×

Lakers-Stürmer Albrecht nach knapper Niederlage: «Es liegt viel in unseren Händen»

Mit 1:2 verlieren die Rapperswil-Jona Lakers das Hinspiel der ersten Play-in-Runde. Das sagt Stürmer Yannick-Lennart Albrecht zum Spiel.

04.03.25 - 23:20 Uhr
Linthgebiet
EISHOCKEY, NATIONAL LEAGUE, MEISTERSCHAFT, PLAY-IN, PLAY IN, 1. RUNDE, HINSPIEL, SAISON 2024/25, HC AMBRI PIOTTA, HCAP, SC RAPPERSWIL-JONA LAKERS,
Dominic Lammer (SCRJ) left and Yannick-Lennart Albrecht (SCRJ) right disappointed after the loss, during the play-in game of National League A (NLA) Swiss Championship 2024/25 between HC Ambri Piotta and SC Rapperswil-Jona Lakers at the ice stadium Gottardo Arena, Switzerland, Tuesday, March 4, 2025. (KEYSTONE/Ti-Press/Andrea Branca)

Die Rapperswil-Jona Lakers liegen nach Halbzeit der ersten Play-in-Runde mit 1:2 im Hintertreffen. Stürmer Yannick-Lennart Albrecht nimmt Stellung zur ersten Partie und wagt einen ersten Ausblick.

Yannick-Lennart Albrecht, am Schluss verlieren die SCRJ Lakers in Ambri mit 1:2. Wie schlimm ist diese Niederlage?

Wir betrachten das Duell als grossen Match mit sechs Dritteln. Jetzt ist die Hälfte durch und wir sind mit 1:2 im Rückstand. Wir sind auch sonst nicht nervös, wenn wir in der Hälfte 1:2 zurück sind. Darum ist alles gut, wir haben heute auswärts gespielt und wissen, dass wir sie zu Hause schlagen können.

In der Anfangsphase wart ihr nicht bereit und habt früh ein Tor kassiert. War da eine gewisse Nervosität vorhanden?

Ich würde nicht sagen, dass wir nervös waren. Das Tor war ein wenig unglücklich, der Puck ist nicht gerade für uns gesprungen, plötzlich steht Pestoni alleine vor dem Tor. Es war sicher nicht der Start, den wir uns erhofften. Aber ich glaube, wir haben uns gefangen auf der Bank. Danach haben wir das Spiel mehrheitlich kontrolliert und sind zurückgekommen.

Obwohl ihr auswärts gespielt habt, habt ihr das Spiel phasenweise dominiert. Trotzdem wollte es mit dem Toreschiessen nicht richtig klappen. Warum?

Wir können sicher noch mehr Verkehr vors Tor bringen. Wir haben viel aufs Tor geschossen, doch es waren zu wenig Leute da. Wir haben es dem Goalie zu einfach gemacht, die Pucks zu halten. Das können wir sicher besser machen. Sonst haben wir nicht schlecht gespielt, am Schluss ist das Gegentor ein wenig unglücklich, aber alles in allem ist das Resultat okay. Zu Hause haben wir noch drei Drittel Zeit, das eine Tor aufzuholen und noch ein weiteres zu schiessen. Es liegt jetzt viel in unseren Händen.

Die Lakers mussten ohne Topskorer Malte Strömwall antreten. Was hatte das für einen Einfluss?

Es ist nie optimal, wenn du am Matchtag am Morgen erfährst, dass ein Spieler nicht spielen kann. Dann musst du kurzfristig die Linien ändern, spielst nicht mehr so, wie du in den letzten Partien gespielt hast und trainiert hast. Aber auch das sind wir uns gewohnt aus den letzten Jahren und auch dieser Saison, wir mussten viele Male die Linien umstellen, daher ist das keine Ausrede.

Lars Morger arbeitet seit 2022 als Redaktor Sport mit Schwerpunkt Eishockey und Schwingen für die Sportredaktion der «Südostschweiz»-Medienfamilie. Mehr Infos

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Linthgebiet MEHR
prolitteris