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Corona Stab Chur erweitert Krisenkommunikation

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid Ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
Freitag, 20. März 2020, 11:20 Uhr Ticker

Ticker

Mo 30.03.2020 - 17:36

Corona Stab Chur erweitert die Krisenkommunikation mit einer eigenen Facebookseite

Der Corona Stab der Stadt Chur hat eine neue eigene Facebookseite «Corona Stab Chur» aufgeschaltet. Mit diesem zusätzlichen Kanal können wichtige Informationen zur Bewältigung der Corona-Krise verteilt werden. Dies teilte die Stadt Chur am Montag mit. Der Corona Stab Chur veröffentlicht zusätzlich zu den bereits bestehenden Kanälen Twitter, Website Stadt Chur, dem Bürgerbrief sowie den Medien auf der neuen Facebookseite Informationen zur eigenen Arbeit, zur Entwicklung der Lage sowie alltägliche Tipps zur Bewältigung der Krise. 

Do 26.03.2020 - 18:51

Der Bericht aus Aarau hat Folgen

Der vom Bund in Auftrag gegebene und vor einem Jahr publizierte Evaluationsbericht des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA) zur Sprachenförderung in Graubünden bleibt nicht ohne Folgen. Nachdem der Kanton die im Bericht direkt angesprochenen Dienststellen und Institutionen zur Stellungnahme eingeladen und diese Wortmeldungen eingegangen sind, hat die Regierung den dazu verfassten Bericht zur Kenntnis genommen, wie es in den gestern veröffentlichen Regierungsmitteilungen heisst. Aus den einzelnen Stellungnahmen zu den Kritikpunkten und Anregungen des ZDA gehe grundsätzlich die Bereitschaft hervor, an einer weiteren Verbesserung der Präsenz von Italienisch und Romanisch mitzuwirken. Dies im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen sowie der personellen und finanziellen Möglichkeiten. (jfp)

Do 26.03.2020 - 11:31

Ein Atlas zur Geschichte Graubündens

Die Regierung unterstützt das Forschungs- und Publikationsprojekt «Atlas zur Geschichte Graubündens 1524 bis 2024» und spricht dazu einen Kantonsbeitrag von 900'000 Franken. Dies schreibt sie in einer Mitteilung Initianten des Projekts sind das Staatsarchiv Graubünden und das Institut für Kulturforschung Graubünden. Der Historisch-Statistische Atlas soll in fünf Themenbereichen – Bevölkerung, Umwelt, Wirtschaft, Politik, Kultur – je rund zehn Themen kartografisch visualisieren, zudem werden die Themen mit statistischen Daten und Grafiken sowie erläuternden Texten ergänzt.

Das geplante Werk will laut Mitteilung mit seinem visuellen Ansatz Geschichte auf zeitgemässe Art und Weise vermitteln und soll auch in den Bündner Schulen eingesetzt werden können. Anlass der Veröffentlichung im Jahr 2024 sind das Jubiläum «500 Jahre Freistaat der Drei Bünde» sowie die Gründung des Grauen Bunds im Jahr 1424.

Do 26.03.2020 - 11:29

Bei CEO Oliver Lüscher mit seiner Parsenn-Produkte AG wird für die Marke Tal nicht mehr nur an Beauty-Produkten getüftelt.
PHILIPP BAER

Bündner Firma deckt den Desinfektions-Bedarf

Desinfektionsmittel sind zu Zeiten der Corona-Krise gefragt und auch in Graubünden Mangelware. Die Prättigauer Parsenn-Produkte AG wurde in der Not erfinderisch. Wie es einer Mitteilung des Bündner Unternehmens heisst, produziert es zusammen mit einem Betreib aus dem Appenzell dringend benötigtes Desinfektionsmittel. Innert zwei Tagen sei das Mittel entwickelt und produziert worden. Der Alkohol dafür wird in einer Appenzeller Whisky-Brauerei hergestellt. Der Desinfektions-Sanitizer von Tal, der Marke der Parsenn-Produkte AG, ist so auch bereits erhältlich.

Do 26.03.2020 - 09:40

Laax hat jetzt einen Wärmeverbund

Am 17. März gründeten die Gemeinde Laax, die Weisse Arena AG, die Flims Electric, die Repower AG und die Solèr Holz AG ein Unternehmen – die Wärmeverbund Laax AG. Diese soll Teile der Gemeinde Laax mit umweltfreundlicher Wärme versorgen. Das schreibt das neugegründete Unternehmen in einer Mitteilung.

«Zweck der neutralen Gesellschaft ist die Gewinnung von CO2-neutraler Wärmeenergie aus dem natürlichen Rohstoff Holz, die Lieferung von Wärme an die Endverbraucher im Dorf Laax, sowie in einer zweiten Etappe nach Laax Murschetg», heisst es weiter. Der Wärmeverbund sei für die Planung, die Finanzierung, den Bau und den Betrieb des Holzheizwerkes verantwortlich.

Die Heizzentrale soll im neuen Gewerbebau der Gemeinde Laax in Pardanal entstehen. Mit den Bauarbeiten wollen die Verantwortlichen im April beginnen, falls es die aktuelle Coronavirus-Situation denn zulässt. Die ersten Wärmelieferungen wären in diesem Fall im kommenden Herbst geplant.

