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«Green-Up»: Fermentieren und mehr

Ende September fand in den Räumlichkeiten von Green-Up an der Promenade ein Workshop zum Fermentieren statt.

Davoser
Zeitung
12.10.24 - 17:00 Uhr
Leben & Freizeit
Den Reichtum des Sommers in den Winter hinüber zu retten, macht Spass und ist gesund.
Den Reichtum des Sommers in den Winter hinüber zu retten, macht Spass und ist gesund.
zVg
Fermentieren ist eine der ältesten Konservierungsmethoden der Welt. Etwas, das in der Theorie sehr einfach ist, aber auch etwas, womit man zu Hause nicht so leicht anfängt. Thaïs von «Green-Up» erklärte einer motivierten Gruppe die Grundlagen. Sie zeigte, viel Salz man nehmen soll, und wie das Gemüse eingelegt wird. «Vor allem», betonte sie, «muss das Fermentiergut immer von Flüssigkeit bedeckt sein.» Im Anschluss machte sich die Gruppe an die Arbeit und bereitete ein lateinamerikanisches Sauerkraut «Curtado» zu, zauberte eine Art Kimchi oder wurde einfach kreativ mit all den Dingen, die bereitstanden. Am Ende wurden viele bunte Gläser mit nach Hause genommen, und es wurde einmal mehr die Erfahrung gemacht: «Gemeinsam macht es viel mehr Spass.» So ergriff eine der Teilnehmenden bereits eine Woche später die Initiative und lud die anderen ein, sich zu treffen und die Ergebnisse der anderen zu probieren. Fermentieren schmeckt offensichtlich nach mehr.

Der Bio-Gartenkurs gibt Ertrag

Beim Schulhaus Bünda organisierte «Green-Up» einen Gartenkurs mit und für die Lehrpersonen und weitere Interessierte. Hanny Käser investierte viel Herzblut, und die Kinder sowie die Lehrpersonen nahmen viel Erfahrung aus den vielfältigen Arbeiten mit. Sie reichten von der Gartenplanung über die Vorbereitung und natürliche Düngung, das Säen und Pflanzen, die Förderung von Nützlingen genau so wie das Beschränken von Schädlingen bis hin zum Einwintern. Das Projekt wurde zu einem grossen Erfolg bei Klein und Gross, sodass nach einer sehr schönen ersten Schulgartensaison Bünda-Kinder vor den Ferien das letzte Gemüse ernten konnten. Bei einer «Pommes-Party» mit herrlich duftenden Kräutern und Blumen stellten sie auch gleich ihr Können als Köche unter Beweis.

Schwelgen im Angebot beim Fermentier-Kurs.
Schwelgen im Angebot beim Fermentier-Kurs.
zVg

«Green-Share» und «Climate-Hub-Davos»

Auch dieses Jahr bereitet «Green-Up» seine beiden Projekte vor, die im Rahmen des Jahrestreffens des World Economic Forums angesetzt sind. Der «ClimateHub Davos», beinhaltet im Januar unter anderem eine «Davos-Nacht». Das «GreenShare-Projekt» für mehr Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und die Rückführung von Ressourcen in einen Kreislauf hat sich inzwischen zu einem ganzjährigen Projekt entwickelt. Auf der Webseite https://green-up.ch/de/project/greenshare/ werden laufend neue Artikel aufgeschaltet, und in Kürze soll eine Whatsapp-Gruppe gegründet werden. Auf das WEF 2025 hin wird die Idee wieder in den Fokus gerückt und zum Beispiel die sehr beliebte Abholmöglichkeiten für Pflanzen organisiert. Dazu sucht «Green-Up» Personen, die an den Projekten mitarbeiten wollen, zum Beispiel als Fahrer oder Transporteure. Gesucht sind ebenfalls Lagerräumlichkeiten, ein Haus oder Zimmer, die zu einem fairen, gemeinnützigen Preis gemietet werden können? Wer sich vorstellen kann, Teil der «Green-Up»-Bewegung zu werden, melde sich bei davos@green-up.ch.

Jetzt im Herbst wird bei «Green-Up» bereits über das Gärtnern im nächsten Jahr diskutiert und über eine Wanderung zu essbaren Pflanzen nachgedacht.

Wer bei den zahlreichen Veranstaltungen auf dem Laufenden bleiben und mehr über die Zusammenarbeit mit dem Alpinum und dem Stadtgarten erfahren möchte, meldet sich persönlich im «Green-Hub» an der Promenade 87 oder besucht die Webseite https://green-up.ch.

Nachwuchs-Köchinnen bei der «Pommes-Party» im Bünda-Schulhaus.
Nachwuchs-Köchinnen bei der «Pommes-Party» im Bünda-Schulhaus.
zVg
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