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SVP

Die SVP rätselt, weshalb ihr Kandidat für die Regierungsratswahlen keine oder nur wenige Stimmen von ausserhalb der eigenen Klientel erhalten hat. Nun, jeden Monat ist in dieser Zeitung eine Kolumne der Bündner Nationalrätin vom Zürichsee zu lesen, in denen sehr oft alle, die anders aufgestellt sind als sie, die sich vielleicht auch andere Gedanken erlauben als die ihrigen abgewertet und zum Teil auch verunglimpft werden. Und nun kommt auch noch ihre Aargauer Partei-Kollegin dazu, die fordert, dass nur Ukraine-Fliehende aus umkämpften Gebieten den Schutzstatus S erhalten sollen, aus Spargründen…
Wundert sich die Volkspartei dann tatsächlich noch, dass eben ein grosser Teil eben dieses Volkes ihre Ansichten nicht teilt und das vielleicht auch im Wahlverhalten zum Ausdruck bringt?

Mark Zumbühl
17.05.22 - 17:57 Uhr
Leserbrief
Ort:
Fläsch

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Im Deutschen heisst das, wenn eine Person der Landesregierung das eigene Volk dermassen hasst (zumal den Teil der Andersdenkenden ), wie es Sommaruga tut und gleichzeitig dem fremden mit dem gestohlenen Gut des eigenen ein angenehmes Leben zukommen lässt, gäbe es einen Putsch.

Priska Haldner

Unbekannter, (19. 05. 2022, 14.25 Uhr) vielleicht ist es Ihnen bei meiner sachlichen Kritik an Bundesrätin Sommaruga, entgangen, dass ich geschrieben habe, "die von Sommaruga geprägte Asylpolitik" das heisst, ausgedeutscht, obwohl sie aktuell nicht mehr Justizministerin ist, ist die Asylpolitik noch stark von ihr geprägt.
Zudem macht Sommaruga auch aktuell dasselbe: Eigene Interessen durchsetzen auch ohne rechtliche Grundlage - unter anderem in ihrem (da immerhin im eigenen) Amt als Medienministerin: Als diesen Frühling kritische Journalisten dubiose Finanzgeschäfte aufdecken wollten, wurde ihnen mit einer Strafverfolgung gedroht, obwohl sie nur ihre journalistische Arbeit machen wollten - daraufhin wurde die Schweiz gerügt wegen Verletzung der Medienfreiheit. Als aber in Genf mutige Journalisten geehrt wurden - einer aus der Ukraine, eine aus den Philippinen - liess Sommaruga sich mit diesen mit einem Foto im "Tages-Anzeiger" zeigen mit dem Kommentar, solche Journalisten wie diese, brauche eine Demokratie - eben, auch in der Schweiz.
Es ist einfach immer diese Scheinheiligkeit von Sommaruga und ihren unkritischen Followern - als Cybermobber in rechtlichen Grundlagen verletzenden Chats - die bei ihr und ihren Pseudolinken und Pseudogutmenschen-Anhängern so stört - aber Sie Unbekannter, offensichtlich unkritisch und obrigkeitshörig, finden das scheinbar gut...In einem Staat der von Scheinheiligkeit geprägt ist, sollten die, die in sogenannten Friedenszeiten, in einer sogenannten Demokratie, in einem sogenannten Rechtsstaat, mehr Menschenrechtsverletzungen erlebt haben, als andernorts Menschen im Krieg, sollten wenigstens - wenn es schon keine Möglichkeit gibt, die Täter juristisch zu belangen - (weil von zuoberst gedeckt ) über die Medien deren Taten aufgezeigt werden können.

Es hat vielleicht andere Gründe als Sie Herr Zumbühl meinen.
Ich denke zurück an die IV Revisionen welche zur Folge hatten, dass tatsächlich Kranken die IV Renten gekürzt oder gar gestrichen wurden durch externe Begutachter der IV.

Das hatten damals die SVP zusammen mit der FDP eingefädelt, der Begriff "Scheininvalide" entstand wo alle welche unter einer nicht sofort für jeden sichtbaren Behinderung litten in Gefahr gerieten, als scheininvalid verdächtigt zu werden.

Nicht selten trafen die Massnahmen Leute im Alter 50+ welche schon Jahrzehnte IV Beiträge eingezahlt hatten.
Auch bei der Forderung nach pauschaler Rentenaltererhöhung unabhängig von der Anzahl geleisteter Erwerbsjahre schwimmt die SVP ja mit der FDP mit.

Für mich ist keine der aktuellen Parteien mehr wählbar, nur noch einzelne Kandidaten. Wir bräuchten mal dringend mal eine neue Linkspartei welche wirklich für den Bürger da ist.

Vielleicht gewinnt die SVP sogar an Zustimmung, wenn sie gegen eine uferlose Zuwanderung von Ukrainern in die Schweiz ist. Das kostet sehr viel und ist teilweise nicht zielführend. Sicher sind nicht alle Gebiete gleich gefährdet und darum könnte den Menschen auch vermehrt im eigenen Land geholfen werden.
Es gibt sicher Flüchtende, die diese Möglichkeit nutzen um in der Schweiz Arbeit zu finden und dann wenn möglich nicht mehr zurück kehren müssen! (sogenannte Härtefälle)
Dann erreicht die Schweiz die Umweltziele ganz sicher nicht ----und wer ist schuld?

Als Parteilose stelle ich seit mehreren Jahren fest, dass das grösste " Bashing" gegen Andersdenkende bei den sogenannt Linken geschieht, da diese im Gegensatz zu früheren linken Intellektuellen, keinen Diskurs wollen und keine andere Meinung als die ihre, nach der Staatspropaganda von Sommaruga u.a. diktierten, gelten lassen wollen...
Armutsbetroffene in der Schweiz sowie Flüchtlinge aus anderen Ländern wundern sich auch über das Giesskannen-Prinzip bei Flüchtlingen aus der Ukraine -sicher, diese Kriegsflüchtlinge haben Schlimmes erlebt und eine schnelle, unbürokratische Hilfe ist ein Gebot der Menschlichkeit, aber trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass es im Rahmen der Genfer Flüchtlingskonvention geschieht - wenn vermögende Ukrainer, die es nicht nötig hätten, Geld bekommen weil sie es bis in die Schweiz geschafft haben, wäre vielleicht eine grössere Unterstützung für Länder wie Polen als Erstaufnahmeländer gerechter-aber diese Problematik zeigt sich bei der von Sommaruga geprägten, fragwürdigen Asylpolitik seit Jahren: Werden nicht die Bedürftigsten auch in der Asylpolitik wieder die sein, die am wenigsten bekommen, was ihnen zusteht?

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