Fussballerinnen im Cup weiter und Kuhn wird Zweiter – so lief das Sport-Wochenende
Die Frauen des FC Rapperswil-Jona und des FC Eschenbach stehen um Cup in der nächsten Runde. Und Kevin Kuhn überzeugt beim Radquer in Steinmaur. Das Sport-Wochenende auf einen Blick.
Die Frauen des FC Rapperswil-Jona und des FC Eschenbach stehen um Cup in der nächsten Runde. Und Kevin Kuhn überzeugt beim Radquer in Steinmaur. Das Sport-Wochenende auf einen Blick.
Frauenfussball: Eschenbach und Rapperswil-Jona im Cup weiter
Die Frauenteams des FC Rapperswil-Jona und Eschenbach standen am Wochenende im Sechzehntelfinale des Schweizer Cups im Einsatz. Die Rapperswil-Jonerinnen, die in der Women's League einen ordentlichen Saisonstart hingelegt haben, trafen dabei auf den FC Winterthur aus der Nationalliga B. Dabei tat sich der FCRJ schwer und geriet bereits in der 6. Minute ins Hintertreffen. Danach dauerte es bis zur 51. Minute, ehe Rapperswil-Jona ausgleichen konnte. Julia Ruf traf zum 1:1. Und in der 86. Minute schoss Zdravka Petrova die Oberklassigen in den Achtelfinal.
Ebenfalls jubeln darf das zweite Team aus der Region. Der FC Eschenbach gewinnt auswärts gegen das ligagleiche Renens dank eines Tores von Alexandra Schaub in der 43. Minute mit 1:0 und steht damit ebenfalls im Achtelfinal.
Damit winkt den Eschenbacherinnen wie schon im Vorjahr im Sechzehntelfinale (4:5 nach Elfmeterschiessen gegen Thun) ein Duell mit einem Superligisten. Die Partien der nächsten Runde werden am 22. Oktober ausgelost.
Die Frauen des FC Uznach standen in der Liga im Einsatz. Die Uznerinnen verloren gegen die Tabellenführerinnen von Triesen deutlich mit 0:4.
Regionalfussball: Weesen mit Spektakel-Remis
2. Liga interregional
Der FC Weesen verpasst in der 2. Liga interregional den Sprung an die Tabellenspitze. Die Gasterländer spielten auswärts bei Rorschach-Goldach 3:3 und konnten somit von der Niederlage des Tabellenführers Seefeld nicht profitieren. Es war eine spektakuläre Partie, die die beiden Teams auf den Rasen legten. Rorschach dominierte vor allem die erste Halbzeit und führte nach einem Doppelpack zur Pause mit 2:0.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich ein völlig anderes Bild: Der FC Weesen kam wie verwandelt aus der Pause. Aggressiver in den Zweikämpfen, mutiger im Spiel nach vorne – und prompt fiel der Anschlusstreffer. Denis Xhaferi sorgte in der 60. Minute für das 2:1, und nur wenige Minuten später gelang den Gästen sogar der viel umjubelte Ausgleich. Alles schien nun auf eine Wende hinauszulaufen, doch der FC Rorschach-Goldach zeigte sich eiskalt und nutzte eine Unachtsamkeit in der Defensive der Weesner zum erneuten 3:2. Doch Weesen kämpfte sich wieder zurück und sicherte sich dank eines Tores von Cedric Belotti noch einen Punkt. Damit liegt Weesen neu noch zwei Punkte hinter Seefeld.
2. Liga
In der 2. Liga musste der FC Eschenbach als Verlierer vom Platz. Die Eschenbacher unterlagen auswärts bei Wängi mit 0:2. Die Tore fielen in der 37. und 84. Minute, Eschenbach seinerseits blieb ohne Torerfolg. Damit fallen die Eschenbacher in der Tabelle einen Platz und stehen nun auf Rang 11. Die zweite Mannschaft des FC Rapperswil-Jona verlor beim 1:2 zu Hause gegen Frauenfeld ebenfalls.
3. Liga
Nach einem guten Saisonstart kassierte der FC Uznach am Wochenende wettbewerbsübergreifend die sechste Niederlage in Serie. Beim FC Ebnat-Kappel unterlagen die Uzner aufgrund eines Eigentors von Onur Pehlivan mit 0:1. Die dritte Mannschaft des FC Rapperswil-Jona hingegen gewinnt auswärts in Bronschhofen mit 2:1.
4. Liga
In der 4. Liga gewinnt der FC Schmerikon zum vierten Mal in dieser Saison. Die Seebuben feiern zu Hause gegen Landquart einen 2:0-Sieg. Der FC Wagen spielt auswärts gegen die vierte Mannschaft des FC Rapperswil-Jona 1:1 und kann somit nicht zum Tabellenführer aufschliessen. Uznachs Reserven schlagen Rüti GL gleich mit 5:1.
