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Leserbrief

Turbulente Zeiten erfordern aussergewöhnliche Massnahmen von Bund / Kanton

H. Etter,
17. März 2020, 20:08:15

Wir durchleben turbulente Zeiten und diese erfordert ungewohnte Massnahmen.
Nun ist sehr rasches Handeln dringend notwendig, einerseits zur Eindämmung der Seuche, andererseits zur Verhinderung eines Absturzes der Wirtschaft. Nun müsste der Zivilschutz auf Gemeindeebene aktiviert werden, um flächendeckend Coraonatests vorzunehmen, damit man die Viruserkrankung auch nur einigermassen in den Griff bekommt. Das allein schon im Interesse der Wirtschaft, denn je länger ein Shutdown andauert, desto schwerer der wirtschaftliche Schaden. Firmen werden vermutlich reihenweise in Konkurs gehen, wenn nicht rechtzeitig Massnahmen ergriffen werden. Zehn Milliarden als überbrückende Massnahmen sind nichts. Es wird ein Vielfaches der bereits gesprochen Mittel erfordern, will man einigermassen unbeschadet über die Krise hinwegkommen. Halten wir uns vor Augen, gehen Firmen reihenweise Konkurs, werden Banken ins Taumeln geraten und das wird jeden von uns treffen. Die Nationalbank investiert Riesenbeträge, um den Franken zu schwächen und kauft Fremdwährungen wie noch nie. Nun sollte Geld in die Wirtschaft, die Arbeitnehmerschaft / Arbeitslosenkasse fliessen um ein Wirtschaftskollaps zu verhindern. Ebenfalls in das Rentensystem, sprich die AHV müsste investiert und das System stabilisiert werden. Diese Investition wäre meiner Meinung nach momentan klar sinnvoller als Rieseninvestitionen in Fremdwährungen.

Zum Artikel: 10 Milliarden für Rettung der CH-Wirtschaft

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Guten Tag Herr Meister
Ich teile Ihre Ansicht vollumfänglich. Es muss selbstverständlich auch den kleinen Unternehmen, ja Einzelunternehmen geholfen werden. Alle Länder sind damit konfrontiert und müssen Ihre Wirtschaft stüzten. Es wäre absolut unverantwortlich das nicht sehr sehr rasch zu tun.

Herr Etter

Ich rede hier nicht von der Kurzarbeitsentschädigung, sondern von weiteren Hilfen. Bitte geben Sie sich keinen Illusionen hin, im speziellen was KMU betrifft. Den Grossunternehmungen werden Bund und Kantone wegen der anscheinenden Systemrelevanz grosszügig Hilfen ausrichten. KMU werden leer ausgehen, die sind nicht systemrelevant. Ist meine Meinung, wird aber so rauskommen. Die Vergangenheit hat das schon mehrfach gezeigt. Zum Abliefern von Steuern sind KMU gut, aber wenn es um Hilfe an KMU geht, nada!