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Halbjahresbilanz in der Kindervilla

Die Kindervilla Schwiizerhuus besteht nun seit sechs Monaten, und die internen Abläufe haben sich bewährt. Einzig während der WEF-Woche musste von der gewonnenen Routine etwas abgewichen werden.

Davoser
Zeitung
12.02.25 - 12:00 Uhr
Leben & Freizeit
Wefwoche3
Sehr geschätzt wird die Spielmöglichkeit im Freien.

Die Kindervilla Schwiizerhuus im ehemaligen Bibliotheksgebäude ist nun bereits seit sechs Monaten im Betrieb. Die Leiterinnen und Kinder haben sich wunderbar eingelebt, die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist vorhanden, und auch die Kinderzahlen gehen stetig nach oben. Die zentrale Lage, die sehr guten Anfahrtsmöglichkeiten mit genügend Parkplätzen und einer Bushaltestelle direkt vor dem Haus, der eigene Gartenspielplatz sowie die Nähe zum Kurpark und zu den Einkaufsmöglichkeiten werden von den Krippenverantwortlichen allgemein als Vorteil des zusätzlichen Standortes beschrieben.

Einen mit Spannung erwarteten Unterbruch in der noch jungen Routine brachte das Jahrestreffen des World Economic Forums. Rückblickend kann von der Krippenleitung aber auch dazu ein positives Fazit gezogen werden. Die einzige grössere Einschränkung war, dass der Parkplatz vor dem Haus eine Woche lang nicht zur Verfügung stand und die Kindervilla lediglich zu Fuss oder per ÖV erreichbar war. Auch bestand während der WEF-Woche keine Möglichkeit, das Essen liefern zu lassen, was die Gruppenleiterinnen aber wunderbar kompensierten, indem sie mit den Kindern täglich gemeinsam kochten.

Als angenehmen bezeichnet Katja Caviezel, Leiterin der beiden Krippenstandorte der Spital Davos AG, die institutionelle Zusammenarbeit vor und während der WEF-Woche: «Wir wurden von der Kantonspolizei und der Gemeinde vorgängig informiert und unterstützt. Für die Kinder war es lustig, aus dem Fenster zu schauen und den Polizisten auf dem gegenüberliegenden Turm zuzuwinken. Und wenn diese dann den Gruss erwiderten, war die Freude besonders gross.» Klar habe man den regen Betrieb während den Auf- und Abbauten gespürt, aber bezüglich Verkehr sei mit den Kindern sowieso immer Vorsicht geboten. Deshalb werde im Krippenalltag mit den Kindern regelmässig geübt, wie man sich in Strassennähe verhält – zum Beispiel auf dem Weg zum Migros-Markt oder auf einem Spaziergang in Richtung Hohe Promenade. «Da wir viele Haushaltsarbeiten selber übernehmen, können die Kinder bei uns aktiv mitwirken, sei es beim gemeinsamen Einkaufen oder beim Vorbereiten des Zvieri», so die Krippenleiterin. Es sei herrlich, mit den Kindern den Tag zu gestalten, und auch das Vertrauen der Eltern und die Zusammenarbeit mit ihnen sei sehr wertvoll.

Die Kinderkrippe im Schweizerhuus blieb auch während der WEF-Woche geöffnet.
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