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Am Ende gehts zurück zur Natur

In Bonaduz ist am Dienstag der Friedhof „Waldfrieden“ offizell eröffnet worden. Die Idee von der Bestattung mitten in der Natur ist in Graubünden bislang einmalig.

Südostschweiz
20.09.16 - 18:38 Uhr

Ein kleiner Festakt mit der Bonaduzer Gemeindepräsidentin Elita Florin und Regierungsrat Mario Cavigelli. Ein Apéro im nahe gelegenen Blockhaus. Und Gäste, die sich so ihre Gedanken machen … Gedanken zu einer nicht alltäglichen Art der Bestattung. In Bonaduz ist am Dienstag der Friedhof „Waldfrieden“ eingeweiht worden.

Kein Schmuck

Wer will, kann sich zu Lebzeiten einen Baum im Gebiet Bot Mulin aussuchen und sich unter diesem beerdigen lassen. Die Asche der Verstorbenen wird in den Wurzelbereich eingebracht oder in der Nähe eines Baumes ausgestreut. Blumenschmuck, Fotos, Kreuze und Steine sind nicht erlaubt. „Das widerspricht der natürlichen Umgebung“, sagt Andi Weber, Initiator des Waldfriedhofs und Leiter Werkbetriebe Bonaduz.

Transparente Preisliste

Eine Bestattung im Bonaduzer Wald kostet im Minimum 5000 Franken. Je nach Standort und Baumart kann dieser Presi pro Baum auf bis zu 10 000 Franken ansteigen. Die Kosten für die jeweiligen Bäume sind festgelegt und sind in der Baumliste für alle transparent ersichtlich.(hap)

Mehr Infos auf www.bonaduz.ch

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