Riesige Menschenmenge feiert den Meistertitel von Fribourg-Gottéron
Eine riesige Menschenmenge hat sich am Samstag in Freiburg versammelt, um die Parade der Eishockeyspieler von Gottéron zu verfolgen. Diese feierten den ersten Schweizer Meistertitel. Auf einem Sattelzug sitzend wurden die Spieler von über 80'000 Menschen bejubelt.
Eine riesige Menschenmenge hat sich am Samstag in Freiburg versammelt, um die Parade der Eishockeyspieler von Gottéron zu verfolgen. Diese feierten den ersten Schweizer Meistertitel. Auf einem Sattelzug sitzend wurden die Spieler von über 80'000 Menschen bejubelt.
Die Organisatoren hatten mit rund 50'000 Zuschauern entlang der 2,5 Kilometer langen Strecke gerechnet, die den Campus Miséricorde der Universität mit der BCF Arena, der Eishalle von Fribourg-Gottéron, verband. Die Polizei schätzte die Zahl am Samstagabend auf mehr als 80'000. Zwischen den beiden Orten fuhr der an den Seiten offene Sattelschlepper über die Place Georges-Python in Richtung der Kathedrale St-Nicolas.
Die siegreiche Mannschaft traf auf die Freiburger Bevölkerung und schwenkte den Pokal. Frauen, Männer, Jung und Alt - viele trugen Gottéron-Trikots. Mit ihren Handys hielten die Menschen einen historischen Moment für einen Verein fest, der seit 1980 in der Elite des Schweizer Eishockeys spielt.
Der Lastwagen, umgeben von einem Sicherheitsdienst und ab und zu hupend, fuhr durch die von einer dichten Menschenmenge gesäumten Strassen rund um die Place Georges-Pythoud, bevor er die Route des Alpes hinunterfuhr. Nach und nach folgte ihm ein Teil der Zuschauer.
Ausgelassener Ausklang
Die Feierlichkeiten fanden am Abend in ausgelassener Stimmung vor der BCF Arena ihren Abschluss, begleitet von einer Zeremonie mit zahlreichen Reden und Musik. Die Menschenmenge füllte die Place du Fair-Play zwischen der Eishalle und der Sporthalle von St-Léonard, wo die Basketballmannschaft von Fribourg Olympic zu Hause ist, bis zum Bersten.
Die grosse Feier verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, wie die Kantonspolizei Freiburg am Samstagabend mitteilte. Demnach versorgten die Rettungsdienste 17 Personen wegen leichter Verletzungen oder Unwohlsein.