Im Verwaltungsrat sitzen Orlando Derungs als Präsident (Gemeinde Laax), Martin Hug (Weisse Arena AG), Hans-Peter Capatt (Flims Electric AG) und Gieri Solèr (Solèr Holz AG).

Mi 25.03.2020 - 16:52

Alkoholkrankheit in Zeiten von Corona – Reden hilft

Der Rückzug aus dem sozialen Leben und dem gewohnten Alltag ist für viele Menschen eine grosse Herausforderung. Erst recht, wenn Alkohol den Alltag bestimmt. Das Blaue Kreuz Graubünden bietet in dieser Zeit Hilfe. Wie es in einer Mitteilung heisst, sind Mitarbeiter der Beratungsstelle des Blauen Kreuz für Betroffene und Angehörige von Dienstag bis Donnerstag von 9.30 bis 15.30 Uhr  unter der Telefonnummer 081 252 43 37 oder der E-Mail beratung@blaueskreuz.gr.ch erreichbar.

Mo 23.03.2020 - 19:41

Lieferdienst für Risikogruppen

Für Personen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet oder in Quarantäne sind, hat der gemeinnützige Verein Chur Plus einen Lieferdienst organisiert. Dieser umfasst den Einkauf und die Lieferung von Lebensmitteln und absolut notwendigen Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens. Wie die Stadt Chur in einer Mitteilung schreibt, wurde das Lieferkonzept von ChurPlus einem Audit unterzogen und als seriös und professionell befunden. Weitere Initianten für ehrenamtliche Einkaufs- und Lieferdienste werden gebeten, ihre Dienstleistungen unter dem Dach von Chur Plus anzubieten.

Bestellungen können über das Call-Center unter der Nummer 081 254 50 54 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erteilt werden. Chur Plus kauft für Menschen der Risikogruppe Produkte ein und bringt sie zu ihnen nach Hause. Geliefert werden Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente und Tierfutter. Die Dienstleistung ist kostenlos, lediglich die Einkäufe müssen bezahlt werden. Postsendungen werden nur im Ausnahmefall und im Zusammenhang mit einer Lieferung entgegengenommen. In erster Linie sollen jedoch die digitalen Medien (E-Mail) und die Online-Dienstleistungen der Post genutzt werden. Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden.

Mo 23.03.2020 - 19:19

Bund hat 900 Beatmungsgeräte bei Hamilton bestellt

Das Medizintechnikunternehmen Hamilton Medical aus Graubünden hat vom Bund einen Grossauftrag über weitere 900 Beatmungsgeräte erhalten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, wurden die ersten 50 Geräte bereits letzte Woche ausgeliefert – ein Teil davon wurde per Helikopter ins Tessin geflogen. Diese Woche sind weitere 200 Geräte zur Auslieferung geplant. Um dies zu bewerkstelligen, wurde die Produktionskapazität erheblich ausgeweitet. Neben der Grossbestellung aus der Schweiz erhalte Hamilton Medical zahlreiche Aufträge aus vielen Ländern. 

Mo 23.03.2020 - 10:06

Gottesdienst-Livestream der Kirchgemeinde Jenaz-Buchen

Damit die Einwohner der Kirchgemeinde Jenaz-Buchen (und selbstverständlich auch diejenigen anderer Gemeinden) nicht auf den Gottesdienst verzichten müssen, kann man den Gottesdienst und auch die täglichen Losungen des Pfarrers Reinhard Eisner auf Lifestreams verfolgen.

Man geht auf die Homepage https://www.kirche-jenaz.ch/category/livestreams/ und klickt Play (das schwarze Dreieck) beim gewünschten Lifestream.

Andreas Eggimann von der Kirchgemeinde Jenaz-Buchen bittet die jüngeren Angehörigen, ihren betagten Familienmitgliedern zu helfen, falls diese den Livestream nicht selber finden. So könne der Kontakt zur Kirche, zum Pfarrer und zu anderen Menschen auch daheim aufrechterhalten werden.

So 22.03.2020 - 16:49

In der Coronakrise stehen die Täler des italienischsprachigen Graubündens und das Engadin vor speziellen Herausforderungen. Zahlreiche Betriebe von öffentlichem Interesse sind von Mitarbeitenden abhängig, welche täglich über die Grenze nach Italien oder in den Kanton Tessin pendeln. Die Offenhaltung der Grenzen ist deshalb nach wie vor von grossem Interesse für diese Gebiete.

Dennoch äussern die besagten Gebiete ihr Interesse an wirkungsvollen Massnahmen, um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. So haben Grossräte aus der Moesa in einem Schreiben an die Regierung verlangt, dass die Baustellen in der Region durch den Kanton stillgelegt werden. Eine vollständige Schliessung aller Baustellen lehnt die Regierung in Übereinstimmung mit dem Bund ab. 

Zu Beginn der Woche werden die Regierungsräte Peter Peyer, Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, und Marcus Caduff, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Soziales, zusammen mit dem Chef des Kantonales Führungsstabs, Martin Bühler, Gespräche mit Vertretern aus den erwähnten Regionen führen. Die Regierung ruft die Baubranche zusammen mit allen anderen Branchen auf, die Massnahmen des Bundes zum Schutz der Arbeitnehmenden einzuhalten. (so/can)

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