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Leserbrief

Titelseite SO vom 26.11.2018

Roman Müller,
26. November 2018, 11:46:43

Helvetia bläst mit einem starken Bläser die Initianten der Selbstbestimmungs-initiative weg. Volk und Stände haben den Initianten eine Lektion erteilt. Das freut die Gegnerschaft natürlich.
Nur kann es sein, dass bald einmal die sehr sexy dargestellte Helvetia von ihrem Sockel geblasen wird. Nämlich vom europäischen Gerichtshof, denn über 60% der Stimmbürger haben die Initiative abgelehnt.
Als nächstes wird vermutlich der Rahmenvertrag mit der EU unterschrieben und dann können sich die EU-Turbos auf zu erwartende lukrative Pöstchen in dem maroden Verein freuen. Wenn dieser Unterwerfungs-Vertrag unterschrieben wird, können wir nur noch zahlen, zahlen und nochmals zahlen, und zu sagen haben wir nullkommagarnichts.
Falls es dann doch noch eine Volksabstimmung geben sollte, wird sich die Mehrheit des Schweizervolkes für einen EU-Beitritt entscheiden, weil ja nur die Mitglieder ein Stimmrecht haben und man ja jederzeit wieder austreten könne. Wie leicht dieser Austritt wäre, sieht man heute im Fall „Brexit“.
Nun ja, die paar Jährchen, die mir vielleicht noch bleiben, lasse ich mir von den EU-Turbos nicht vermiesen. Unsere Nachkommen hätten etwas Besseres verdient.

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«denn über 60% der Stimmbürger haben die Initiative abgelehnt.»
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Das ist so nicht richtig, Herr Müller. Da nicht einmal die Hälfte der Stimmbürger abgestimmt haben, sind es 30 Prozent, die sie abgelehnt haben und 15 Prozent der Stimmbürger haben sie befürwortet.

Ja, Herr Müller, der Brexit ist ein "Krampf", nicht verwunderlich, wenn man mal verheiratet war und gemeinsame Kinder hat (hatte). Das ist schon bei einer privaten Trennung nicht einfach, geschweige denn unter Staaten.

Wem sagen Sie das? Ich liess mich 1973 scheiden und der halbe Lohn ging während 13 Jahren an meine Ex-Frau. So blieb mir mit 40 ungefähr gleich viel, wie ein Lehrling nach Abschluss der LAP erhielt. Zum Glück lernte ich 1980 eine Slowenin kennen, die diese Tatsachen akzeptierte. Wir heirateten 1983 und sind seither in guten und in schlechten Zeiten beisammen geblieben.

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