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Leserbrief

Offener Brief an den Verein Churer Wochenmarkt

Susanne Bertele,
26. April 2020, 10:35:28

die Idee mit dem Wochenmarkt in Etappen ist ein interessanter Versuch. Ich befürchte nur, dass er weder der Kundschaft noch den Anbietern gerecht werden kann.
Da die pensionierte Bevölkerung ja daheim bleiben sollte und der Rest der Bevölkerung mehrheitlich an den Wochentagen vormittags einer Arbeit nachgeht, werden wohl die meisten Verkäufe am Samstagmorgen vonstatten gehen. Gut für die Glücklichen, die den Samstag zugewiesen bekamen und gut, falls diejenigen daheim bleiben, die schon Mittwoch bis Freitag eingekauft haben. 
Unsere Altstadt ist so gross, dass es auch möglich wäre, den Markt soweit auseinander zu ziehen, dass alle an einem Tag Platz haben. Die ganze Reichsgasse, der Hegisplatz, die Poststrasse etc. sind alle auch bestens geeignete Standorte.
Und zu guter Letzt, wenn ich schon mal nörgle, ist die Veröffentlichung der jeweiligen Platzbesetzungen auf Facebook ärgerlich. Wer keine derartigen Social Media konsumieren will oder kann, hat Pech. Dabei haben Sie doch eine Internetseite. Warum bedienen Sie nicht diese mit allen nötigen Informationen?
Ich wünsche allen ein gutes Gelingen und einen schönen Marktsommer.

Zum Artikel: Zum Artikel «Wochenmarkt trotzt Corona – aber nicht als Markt», Ausgabe vom 25.04.2020

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Richtig, Frau Susanne Bertele, auch ich bin nicht auf Facebook (wegen Niveau und NSA), hier eine Facebook-Insiderin:
https://www.youtube.com/watch?v=gWD6F9KwmMI#t=3m21s
Ich unterstütze die landwirtschaftliche Direktvermarktung, ich bin Mitglied von www.kleinbauern.ch und ebenso möchte ich aufrufen zur Unterstützung von www.prospecierara.ch (versucht alte Pflanzensorten und Tierrassen zu bewahren).
Aber damit ich in der Altstadt einkaufen kann, müsste ich halt wissen, wo es wann was gibt.

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