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Eine Bekenntnis zum Standort Graubünden

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid Ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
Montag, 20. Januar 2020, 11:59 Uhr Ticker

Ticker

Fr 24.01.2020 - 18:34

Referendum gegen Langsamverkehrsverbindung Cho d’Punt ist zustande gekommen

Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2019 betreffend das Kreditbegehren von 1,6 Millionen Franken für die Langsamverkehrsverbindung Cho d'Punt in Samedan wurde das Referendum ergriffen. Wie der Gemeindevorstand in einer Mitteilung schreibt, sind vor Ablauf der Referendumsfrist  insgesamt 307 gültige Unterschriften eingereicht worden. Der Gemeindevorstand hat das Referendum als zustande gekommen erklärt und den Termin für die Urnenabstimmung auf den 17. Mai angesetzt, heisst es weiter. (so)

Fr 24.01.2020 - 18:09

Gerhard Horn, Oliver Kössel und Anna-Katharina Wittenstein (von links).
OLIVIA AEBLI-ITEM

Eine Bekenntnis zum Standort Graubünden

Nach einem Jahr ist die zweite Etappe des Ausbaus der Wittenstein AG in Grüsch abgeschlossen. Am Donnerstag fand die Einweihung statt. Das auf mechatronische Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen hat sich gegen den Trend von Investitionen in günstigeren Ländern entschieden.

Das in der Schweiz vorhandene Knowhow im Bereich der Fertigung bildete einen wichtigen Eckpfeiler in dem Entscheid, so Verwaltungsratpräsidentin Anna-Katharina Wittenstein. Rund 12,2 Millionen Franken kostet der Ausbau, der in drei Bauetappen aufgeteilt ist. Auf den neuen 10'000 Quadratmetern befinden sich Produktionsfläche, Büros und Sozialräume für Mitarbeiter. (goa)

Do 23.01.2020 - 18:42

Derzeit wird per Facebook Messenger ein Virus verbreitet, schreibt die Kantonspolizei Graubünden auf Facebook. Der Virus ist als YouTube-Video getarnt. Die Polizei rät, das Video auf keinen Fall anzuklicken.
 

Achtung! Virus wird per Messenger verbreitet! Zurzeit wird ein Virus per Facebook Messenger verbreitet. Der Virus ist als YouTube-Video getarnt. Bitte auf gar keinen Fall anklicken. Mehr: bit.ly/3aBAUB9

Gepostet von Kantonspolizei Graubünden am Donnerstag, 23. Januar 2020

Do 23.01.2020 - 13:46

Weltweiter Protesttag gegen 5G

Am kommenden Samstag finden Proteste gegen das fünfte Mobilfunknetz statt. In über 30 Länder treffen sich Leute, welche kein 5G wollen. Auch in Chur wird ein Infostand aufgestellt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Gegner sind der Meinung, dass diese neue Technologie den Menschen, Tieren und Pflanzen schadet. Durch die Proteste wolle man darauf aufmerksam machen und die Einführung von 5G verhindern.

In der Schweiz finden am Samstag, 25. Januar, in den folgenden Städten Proteste gegen 5G statt:

Basel, Bern, Biel, Brienz, Brig, Brugg, Chur, Frauenfeld, Genf, Luzern, Thun, Schaffhausen, St.Gallen, Uster und Zürich

Do 23.01.2020 - 10:09

Kanton erwirbt Industriefläche im vorderen Prättigau

Der Kanton Graubünden hat in Seewis-Pardisla ein 16'000 Quadratmeter grosses Grundstück gekauft. Die Regierung genehmigte Mitte Dezember 2019 den Kaufvertrag von Fritz Pitschi, angrenzend an die Georg Fischer AG, für die industrielle Nutzung (siehe Bild). Gemäss einer Mitteilung sichert sich der Kanton damit die Verfügbarkeit des Grundstücks für Expansionsvorhaben von Unternehmen oder für die Neuansiedlung von Industrieunternehmen.

