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Snowboarderin Caviezel und FCRJ-Frauen erleben herbe Enttäuschung – und Wasser fliegt zu Bestresultat

Skispringer Yanick Wasser erreicht mit Rang 24 ein neues Bestergebnis im Weltcup. Alpin-Snowboarderin Ladina Caviezel scheitert in der Quali – und die FCRJ-Frauen rutschen ans Tabellenende ab. Das war das Sportwochenende aus regionaler Sicht.

Silvano
Umberg
17.03.25 - 23:59 Uhr
Linthgebiet
Visa FIS Snowboard Alpine World Cup – Winterberg GER – PSL
Enttäuschendes Ergebnis in Deutschland: Die Uzner Alpin-Snowboarderin Ladina Caviezel verpasst im Parallel-Slalom in Winterberg als 24. der Qualifikation die K.o.-Phase der Top 16.
Bild Miha Matavz / FIS

Fussball: Eigentor lässt FCRJ-Frauen ans Tabellenende abrutschen

In der Womens Super League kam es am Samstag zum «Kellerduell» zwischen Thun Berner-Oberland und Rapperswil-Jona (zu den Highlights). Dieses endete für die Gäste vom Obersee mit einer Riesenenttäuschung, zogen sie doch mit 0:1 den Kürzeren und fassten damit die «Rote Laterne» des Tabellenletzten.

Die Niederlage war aus Sicht der Rapperswil-Jonerinnen extrem bitter. Denn erstens: Die Partie wurde durch ein Eigentor entschieden; Kristina Markovic versuchte in der 36. Minute am ersten Pfosten einen Eckball der Gastgeberinnen abzuwehren, erwischte den Ball aber derart unglücklich, dass er im Netz landete. Und zweitens: Die Rosenstädterinnen hatten ein klares Chancenplus verzeichnet. Die besten Möglichkeiten vergaben Joëlle Meister (31.) und die eingewechselte Adelisa Hafizovic (70.), als sie solo vor der Thuner Torfrau auftauchten, aber an dieser scheiterten (Meister) respektive sich den Ball beim Vorbeiziehen zu weit vorlegten (Hafizovic). Eine letzte Ausgleichschance vergab die ebenfalls eingewechselte Kerstin Kleinlercher in der 91. Minute, als sie ungedeckt aus rund zehn Metern zum Abschluss kam, aber genau in die Hände der Torhüterin schoss. (su)

Snowboard alpin: Caviezel missglückt letztes Rennen vor Heim-WM

Im deutschen Winterberg stand am Samstag das letzte Weltcuprennen der Alpin-Snowboarder im Programm, ein Parallel-Slalom. Für die Uznerin Ladina Caviezel setzte es dabei eine Enttäuschung ab. Sie blieb in der Qualifikation hängen, verpasste also die Finals der Top 16 – im fünften Parallel-Slalom des Winters zum vierten Mal. Letztlich resultierte Rang 24. Damit war die 31-Jährige nur die drittbeste Schweizerin hinter Julie Zogg (9.) und Flurina Neva Bätschi (14.), für die jeweils der Achtelfinal Endstation bedeutete, sowie Jessica Keiser (18.).

«Es ist definitiv nicht das Resultat, das ich mir im letzten Rennen vor der Heim-WM in St. Moritz erhofft hatte», sagte Caviezel. Die Enttäuschung sei umso grösser, als sie in den Tagen davor gut trainiert hatte. «Leider ist es mir im Slalom einmal mehr nicht gelungen, die gute Trainingsform im Rennen in ein gutes Resultat umzumünzen.»

Letzteres schlägt sich in den Weltcup-Ranglisten nieder. Die Disziplinenwertung im Parallel-Slalom schloss Caviezel im 18. Rang ab. Schlechter war sie in 13 Saisons erst drei Mal, zuletzt 2018 (23. Rang). Im Parallel-Riesenslalom war Caviezel diesmal die Zwölftbeste der Saison. Auch das ist das schlechteste Ergebnis seit langem (19. Rang 2019). In der Summe ergab sich daraus Rang 13 im Gesamtweltcup – was für Caviezel enttäuschend ist, hatte sie sich doch vorgenommen, erstmals in die Top 3 zu kommen. Zwei Mal in ihrer Karriere war sie Gesamtvierte geworden (2016 und 2020), ab 2021 drei Mal in Serie Sechste. In der vergangenen Saison hatte sie die Ränge 10 (Gesamt), 12 (Slalom) und 10 (Riesenslalom) belegt. (su)

Skispringen: Wasser landet im Weltcup so weit vorne wie noch nie

Der Benkner Skispringer Yanick Wasser stand am Wochenende in Norwegen im Einsatz. In Vikersund standen zwei Weltcup-Skifliegen im Programm. Dem 20-Jährigen lief es gut. Am Samstag erzielte er Weiten von 182 und 188,5 Meter und egalisierte mit Rang 28 sein vorheriges Bestresultat im Weltcup. Tags darauf segelte Wasser im einzigen durchgeführten Durchgang auf 197 Meter und setzte mit Rang 24 eine neue persönliche Bestmarke. Besser als Wasser war aus dem Schweizer Team in Vikersund einzig Gregor Deschwanden mit zwei 7. Plätzen. (su)

Weiter Flug: Yanick Wasser kratzt beim Skifliegen in Vikersund an der 200-Meter-Marke (197 m) und erreicht mit Rang 24 ein neues Bestresultat im Weltcup.
Archiv Keystone

Volleyball: Joner schliessen NLA-Saison im 6. Rang ab

«Alles oder nichts», hiess es für das Team von TSV Jona Volleyball am Samstag in der Auswärtspartie gegen Lausanne UC. Das erste Spiel der «Best-of-3»-Serie um Schlussrang 5 in der Nationalliga A hatten die Joner eine Woche zuvor zu Hause mit 1:3 Sätzen verloren. Deshalb konnte nur ein Sieg in der Westschweiz die Saison noch um ein Spiel verlängern.

Lausanne liess den Gästen vom Obersee allerdings keine Chance, setzte sich klar mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:16) durch. Die Joner beenden die Saison damit im 6. Rang. (jul)

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