Stadtpolizei Chur macht den Bürgern gerne Geschenke
Die Stadtpolizei Chur macht den Bürgern gerne mal ein Geschenk. Was das alles sein kann, haben wir in einem Best-of für Euch zusammengetragen.
Die Stadtpolizei Chur macht den Bürgern gerne mal ein Geschenk. Was das alles sein kann, haben wir in einem Best-of für Euch zusammengetragen.
Kaffe für LKW-Fahrer
Am Dienstag hat die Stadtpolizei Chur LKW-Fahrern gratis Kaffee ausgeschenkt. Der Grund dafür: Die LKW-Fahrer durften aufgrund starker Schneefälle nicht nach Mesocco weiterfahren. Auf der Oberen Au in Chur mussten sie warten, bis sie die Fahrt fortsetzen durften. Die Polizei gab den wartenden LKW-Fahrern einen Kaffee aus, was diese riesig freute.
Eiskratzer für Autofahrer
An einem richtig kalten Wintertag, bei dem die Frontscheiben der Autos vor Kälte eingefroren waren, verschenkten Polizisten der Stadtpolizei Chur den Autofahrern Eiskratzer. Sie bekamen auch gleich noch Handschuhe dazu, um das Eis gründlich von der Scheibe zu kratzen.
Guezli zum Jahresende
Die Churer Stadtpolizei hat den Autofahrern in Chur auch schon das Jahresende versüsst. Die Lenker, die von den Polizeibeamten aus dem Verkehr gewunken wurden, erhielten statt der erwarteten Rüge ein Päckli Guezli. Auch in diesem Jahr können sich die Autofahrer freuen: Über die Weihnachtstage gibts eine kleine Überraschung – was, wird allerdings nicht verraten.
Hilfe mit Schneeketten
Nicht immer verschenkt die Churer Stadtpolizei etwas – manchmal reichen die Polizisten auch einfach ihre helfende Hand. Als es an einem Wintertag stark schneite, halfen die Polizisten Autofahrern beim Montieren der Schneeketten. Nicht alle wissen nämlich, wie das geht.
Kappen für Kinder
Am Tag des Lichts verschenkte die Stadtpolizei Chur vorbeifahrenden Velofahrern Vorder- und Rückleuchten. Und zwar an jene Fahrer, die ohne oder nur mit schwachem Licht unterwegs waren. Gleichzeitig klärten sie die Velofahrer kurz darüber auf, wie gefährlich das Fahren ohne Licht im Strassenverkehr eigentlich ist. Auch Dinge, die reflektieren, hat die Stadtpolizei den Bürgern in die Hand gedrückt. Und für Schüler gabs auch schon reflektierende Mützen.
Lippenpomade für Autofahrer
Um einfach nett zu sein, hat die Stadtpolizei Chur im Winter schon einmal Lippenpomaden an die Autofahrer verteilt. Gegen trockene Lippen.
Wasserflaschen für Passanten
Die Stadtpolizei Chur hat im Sommer schon Wasserflaschen an die Passanten verteilt. Die Aktion wurde gestartet, als einige ältere Menschen aufgrund der brütenden Hitze einen Schwächeanfall erlitten. Die Ärzte hätten der Stadtpolizei mitgeteilt, dass diese fast dehydriert wären. Daraufhin entschloss sich die Stadtpolizei Chur kurzerhand, die Leute darauf aufmerksam zu machen, gerade in diesen Hitzetagen genug zu trinken. An die 1000 Flaschen wurden verteilt.
Capri-Sonne für die Passanten
Nicht nur Wasserflaschen, auch Capri-Sonne haben Polizisten der Stadtpolizei Chur an die Passanten verteilt.
Flaschenöffner für die Schüler
Junglenker werden jährlich in einen 90-minütigen Unterricht über das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss und über das Rasen aufgeklärt. Das Präventionsprojekt findet an diversen Schulen in Chur und der näheren Umgebung statt. Im Anschluss verteilen die Polizisten jeweils Flaschenöffner an überraschte Schüler. Natürlich steckt aber auch eine Botschaft dahinter: Auf den Flaschenöffnern steht «Stadt Chur Polizei». Das soll die Schüler daran erinnern, nicht mehr zu fahren, sobald sie den Flaschenöffner benutzt haben.
Kotsäckchen für Hundehalter
Im Frühling haben Polizisten der Stadt Chur schon Kotsäckchen an Hundehalter verteilt. Diese konnten sich die Hundehalter etwa am Gurt befestigen, bis sie am nächsten Abfalleimer vorbeiliefen.
Natürlich macht die Stadtpolizei Chur das nicht nur einfach aus reiner Nächstenliebe. Der Oberbegriff dessen, was diese Aktionen eigentlich sind, lautet «Bürgernahe Polizei», wie Roland Hemmi, Mediensprecher der Stadtpolizei Chur erklärt. Heute würde man dies in der Polizeischule lernen. Und seit gut zehn bis 15 Jahren seien solche Aktionen auch anerkannt.
«Es geht darum, nicht nur repressiv zu arbeiten, sondern auch präventiv», sagt Hemmi. Ausserdem komme man so mit den Leuten ins Gespräch, erhalte wertvolle Hinweise und Inputs. «Etwas zu schenken, ist das einfachste Mitteln, mit Menschen ins Gespräch zu kommen.» Gespräche seien für die Polizeiarbeit sehr wichtig. Das sei auch der Grund, weshalb an den Weihnachtsmärkten in Chur Polizisten patrouillieren. «Dahinter steckt viel weniger der Gedanke der Kontrolle als des Kontakts», sagt Hemmi.
Kristina Schmid berichtet über aktuelle Geschehnisse im Kanton und erzählt mit Herzblut die bewegenden Geschichten von Menschen in Graubünden. Sie hat Journalismus am MAZ studiert und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Rheintal, worüber sie in ihrem Blog «Breistift» schreibt. Mehr Infos
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