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Gestern Nachhaltigkeit – heute Sicherheit

Während gestern noch von fehlender Nachhaltigkeit des WEF die Rede war, betrifft es heute die Sicherheit. Hunderte von Sicherheitsleuten, Polizisten und Soldaten schützen die WEF-Teilnehmenden, der Luftraum und Alpenpässe sind aus Sicherheitsgründen gesperrt. Zum Schutz der WEF-Teilnehmenden.
Heute fuhr ich mit dem Fahrrad von Mastrils nordwärts zur Arbeit. Eine schwarze Limousine überholte einen korrekt einfahrenden LKW, als ich auf Höhe des Lastwagens war. Eine Frontalkollision konnte ich nur vermeiden, indem ich aufs Wiesenport fuhr. Die Limousine fuhr ohne abzubremsen weiter, der Lastwagenchauffeur bestätigte, wie knapp es ausging. Eine Anzeige läuft ins Leere ohne Nummernschild, so die machtlose Polizei, auch wegen der politischen Dimension.
Wer schützt die Bevölkerung vor dem alljährlichen Wahnsinn auf den Zubringerstrassen des WEF? So kann es nicht weitergehen, dass jedes Jahr unzählige Beinahe-Unfälle publik werden, bei welchen schwere Verletzungen oder eine Todesfolge in Kauf genommen werden.

Thomas Lampert
24.05.22 - 08:32 Uhr
Leserbrief
Ort:
Landquart

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