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Leserbrief

Klimawandel - Erdöl und Kohlen haben mehr als nur zwei Seiten

Max Matt,
28. November 2019, 14:08:04

Stimmt die Behauptung, dass zu viel Benzin, Diesel und Heizöl verbrannt werden? Was geschieht, wenn die weltweiten Erdölvorräte schwinden? Erdöl ist zu kostbar um nur verbrannt zu werden. Es muss noch für manche Generationen ausreichen. Aus dem Erdöl wird viel mehr hergestellt als nur Benzin, Diesel und Heizöl. Ohne Erdöl, ja sogar ohne Kohlen hätte es die Menschheit schwer, es gäbe zum Beispiel vielerorts keine Elektrizität, keine Schmierstoffe, keine Farbenindustrie, keine Plastikprodukte, Medikamentenengpässe, Lücken für die Nahrungsmittelindustrie, keine Strassenbeläge, keine Wärme- und keine Elektroisolationen, keine dichten Flachdächer u. v. a. mehr. Millionen Arbeitnehmer weltweit verdienen ihr Einkommen bei der Erdöl- und erdölabhängigen Industrie.
Ist daher mit dem Wissen über die Abhängigkeit von Erdöl und Kohlen der Kampf gegen den Klimawandel ein nachrangiges Mittel. Die direkte Verbrennung (Vergeudung) von Erdöl und Kohlen muss gestoppt werden. Kann der CO2-Ausstoss vermindert werden, wenn andererseits die Petrochemie immer mehr der fossilen Träger verbraucht? Es scheint, dass mit dem Kampf mehr als nur zwei Fliegen geschlagen werden sollen. So wie alles in Szene gesetzt wird, kann das eine oder andere mit Erfolg gekrönt werden. Wird es einmal heissen: «Die Hauptsache ist, wir haben für die Umwelt alles Mögliche getan. Alles, zu Wasser, im Boden und der Luft ist sauberer und giftfreier geworden.»

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Herzensallerliebster Max Matt

Denke wir sind uns alle einig, dass es nicht gerade sehr sinnvoll und intelligent ist, Kohle, Gas und Erdöl zu verbrennen bzw. zu verschwenden oder Unmengen von Abfall zu produzieren.

Denke es ist absolut nötig, alternative und erneuerbare Energien zu fördern und die Umwelt zu schützen.
Nur es wird aber nicht überall gehen, die Ölheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen und unser Strombedarf wird zunehmen und woher nehmen wir den Strom?

Die erneuerbaren Energien in der Schweiz sind ziemlich augeschöpft, Wasserkraft 40%, kann nicht überall ausgebaut werden, sicherlich besteht noch kleine Flusskraftwerke zu bauen, aber decken wir damit den Strom aller Wärmepumpen und Elektroautos?

Windenergie ist in der Schweiz ein Nischenprodukt und sehr unplanbar und mit vielen Problem verbunden.
Photovoltaik ist begrenzt, nicht alle Ort sind mit Sonnenlicht gesegnet und vorallem in Winter oder nachts fällt diese Engerie weg. Auch Geothermie ist nicht unproblematisch.
Und Kernenergie wollen wir nicht.

Mit Annahme der Energiestrategie haben viele bei der Abstimmung nicht zu Ende gedacht. Die 40% Atomstrom im Winter 45%, 40% sind Wasserkraft (35 im Winter) und 20% importieren wird.

Hier müssen wir uns überlegen, was wir wollen, entweder mehr Strom aus Kohle oder Atom importieren oder unseren Lebensstandart und Energieverbrauch drastisch drosseln.

Darum immer mit einem lachenden Auge, wenn die Jungen fürs Klima streiken, aber ein Smartphone aus China haben und 24 Stunden am Internet und sozialen Medien (facebook, twitter, instagram) hängen.

Aber wichtig ist, dass wir alle nur die Theorie vertreten, dass nur Co2 an der angeblichen Erderwärmung schuld ist und es absolut keine anderen Grund geben kann, weshalb wir höhere Temperaturen haben.

Übrigens auch seit die Menschen auf dem Mond waren, hat dort die Temperatur sich dort ebenfalls erhöht, sowie auf dem Mars, jeder Planet hat eine höhrere Temperatur bekommen, überall haben wir den menschengemachten Klimwandel, dass die Sonne oder kosmische Strahlung, Veränderung des Erdmagnetfeldes sowie Wolkenbildung evt. der Grund sein könnte, wird völlig ignoriert.

Herzliche Grüsse

Rolf Stüssi
Aktuar Vereine ProCo2 / GegenAllianz

Herr Matt , nehmen wir jetzt an der Klimawandel ist von Menschen in Europäischen Industrie Ländern verursacht. Das ganze Gerede was man in der Schweiz machen muss , damit das Klima in ein paar hundert Jahren wieder normal wird, ist total lächerlich. Die Lösung liegt in fernen Ländern wo die Bevölkerung immer noch auf den Wohlstand wartet, aber gegenwärtig immer noch keinen Strom hat und für diese Millionen zuverlässiger 24/7 Strom kann gegenwärtig nur von High quality coal kommen.
So in diesen Ländern liegt die Lösung, wenn man diesen Einwohnern günstigen Strom verkaufen könnte (24/7), wäre es nicht nötig für diese Länder Kohle zu importieren,
Eventuel mit Schweizer expertise und Geld Staudämme in den Bergen und Flüssen bauen und so Strom erzeugen. ( anstatt der EU eine Milliarde Franken verschenken)

Herzensallerliebster Jean-Marie Zogg

Das diese Rohstoffe zu wertvoll sind und es absolut unverantwortlich ist, diese Rohstoffe zu verbrennen oder sinnlos Plastikmüll zu produzieren. Dies habe ich schon mehrfach erwähnt und bin diesbezüglich auch Ihrer Meinung.

Aber selbst die Elektromobilität ist nicht ganz so umweltfreundlich wie man angeblich meint.

Unsere technischer Fortschritt und Lebensstandart geht leider zu Lasten der Umwelt und Natur.

Und herzensallerliebster Jean-Marie Zogg auch wenn Sie mich mit Kommentaren angreifen, darf ich Sie erinnern, dass gerade Ihre Branche enorme Ressourcen benötigt und den Müll ebenfalls im Weltall lässt.

Herzliche Grüsse

Rolf Stüssi
Aktuar Vereine ProCo2 / GegenAllianz

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