana (ITA) und knapp 15 Sekunden auf den zweitplatzierten Matteo Siffredi (ITA) ein.
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