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Break bestätigt: Die Rapperswil-Jona Lakers gewinnen auch das zweite Viertelfinalspiel

Die SCRJ Lakers halten dem Freiburger Sturmlauf stand und sichern sich mit einem 2:1-Heimsieg die 2:0-Führung in der Best-of-7-Serie. Matchwinner ist ihr bärenstarker Goalie Melvin Nyffeler.

Linth-Zeitung
22.03.26 - 23:00 Uhr
Linthgebiet
Auf halbem Weg Richtung Halbfinal: Gian-Marco Wetter (links, hier beim Jubeln nach seinem Tor zum 2:1) gewinnt mit den Lakers auch das zweite Viertelfinalspiel gegen Fribourg-Gottéron.
Auf halbem Weg Richtung Halbfinal: Gian-Marco Wetter (links, hier beim Jubeln nach seinem Tor zum 2:1) gewinnt mit den Lakers auch das zweite Viertelfinalspiel gegen Fribourg-Gottéron.
Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone

von Lars Morger

Festhütte Lido – 5771 Fans werden am Sonntagabend Zeuge davon, wie sich die Rapperswil-Jona Lakers im Play-off-Viertelfinal gegen Fribourg-Gottéron in eine hervorragende Ausgangslage bringen. Die Rosenstädter führen dank einer effizienten und kämpferisch starken Leistung im zweiten Spiel und einem 2:1-Sieg in der Best-of-7-Serie mit 2:0 und bringen damit den favorisierten Gegner in eine unangenehme Situation. 

Zuerst der Rückstand ...

Dass die Freiburger nach der deutlichen 2:5-Klatsche in Spiel 1 etwas gutzumachen haben, ist im ersten Drittel der zweiten Partie klar ersichtlich. Sie kommen wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzen Rapperswil-Jona unter Druck. Gut zwölf Minuten halten die Rosenstädter dem Ansturm stand, überstehen auch zwei Unterzahlphasen, geraten dann aber doch in Rückstand. Sie lassen dem Gottéron-Verteidiger Maximilian Streule zu viel Platz, dieser trifft mit einem Direktschuss. 

Zwei Minuten später kommt das Heimteam zum vermeintlichen Ausgleich, Nicklas Jensens Powerplaytor wird aber noch auf dem Eis von den Schiedsrichtern annulliert – weil Tanner Fritz Gottéron-Keeper Reto Berra ganz leicht behindert hat. Mit dem 0:1 sind die Lakers zur ersten Pause noch gut bedient, Freiburg verzeichnet neben dem Tor auch noch zwei Metalltreffer.

Die nächste bärenstarke Leistung: Mit 36 Paraden hat Goalie Melvin Nyffeler riesigen Anteil am Heimsieg der Lakers.
Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone

… dann die Effizienz

Im Mitteldrittel wird der Ausgleich dann Tatsache. Die Lakers spielen im Powerplay, Tyler Moy trifft von der Seite unter Mithilfe von Berra, der den Puck ins eigene Tor lenkt (24.). Nun übernimmt Rapperswil-Jona das Spieldiktat immer mehr und drückt auf den Führungstreffer. In der 35. Minute fällt dieser dann nach einem Geniestreich von Malte Strömwall. Der Schwede spielt von hinter dem Tor Gian-Marco Wetter herrlich an, der dann keine Mühe bekundet, den Puck im Tor unterzubringen. 

Im dritten Abschnitt rennen die Freiburger an – und wie. Eine Angriffswelle folgt auf die nächste, die Chancen sind hochkarätig. Zum dritten Mal treffen die Gäste nur die Torumrandung, Melvin Nyffeler muss mehr als einmal seine ganze Klasse ausspielen. Rapperswil-Jona kann nur noch selten entlasten, wird einzig noch mit Kontern einigermassen gefährlich. Wie lange kann das noch gut gehen? 

Bis ganz zum Ende! Dank einer disziplinierten und kämpferisch starken Leistung hält das Rapperswil-Joner Abwehrbollwerk dem Sturmlauf der Freiburger stand. Melvin Nyffeler kürt sich mit 34 Paraden zum Matchwinner.

Der dritte Akt in dieser Viertelfinalserie findet am Dienstag in Freiburg statt. Die Ausgangslage für die Lakers ist nun äusserst komfortabel – und Gottéron, als Qualifikationszweiter in dieser Best-of-7-Serie gegen die Rosenstädter (7.) eigentlich klarer Favorit, steht unter Druck.

Schöne Szene: Die Lakers-Spieler lassen sich nach Spielschluss von ihrer Fankurve feiern – und bedanken sich für die Unterstützung.
Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone

Rapperswil-Jona Lakers – Fribourg-Gottéron 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)
5771 Zuschauende. – SR: Stolc (SVK)/Dipietro, Schlegel/Bachelut.
Tore: 12. Streule (Glauser) 0:1. 24. Moy (Pilut/Powerplaytor) 1:1. 35. Wetter (Strömwall, Larsson) 2:1.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 7-mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Jelovac, Dufner; Henauer; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Taibel, Lammer; Fritz, Moy, Jensen; Hofer, Albrecht, Graf; Diethelm.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Streule; Jecker, Nemeth; Seiler; Rattie, Wallmark, De la Rose; Bertschy, Borgström, Dorthe; Sprunger, Walser, Marchon; Nicolet, Reber, Gerber; Rod.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ab 58:14 ohne Torhüter.

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