Sechs Millionen Zuschauer sehen Benken im Fernsehen
Sängerin Linda Fäh ist kürzlich in der Sendung «Schlagerbooom» von SRF, ORF und ARD aufgetreten. Auch Benkens Gemeindepräsidentin Heidi Romer war darin zu sehen. Fäh war überrascht.
Sängerin Linda Fäh ist kürzlich in der Sendung «Schlagerbooom» von SRF, ORF und ARD aufgetreten. Auch Benkens Gemeindepräsidentin Heidi Romer war darin zu sehen. Fäh war überrascht.
Für Schlagersängerin Linda Fäh war es ein «riesen Meilenstein, mitmachen zu können». Sie war am vergangenen Wochenende zu Gast in der Sendung «Schlagerbooom» von ARD, SRF und ORF. In allen drei Ländern zusammen sahen gemäss Einschaltquoten knapp sechs Millionen Menschen zu. «Seit ich angefangen habe als Schlagersängerin, träume ich davon, mal in so eine grosse Show zu gehen», sagt Fäh, die aus Benken stammt.
Videobotschaft aus Benken
Aufgezeichnet wurde die Sendung in der Westfalenhalle in Dortmund, nach ARD-Angaben waren gut 12 000 Zuschauer dabei. Auf der Bühne standen Stars wie Anastacia, Maite Kelly, Thomas Anders, Mitglieder der Village People, Beatrice Egli oder Howard Carpendale. Und auch Benkens Gemeindepräsidentin Heidi Romer war in der Show zu sehen. Bevor Linda Fäh auf die Bühne kam, wünschte die Benkner Gemeindepräsidentin der Sängerin mit einer Videobotschaft viel Glück für ihren grossen Auftritt.
«Ich habe davon nichts gewusst und war total überrascht», sagt Fäh. Als Romers Grussbotschaft über die Bildschirme gelaufen sei, habe sie gerade hinter der Bühne auf ihren Auftritt gewartet. «Ich habe gedacht, ich höre und sehe nicht richtig.» Sie sei so perplex gewesen, dass sie Tränen in den Augen gehabt habe. «Heidi Romer stand im Riet unten, hinter ihr waren Kühe zu sehen und auch das Dorf wurde eingeblendet», erzählt Fäh. Romer habe liebe Worte an sie gerichtet und gesagt, dass Benken ihr Glück wünsche.
«Es ist schön, wenn man aus so einem Dorf kommt und spürt, wie die Leute stolz sind und einen unterstützen.»
Die Sängerin bedankt sich bei den Benknern und der Gemeinde: «Seit ich 2009 Miss Schweiz geworden bin, unterstützen sie mich.» Viele Benkner kämen an ihre Konzerte. «Es ist schön, wenn man aus so einem Dorf kommt und spürt, wie die Leute stolz sind und einen unterstützen.»
Grosse Bühne, viele Zuschauer
Romer hat nach ihren Auftritt viele positive Rückmeldungen erhalten, wie sie erzählt. «Die Leute hatten Freude, dass unser Dorf im Fernsehen zu sehen war.» Die Bedeutung für den Ort würde sie aber nicht überbewerten, sagt Romer. Die Produktionsfirma hatte sie angerufen und um den Videogruss gebeten. «Ich hab ihn mit dem Handy aufgenommen», so Romer.
Fäh beeindruckten beim Schlagerboom die Dimensionen. «Es ist alles riesengross und es waren tolle Stars dabei. Trotzdem fand ich die Crew sehr sympathisch, viele sind schon lange dabei, die Stimmung ist familiär.» Hinter der Bühne traf die Schweizerin unter anderem Sängerin Anastacia. «Das hat mich aus den Socken gehauen», sagt sie. Sie sei schon als Kind ein grosser Fan der US-Amerikanerin gewesen. «Ich habe sie nach einem Foto gefragt», erzählt Fäh. Anastacia sei sehr sympathisch, offen und bodenständig gewesen, habe mit ihr geschwätzt und sie umarmt. «Ich finde es toll, dass so grosse Stars so nahbar sein können.» Mit Florian Silbereisen hat Fäh sich nur kurz während der Proben unterhalten, wie sie sagt. «Ich kenne ihn aber schon. Er ist sehr sympathisch.»
Weitere Auftritte dieses Jahr
Ihren nächsten grossen Auftritt hat Fäh an Silvester: Am 31. Dezember tritt sie in der «Silvestershow» mit Jörg Pilawa auf, die im Ersten, auf ORF 2, und im SRF ausgestrahlt wird. Ausserdem weist Fäh auf ihr Weihnachtskonzert im Restaurant «Schlosshalde» in Winthertur hin. «Ich würde mich freuen, wenn auch Leute aus dem Linthgebiet kommen.» Das Konzert finde in kleinem Rahmen statt. «Es gibt sicher die Möglichkeit, ein paar Worte zu wechseln.»
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