In der Bergruh kehrt Ruhe ein
Die meisten der 80 in der Bergruh untergrebrachten Asylsuchenden stammen aus Afghanistan und Syrien. Während vier bis sechs Monaten leben sie im Durchgangszentrum und versuchen, sich in ihre neue Heimat zu integrieren. Helfen sollen dabei auch die Deutschkurse, welche sie in der Bergruh erhalten. Danach werden die Flüchtlinge in anderen Zentren untergebracht.
Fast nur positive Feedbacks
Zentrumsleiter Stephan Trachsel zieht nach 45 Tagen eine positive Bilanz: «Die Leute hier sind menschlich und freundlich. Von der Ammler Bevölkerung hören wir nur Gutes und dafür möchte ich Danke sagen.» Trachsel ist auch überzeugt, dass die täglichen Polizeibesuche für eine entspanntere Stimmung im Dorf sorgen.
Vorgängig stand das geplante Asylzentrum bei der Bevölkerung immer wieder in Kritik. Dank der aktuellen Belegungszahl scheinen nun die Gemüter aber besänftig zu sein. Trachsel hält dennoch im Interview mit TV Südostschweiz fest: «Mit 80 Bewohnern sind wir noch nicht am Limit. Theoretisch könnten wir doppelt so viele Asylsuchenden hier unterbringen.» Im Moment ist diesbezüglich ein Baugesuch hängig. Bleibt also abzuwarten, ob auch in Zukunft in der Bergruh Ruhe herrscht.
Erhaltet hier einen kleinen Einblick in den Alltag der Bewohner
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