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Mehr Antihistamin, Nasensprays und Asthma-Medis wegen Heuschnupfen

Auf der Allergologie-Abteilung am Berner Inselspital hat es in den letzten Monaten deutlich mehr Abklärungen auf Pollenallergie und Heuschnupfen gegeben. Laut ihrem Leiter Lukas Jörg spielen allergene Pflanzen wie die invasive Ambrosia künftig eine noch grössere Rolle.

Agentur
sda
22.04.26 - 09:00 Uhr
Leben & Freizeit
Achtung, Ambrosia! Seit einigen Jahren verbreitet sich die invasive Pflanze stark - mit Auswirkungen auf Allergikerinnen und Allergiker. (Archivbild)
Achtung, Ambrosia! Seit einigen Jahren verbreitet sich die invasive Pflanze stark - mit Auswirkungen auf Allergikerinnen und Allergiker. (Archivbild)
KEYSTONE/EDDY RISCH

Wer unter Heuschnupfen leidet, ist heute im Durchschnitt stärker belastet als früher. Der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte Jörg, dass die Pollensaison oft länger dauere und in den kommenden Jahren für mehr Tage mit Beschwerden sorgen dürfte.

Seiner Erfahrung nach geht eine hohe Pollenbelastung auch mit einer «verstärkten Inanspruchnahme medizinischer Leistungen» einher. Vor allem Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und Medikamente zur Behandlung von Asthma werden vermehrt verwendet und verschrieben.

Meteoschweiz spricht «von einer extrem starken Birkenpollensaison» - doch die nehme derzeit graduell ab. Es seien aber bereits Gräserpollen in der Luft. Sowohl die Birkenpollen, als auch die Gräserpollensaison habe dieses Jahr extrem früh angefangen.

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