Radquer: Kuhn wird in Steinmaur Zweiter
Beim Radquer Steinmaur präsentierte sich Kevin Kuhn vom Veloclub Eschenbach in guter Form. Der Zürcher Oberländer fuhr ein taktisch starkes Rennen und sicherte sich nach einer Stunde Renndauer den 2. Rang, nur acht Sekunden hinter der aktuellen Nummer 1 der Weltrangliste, dem Belgier Michael Vantourenhout.
«Ich war mir vor dem Start nicht sicher, welche Reifen ich wählen sollte», erklärte Kuhn nach dem Rennen. «Die Sonne hatte den Kurs teilweise abgetrocknet, also bin ich das Risiko mit den schnelleren Reifen eingegangen.» Ein Sturz in der dritten Runde und ein notwendiger Radwechsel kosteten rund 20 Sekunden. Trotzdem kämpfte er sich eindrucksvoll zurück an die Spitze. «Ich wollte in der zweitletzten Runde alles riskieren und fast hätte es gereicht.» Trotz des Missgeschicks zeigte sich Kuhn zufrieden: «Die Form stimmt, und ich freue mich auf die Rennen in Belgien.» Thierry Gafner fuhr auf Platz 26, Mike Frischknecht klassierte sich im 31. Rang.
Im Rennen der Elitefrauen zeigte die Schännerin Jana Glaus eine konstante Leistung und belegte in 51:13 Minuten den 8. Rang, knapp drei Minuten hinter der Siegerin. Larissa Rossner fuhr mit einer Runde Rückstand auf den 12. Platz.
Tischtennis: Rapperswil-Jona mit achtbarem Start
Die neue NLA-Saison begann für Tischtennisclub Rapperswil-Jona mit einem 3:6 gegen Lugano. Trotz Niederlage war es ein gelungener Auftakt – gegen den mehrfachen Meister hatte kaum jemand drei Siege erwartet.
Neuzugang Gonçales Gomes spielte gross auf: Der Portugiese, in seiner Heimat unter den Top 10, gewann gleich zwei Partien und unterstrich seinen Wert für die Mannschaft. Auch Routinier Denis Bernhard zeigte seine Klasse. Der 30-Jährige, bereits in seiner vierten NLA-Saison, holte einen wichtigen Punkt und meinte nach dem Match: «Wir haben mutig gespielt – darauf können wir aufbauen.»
Mit Levi Ulrich, 16-jähriger U17-Schweizermeister, trat ein vielversprechendes Talent an die Platte. Siege blieben noch aus, doch das Debüt gegen Topspieler war wertvoll für seine Entwicklung. Am 25. und 26. Oktober wartet der nächste Prüfstein: Dann trifft der TTCRJ zu Hause auf Rio-Star Muttenz und Neuhausen.
Unihockey: Flames holen aus Doppelrunde drei Punkte
Am Samstag mussten die Unihockeyaner der Jona-Uznach Flames in Herisau mit einer Niederlage vom Feld. Das Spiel startete von Anfang an mit viel Energie und guten Chancen auf beiden Seiten. Mit einem torlosen 1. Drittel waren die Flames jedoch gut bedient, denn das Heimteam aus Herisau verzeichnete nicht weniger als vier Schüsse an die Torumrandung. Ab dem zweiten Drittel passte dann bei den Flames nicht mehr viel zusammen. Man liess dem Gegner zu viel Platz und durch inkonsequentes Pressing ermöglichten sie dem Heimteam Kontermöglichkeiten und Überzahlsituationen im Angriff. Am Schluss resultierte eine klare und verdiente 3:8-Niederlage.
Besser lief es dann am Sonntag. Nach dem Spiel vom Vortag war klar, dass eine Reaktion her musste. In der 14. Minute wurde das Heimteam belohnt mit dem 1:0 durch Jan Broder auf Zuspiel von Patrik Köpfli. Im zweiten Drittel war es ein offener Schlagabtausch. Zuerst ging Laupen 3:2 in Führung, ehe Florian Müller den Ausgleich erzielen konnte. Im letzten Drittel gingen die Flames wieder früh in Führung, doch fünf Minuten vor Schluss konnte Laupen erneut zum 4:4 ausgleichen. Lediglich sechs Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Thalmann das Game-Winning Goal zum 5:4 nach sauberem Pressing. Danach verteidigten die Hausherren ihre Führung und liessen auch dank einem stark aufspielenden Jonas Federli im Tor nichts mehr anbrennen.
Lars Morger arbeitet seit 2022 als Redaktor Sport mit Schwerpunkt Eishockey und Schwingen für die Sportredaktion der «Südostschweiz»-Medienfamilie. Mehr Infos
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