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8800 Bündner Haushalte ohne Strom

8800 Bündner Haushalte ohne Strom

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid Ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
28.10.21 - 11:51 Uhr
News

Ticker

Sa 27.11.2021 - 08:07

Stromunterbruch im Bündner Rheintal

Am Freitag ist es in verschiedenen Ortschaften im Bündner Rheintal zu einem Stromunterbruch gekommen. Wie das Energieunternehmen Repower am späten Donnerstagabend mitteilte, fiel wegen eines technischen Defektes in einer Trafostation um 16.46 Uhr in Fläsch, Maienfeld, Malans, Landquart, Mastrils, Zizers und in Teilen von Igis die Energieversorgung aus. Zwei Minuten später konnte die Stromversorgung wieder sichergestellt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Betroffen waren rund 8800 Haushalte. (so)

Fr 26.11.2021 - 19:56

Mitarbeitendenbefragung beim Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit

Im Oktober hat das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit zum ersten Mal eine anonyme Mitarbeitendenumfrage durchgeführt. 83 Prozent von den insgesamt 1 142 Mitarbeitenden hätten an der Umfrage teilgenommen, schreibt es das Departement in einer Medienmitteilung. Dabei würde sich zeigen, dass die Leistungsbereitschaft und das Zugehörigkeitsgefühl zum Departement und zum Kanton als Arbeitgeber sehr hoch seien. Weniger zufrieden seien die Mitarbeitenden mit der Gestaltung der Arbeitszeiten. Zudem würde rund ein Viertel der Befragten vermehrt eigene Ideen am Arbeitsplatz einbringen wollen.

Das Departement wolle die entsprechenden Massnahmen aufgleisen, um die Arbeitsbedingungen gezielt zu verbessern und die Arbeitsqualität sowie die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Der Start dafür sei für Anfang 2022 geplant. Die nächste Befragung sei für das Jahr 2023 vorgesehen. (so)

Fr 26.11.2021 - 16:19

Steuerfuss von Poschiavo bleibt auf 95 Prozent

Das Parlament der Gemeinde Poschiavo (Giunta comunale) hat an seiner letzten Sitzung das Budget 2022 genehmigt. Die laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 25,6 Millionen Franken und einem Ertrag von 26,8 Millionen Franken mit einem Überschuss von 1,1 Millionen Franken ab, wie die Gemeinde mitteilt. Die Nettoinvestitionen seien mit 4,7 Millionen Franken veranschlagt.

Der Steuerfuss wird auf 95 Prozent der einfachen Kantonssteuer belassen.

Fr 26.11.2021 - 15:20

Camping in Luzein gestrichen

Die Planung für einen beim Schwimmbad in Pany vorgesehenen Campingplatz wird nicht weiterverfolgt. Der Luzeiner Gemeindevorstand habe diesen Standort nach zahlreichen Einsprachen in der öffentlichen Mitwirkungsauflage aus dem Rennen genommen. Das teilte die Region Prättigau/Davos am Freitag mit. Neu wurde von der Präsidentenkonferenz Prättigau/Davos im regionalen Richtplan ein Campingplatz in Klosters (Region Lengland) festgesetzt und zuhanden des Beschlusses der Bündner Regierung genehmigt. Das neue Forum Prättigau/Davos wird gemäss der Mitteilung deutlich grösser besetzt (Ausgabe vom 7. September). Die Präsidentenkonferenz habe 56 Mitglieder aus allen Gemeinden der Region gewählt, die Namen sollen demnächst veröffentlicht werden. Für die personelle Besetzung des Präsidiums des Forums sei noch keine Lösung gefunden worden, heisst es in der Mitteilung weiter.  (béz)

Fr 26.11.2021 - 12:47

Bild Archiv

Jürg Kessler bleibt über Pension hinaus der FHGR treu

Der Hochschulrat hat Jürg Kessler für zwei weitere Jahre als Rektor der Fachhochschule Graubünden (FHGR) gewählt. Somit bleibt der seit 2003 amtierende Hochschulleiter zwei Jahre über die Pension hinaus der FHGR treu. Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA schreibt, befindet sich die FHGR derzeit in einem grossen Spannungsfeld. Nebst der Pandemie verlangt eine neue Strategie, der geplante Neubau und der Aufbau eines nationalen Netzwerks eine starke Kontinuität. Kessler wäre eigentlich am 31. Dezember 2022 pensioniert worden und stellt sich nun bis im Jahr 2024 zur Verfügung. Im Kanton Graubünden ist es jedoch möglich, bei übergeordnetem Interesse eine Weiterbeschäftigung von bis zu drei Jahren über die Pension hinaus zu ermöglichen.

