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722'000 arme Leute in der Schweiz und 6 Milliarden für Tarnkappenbomber

In Bern will man den Vertrag für die 36 F-35-Tarnkappenbomber unterschreiben, bevor über die Kampfjet-Initiative abgestimmt wird. Abgesehen davon ob dieses Vorgehen demokratisch ist oder nicht: Die Piloten dieser Jets werden nur im Ausland richtig trainieren können, denn die Schweiz ist viel zu klein. Ein solcher Jet durchquert die Schweiz in wenigen Minuten. Und was soll in der Schweiz eigentlich mit diesen 36 F-35-Jets bombardiert werden? Wie versichert wird, sind diese Jets nicht für Kriegseinsätze im Ausland vorgesehen. Einsätze, wie sie von Bombern von europäischen Nato-Staaten auf dem Balkan, im Nahen Osten, in Afghanistan, in Syrien und Libyen geflogen wurden, Einsätze, die zehntausenden Zivilpersonen das Leben gekostet haben. 6,035 Milliarden Franken sollen die 36 Tarnkappenbomber kosten, die die Schweiz beim US-Rüstungskonzern Lockheed Martin kaufen wird. 167,6 Millionen Franken wird ein einziger dieser Bomber kosten. Das ist viel Geld, das die 722'000 Menschen in der Schweiz, die von Armut betroffen sind, besser brauchen könnten. Durch die Inflation und durch die steigenden Prämien für die Krankenkasse wird es sowieso noch mehr arme Leute in der Schweiz geben.

Frei Heinrich
19.05.22 - 22:51 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zürich
Zum Artikel:
Kommission will Kauf neuer Kampfjets sichern, Ausgabe vom 5. Mai

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Dieser Entscheid ist demokratisch zustande gekommen. Sehr undemokratisch dagegen ist das Verhalten der Initiativ-Initianten. Sie wollen einen demokratisch gefällten Entscheid welcher nicht in ihrem Sinn ausgefallen ist, nicht akzeptieren und mit allen Mitteln verhindern.
Wenn schon schaffen wir die Armee ganz ab, denn wir sind von demokratischen Ländern umgeben und im Bedarfsfall wird uns die NATO dann schon schützen. Wir sparen als Rosinenpicker Milliarden welche wir zur Mehrung unserer schon reichlich vorhandenen Vermögen einsetzen können.
Und das Gejammer über die sogenannt armen Leute geht mir langsam auf den Keks. Wie viele dieser sogenannt Armen hat in jungen Jahren in Saus und Braus gelebt, das Leben in vollen Zügen genossen im Wissen darum, dass unser Sozialstaat sie dann bei Bedarf unterstützt. Vorsorgen ist für diese Leute scheinbar ein Fremdwort.

Hui, da verwechselt jemand aber etwas..... die F35 ist kein Bomber, sondern ein Mehrzweckflugzeug..... die Northrop B-2 ist z.B. ein Bomber. Aber das ist ja nicht so wichtig, Detail, hauptsache die anderen Argumente sind von bestechender Logik.

Es werden immer mehr Leistungen in die oblig. Krankenversicherung aufgenommen und damit erhöht sich die Prämie. Die Krankenkassen haben keinen Spielraum mehr.
Bei der Hausratversicherung kann man auch aus diversen Modellen aufwählen und die Prämien steigen auch nicht jährlich. Darum müsste die Krankenversicherung wieder freiwillig werden, damit mehr Wettbewerb möglich würde.

An die Herren Hess und Frei. Unerträglich, ist nur ihre ewige stänkerei, gegen einen Demokratisch gewählten kauf des F 35. Wenn sogar, Finnland, Kanada und jetzt sogar Deutschland diesen Flieger bestellt haben, zeigt ja nur, das der F 35 momentan das beste auf dem Markt ist. Ich frage mich, ob die zwei kritiker, auch mal Militär Dienst geleistet haben. Wenn ja, dann sollten sie wissen, was Vaterlands Verteidigung heisst . Übrigens, ist das Referendum gegen den F35, alles andere als Demokratisch. Frau Amherd sagte es gestern in der Tagesschau richtig. Wir haben Ja gesagt und wollen diesen Flieger. Nein, wir brauchen ihn.

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