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Die hausärztliche Versorgung in Amden bleibt gewährleistet

Linth-Zeitung
27.03.25 - 12:57 Uhr
Linthgebiet
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Lösung gefunden: In Amden wird es auch nach der Pensionierung von Leo Fürer eine Hausarztpraxis geben.
Bild: Markus Timo Rüegg

Nachdem der Ammler Hausarzt Leo Fürer seinen geplanten Ruhestand angekündigt hatte, begann die intensive Suche nach einer geeigneten Nachfolge. Mit Rahel Dlamini Meier und Nicole Schneeberger konnten nun zwei erfahrene Hausärztinnen aus der Region gewonnen werden, wie das Kantonsspital Glarus am Donnerstag mitteilt. Die beiden übernehmen im Jobsharing die Praxisräumlichkeiten und freuen sich auf ihre neue Aufgabe: «Für uns ist es ein Glücksfall, die Praxis von Dr. Fürer weiterführen zu dürfen.»

Die Suche nach einer nachhaltigen Lösung gestaltete sich laut Mitteilung herausfordernd. Die Gemeinde Amden habe intensive Gespräche mit verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen geführt. «Mit dem Kantonsspital Glarus haben wir eine kompetente Partnerin gefunden, die sich mit uns zusammen für eine langfristige Sicherstellung der medizinischen Versorgung einsetzen will», wird Gemeinderat Florian Frei zitiert. Frei betont, dass auch zukünftig Standorte im Fli-Amden oder in Weesen geprüft werden müssten, wenn längerfristig ein Ausbau des Gesundheitsangebot erreicht werden wolle. Die Gespräche zwischen den Gemeinden Amden und Weesen, den Ärztinnen und dem Kantonsspital Glarus werden deshalb fortgesetzt.

Fürer bleibt vorerst noch als Heimarzt tätig

Die neue Praxis in Amden wird im kommenden Sommer eröffnet. Bis dahin erfolgen notwendige Vorbereitungen und Umbauarbeiten, bei denen das Kantonsspital Glarus unterstützend zur Seite steht. In welchem Umfang der Praxisbetrieb während der Umbauphase im Frühsommer fortgeführt werden kann, ist derzeit in Abklärung. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit in der Ammler Zitig kommuniziert, wie es in der Mitteilung heisst.

Leo Fürer wird seine Praxistätigkeit im Sommer 2025 beenden, bleibt jedoch während einer Übergangszeit weiterhin als Heimarzt im Alters- und Pflegeheim Aeschen, im kantonalen Asylzentrum Bergruh sowie für seine bisherigen Patienten in umliegenden Pflegezentren tätig. Die Gemeinde Amden dankt ihm für seine langjährige, engagierte medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Vorschläge erwünscht: Wie soll die neue Praxis heissen?

Die neuen Hausärztinnen wollen die Bevölkerung aktiv einbinden: Im April wird mittels Flyer zur Einreichung von Vorschlägen für den künftigen Namen der Praxis aufgerufen.

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