«Den Wunsch des Hochschulrats für einen längeren Einsatz empfinde ich als Wertschätzung und grosses Vertrauen. Gemeinsam mit meinem engagierten Team werde ich ‹ünschi Fachhochschual› weiterentwickeln»

– Jürg Kessler, Hochschulleiter FHGR

Neben dem Amt als Rektor der FHGR wurde Kessler in den Vorstand und in die Delegation «Hochschulpolitische Strategie und Koordination» von Swissuniversities und als Vizepräsident der Fachhochschulen-Kammer gewählt. Diese Ämter würden es der FHGR ermöglichen, sichtbarer zu werden und ihre Entwicklungsarbeiten zur selbstständigen Fachhochschule weiterzuführen, heisst es weiter. (so)

Do 25.11.2021 - 10:30

Flerden plant mit kleinem Minus

Die Flerdner Gemeindeversammlung hat am Mittwochabend das Budget 2022 genehmigt. Es rechnet bei Ausgaben von 1,27 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von knapp 9000 Franken. Investiert werden im kommenden Jahr 115 000 Franken. Der Steuerfuss wurde laut einer Mitteilung der Gemeinde bei 120 Prozent belassen. Gesprochen wurde ein Kredit von 1,76 Millionen Franken für die Sanierung der Wasserversorgung Patrutg von Flerden und Masein. Das Projekt beinhaltet ausserdem den Bau eines Trinkwasserkraftwerks, das Strom für rund 40 Haushalte liefert. (jfp)

Do 25.11.2021 - 10:29

Tujetsch erwartet ein klares Plus

Der Tujetscher Gemeinderat hat am Mittwoch das kommunale Budget 2022 zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet. Es rechnet bei einem Aufwand von 13,63 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 407 000 Franken. Nettoinvestitionen sind für 5,21 Millionen Franken vorgesehen. Bei einem Cash-flow von 814’000 Franken beläuft sich das Finanzierungsdefizit auf 4,40 Millionen Franken, wie aus einer Mitteilung der Gemeinde hervorgeht. Vom Rat – teilweise ebenfalls zu Handen der Gemeindeversammlung – gesprochen wurden mehrere Verpflichtungskredite, darunter 2,41 Millionen Franken für eine Sanierung der Via Cavorgia, 1,50 Millionen Franken für eine Erneuerung der Elektrotechnik in der Abwasserreinigungsanlage und 1,24 Millionen Franken für eine Sanierung der Via Dentervitgs. Bei 95 Prozent belassen wurde der Steuerfuss für das Jahr 2022. (jfp)

Do 25.11.2021 - 10:14

Ausbau der Stiftung Benevol Graubünden

Die Bündner Regierung gewährt der Stiftung Benevol Graubünden für das Projekt «Ausbau der Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit» ein Beitrag aus der Spezialfinanzierung Landeslotterie von 200'000 Franken. Wie der Kanton Graubünden am Donnerstag mitteilte, betreibt die Stiftung seit 13 Jahren eine Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Diese koordiniert Freiwilligenarbeit in Graubünden und soll nun den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechend für die Zukunft weiterentwickelt werden. Die Stiftung engagiert sich in allen Lebensbereichen wir Gesundheit, Kultur, Religion/Kirche, Sport, Politik, Wirtschaft, soziale Wohlfahrt und Umwelt, heisst es in der Mitteilung weiter. (so)

Do 25.11.2021 - 08:09

Mit 32 Tonnen durch Haldenstein

Nach dem erfolgten Ausbau der Haldensteinerstrasse (Bild) zwischen der Rheinbrücke Haldenstein und dem Ende der Kantonsstrasse kann das bisher geltende zulässige Höchstgewicht von 18 Tonnen auf 32 Tonnen erhöht werden. Dies teilte die Bündner Regierung am Donnerstagmorgen mit. Zusätzlich sind neu Anhänger an Lastwagen bis zehn Tonnen gestattet.

Ebenfalls genehmigt die Regierung eine Anpassung der zugelassenen Höchstwerte für die Transerstrasse. Nach erfolgtem Ausbau des Abschnitts zwischen der reformierten Kirche und dem Ende der Kantonsstrasse kann dieser neu mit einem maximalen Gewicht von 32 Tonnen (bisher 18 Tonnen) und einer maximalen Breite von 2,55 Meter (bisher 2,3 Meter) befahren werden. Die Massnahmen treten laut der Mitteilung mit dem Anpassen der entsprechenden Signalisation in Kraft. (so)

Di 23.11.2021 - 13:12

Urmeiner Steuerfuss bleibt tief

In Urmein gilt auch 2022 ein Einkommenssteueransatz von 50 Prozent der Kantonssteuer. Der entsprechende Vorschlag der Exekutive wurde von der Gemeindeversammlung am Montagabend ebenso genehmigt wie das Budget für das kommende Jahr. Dieses rechnet bei Ausgaben von rund 911'000 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 163'000 Franken; netto investieren will Urmein 232'000 Franken. Davon gehen laut einer Mitteilung der Gemeinde 137'000 Franken an die Instandstellung der Nollaverbauungen. Gutgeheissen wurde zudem ein Antrag des Vorstands, bei Liquiditätsproblemen ein Darlehen von maximal 300'000 Franken aufnehmen zu können, und auch das Organigramm des Gemeindeführungsstabes wurde angenommen. (jfp)

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Eben, das mit den Masken und der Maskenpflicht ist so eine Sache und wird in der Praxis sehr locker gehandhabt. Z.B. im ÖV setzen die meisten Personen erst die Maske auf, wenn sie eingestiegen sind und auf ihren Platz sitzen. Oder heute auf der Postautolinie 41 ab Chur um 12:05: da ist eine ältere Frau ohne Maske eingestiegen und hat sich auf ihren Platz - unmittelbar vor mir - hingesetzt. Als die Lautsprecherdurchsage über die Maskenpflicht kam, hat sie auch eine Maske aufgesetzt. Bei derartiger Disziplinlosigkeit ist es nicht verwundlich, dass sich die Zahlen auf hohem Niveau halten.

