Lakers-Captain Nico Dünner zum Play-in-Einzug: «Das war schon ein spezieller Moment»
Die Rapperswil-Jona Lakers stehen in den Play-ins. Das sagt ihr Captain Nico Dünner nach dem denkwürdigen Abend.
Die Rapperswil-Jona Lakers stehen in den Play-ins. Das sagt ihr Captain Nico Dünner nach dem denkwürdigen Abend.
von Lars Morger und Istvan Nagy
Nach einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen den HC Davos beenden die Rapperswil-Jona Lakers die National-League-Qualifikation auf Rang 9. Damit treffen sie am Dienstag und Donnerstag auf Ambri-Piotta. Captain Nico Dünner nimmt Stellung.
Nico Dünner, die Rapperswil-Jona Lakers stehen in den Play-ins. Wie geht es Ihnen im Moment?
Es geht mir sehr gut. Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir hierhin kommen wollen, wo wir nun sind. Ich glaube, wir waren auch heute über weite Strecken die bessere Mannschaft. Schade, haben wir so lange gebraucht, bis wir das entscheidende Tor schossen. Aber wir wollten heute mehr als Davos.
Die Lakers konnten schnell auf den Rückstand reagieren und prägten das Spiel über weite Strecken. Wie gelang das?
Ich habe das Gefühl, dass wir in den letzten Spielen einen mentalen Shift hatten über alle vier Linien. Wir haben probiert, sehr hart zu spielen und jeder hat seine Rolle ausgefüllt. Auch heute war es wieder eine Teamleistung bis zum Schluss, mit dem glücklicheren Ende für uns.
Wie viel Nerven brauchte das Spiel?
Gar nicht so viel, um ehrlich zu sein. Wir haben probiert, uns auf uns selbst zu konzentrieren, daher haben wir gar nicht oft auf die anderen geschaut. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und versucht auszublenden, was die anderen machen.
50 Sekunden vor Schluss fiel der Siegtreffer, es war die Entscheidung. Beschreiben Sie die Emotionen.
Wir wussten nicht definitiv, dass uns dieses Tor in die Play-ins bringen würde, weil wir versucht haben, nicht auf die anderen Teams zu schauen. Daher war es in erster Linie eine Erleichterung, dass wir gewinnen konnten und dann erst recht, dass wir mit diesem Resultat die anderen Teams noch überholen konnten. Und ja, das Publikum war fantastisch und hat uns den ganzen Match über getragen. Das war schon ein spezieller Moment.
Lars Morger arbeitet seit 2022 als Redaktor Sport mit Schwerpunkt Eishockey und Schwingen für die Sportredaktion der «Südostschweiz»-Medienfamilie. Mehr Infos
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