Klimabewegte präsentieren Mahnwache vor Grossratsgebäude? Der Churer Stadtrat will die Klimacharta nicht unterschreiben, weil er nichts von Absichtserklärungen halte?
Oje. Schilda, wohin das tränende Auge auch blicken mag.
►Dass die Klimabewegten – auch auf ihrer Homepage – keine besseren Ideen präsentieren.
►Dass die Klimaseniorinnen vor Bundesgericht scheiterten (nun in Strassburg vorstellig sind).
►Dass einzelne Klimaschüler in der Schweiz gegen Anklagen von Banken sich wehrend bis vor Bundesgericht ziehen, was ich kontraproduktiv und Kräfteverschleiss finde.
►Dass im reichsten Land der Welt gewisse Unternehmer offenbar meinen zu verlumpen, wenn sie via die tatsächlich Ärmsten dieser Erde bzw. via deren allfälliges Siechtum oder Tod nicht ein paar Stützli mehr herausholen können (gilt auch für die Kriegsgeschäfte-Initiative) - es die Konzernverantwortungsinitiative (für ein bisschen mehr Opferschutz) derart unglaublich schwer hat aber beim VOLK (also Menschen, die tendenziell ebenso Underdogs bzw. Opfer sind wie die Ausgebeuteten weltweit) in der Abstimmung, und es letztlich um unser aller Erde, Überleben geht.
►Dass mich heute wieder ein Aufruf des Pro-Komitees via eMail erreicht, beispielsweise dass der Tagesanzeiger ein äusseres knappes Rennen sieht, sich viele Abstimmenden leider verunsichern liessen von der Gegnern, und Graubünden ein "Swingstate" sei):
Da frage ich:
Wie soll denn bei SOLCH einer Bevölkerung bzw. Bewusstseinslevel im wahrsten Sinne des Wortes Weltbewegendes wie Klima, Artensterben und Kriegsverhinderung klappen? Zumal uns praktisch keine Zeit mehr bleibt zur Rettung?
Sosehr ich die Klimabewegten begrüsse (denn die Mehrheit der Jugendlichen und der Bevölkerung generell scheint noch weniger zu tun, passiv bis ablehnend zu sein), finde ich, sie könnten WEIT mehr tun. Wie ich bereits mitteilte: Wo kein (echter) Wille, da kein Weg.
Mein Beitrag:
https://klimax-gr.webnode.com/

Schwarmintelligenz?
Ein Blick in die menschgemachte Welt genügt, um ins Schwärmen zu kommen, sprich: Wie soll das denn funktionieren, wenn der Schwarm nicht mal bei Schwarmverdichtung alias Überpopulation Fundamentalnachhaltiges generiert bzw. das vorhandene Gute maximal erhält (was die Bischofskonferenz mit «Bewahrung der Schöpfung» meint, begriff ich eh nie)?
Seit 2014 seien 127 Ideen umgesetzt worden (und wohl viel mehr eingereicht). Ausdrücklich genannt, quasi ins Schaufenster gestellt, offenbar die Highlights: Einige Vegies auf der Schnipo-Speisekarte und ein Schlepplift: anderswo würde man es Schnee von gestern nennen, in Klosters mögen das «Leuchttürme» sein wie in GR inflationär üblich, wo sogar eine Autobahnkirche bejubelt wird von der Somedia, und man könne dort zur Besinnung kommen. Realsatire?
Meine Ansicht: Statt Pseudobedürfnisse an den Haaren herbeizuzwängen, würde ich die Grundprobleme (Radix, aber nicht die, die als Organisation im Internet firmiert) lösen (Umwelt, Krankenwesenkosten-/Leidens-explosion STATT Strassenbau 2021-24 für 783 Millionen Franken, GR-Regierung, siehe SO 6.2.2020), was der Mensch essenziell benötigt.
Nun sucht also die Feriendestination Davos Klosters einen treffenderen Namen für ihre «Open Innovation Plattform».
Das kann man machen. Aber was nützt das, wenn die Auftraggeber die richtigen Kreativen nicht ansprechen mit Anreizen, Bahnbrechendes leisten zu dürfen, sprich: Was soll das faszinierendste Etikett (Marke), wenn der Inhalt einen Verhungern lässt bei vollem Magen? Etikettenschwindel?

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