Weiter hat der Kanton mit der Georg Fischer Rohrleistungssysteme AG ein Kaufrecht über das gesamte Grundstück abgeschlossen. Der Erwerb erfolgte in enger Zusammenarbeit und im Einvernehmen mit der Standortgemeinde und mit der Region Prättigau/Davos, heisst es weiter. Die Inwertsetzung des Grundstücks wird auf die Bedürfnisse des künftigen Investors abgestimmt. Bis zur Umsetzung eines Investitionsvorhabens wird das Grundstück weiterhin landwirtschaftlich genutzt. Der Kaufpreis von 2,6 Millionen Franken entspricht dem Marktpreis für ähnlich gelagerte Industrieflächen, schreibt der Kanton weiter. (so)

Do 23.01.2020 - 09:29

Weniger Schwerverkehr rollt durch Rabius

Die Bündner Regierung hat die von der Gemeinde Sumvitg am 1. Mai 2019 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung genehmigt. Damit kann die Ortsdurchfahrt Rabius vom Schwerverkehr entlastet werden, wie die Regierung in einer Mitteilung schreibt. Der Schwerverkehr in dieser Gegend entsteht durch die Gewerbezone Igniu und den Kiesaufbereitungsbetrieb. Zukünftig kann der Schwerverkehr aus diesen Gebieten direkt auf die kantonale Hauptverkehrsstrasse, die Oberalpstrasse, abgeführt werden (siehe Bild). (so)

Do 23.01.2020 - 09:22

KANTON GRAUBÜNDEN

Stahlwerke statt Mauern zum Schutz von Braggio

In den Jahren 1898 bis 1903 wurde die Lawinenverbauung Tesa errichtet und schützt seither die Franktion Braggio. Wie die Regierung nun mitteilt, haben insbesondere die Mauern der Verbauung mittlerweile das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Deshalb genehmigt die Regierung das Projekt «Instandsetzung Lawinenverbauung Tesa» der Gemeinde Calanca. Im Rahmen des Projekts werden die alten Mauern abgebrochen und mit neuen Stahlwerken mit einer Gesamtlänge von 430 Metern ersetzt. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 1,9 Millionen Franken.

Do 23.01.2020 - 08:57

Bundesamt für Landestopografie

Mehr Sicherheit auf der Rodelserstrasse

Wie die Regierung in einer Mitteilung schreibt, genehmigt sie das Projekt für die Korrektion der Rodelserstrasse zwischen der Klinik Beverin und dem Bahnhübergang Rodels. Weil auf diesem Strassenabschnitt das Kreuzen von Fahrzeugen teilweise nicht möglich ist, und ausserdem durch die Erweiterung der Justizvollzugsanstalt mit mehr Fussgängern zu rechnen ist, sieht das geplante Projekt eine Verbreiterung des Strassenabschnittes sowie die Erstellung eines Trottoirs vor. Das Projekt betrifft eine Strecke von rund 850 Metern, die Kosten dazu belaufen sich auf Rund 2,86 Millionen Franken. Von dem Projekt verspricht sich die Regierung eine Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Mi 22.01.2020 - 17:24

Neuanfang für Engadin St.Moritz Tourismus AG

Bei der Engadin St.Moritz Tourismus AG (ESTM AG) gibt es Veränderungen. Wie es in einer Mitteilung heisst, stellt der bisherige Verwaltungsrat an der Generalversammlung vom 16. April 2020, seine Ämter zur Verfügung. Einzelne VR-Mitglieder schliessen ein weiteres Engagement bei Berufung nicht aus. Diese Entscheidung hat das Gremium und dessen Leiter Marcus Gschwend getroffen.

Weiter heisst es, dass der Verwaltungsrat davon Kenntnis genommen hat, dass ihm die Mehrheit des Aktionariats das Vertrauen ausspricht. Dies gilt aber nicht für den grössten Aktionär, die Gemeinde St.Moritz. Denn die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse der Tourismusregion Engadin sowie für den Zusammenhalt der Gemeinden sei nicht mehr gegeben.

Bis April müssen St.Moritz und die weiteren Aktionäre einen neuen Verwaltungsrat vorschlagen. Bis zu der Versammlung am 16. April 2020 wird der momentane Verwaltungsrat die Geschäfte weiterführen. Man sei überzeugt, dass das Geschäft in der laufenden Wintersaison von diesen Änderungen nicht betroffen ist.

Mi 22.01.2020 - 11:03

Haldensteiner Kieswerk übernimmt Battaglia Beton

Die Battaglia Beton AG in Thusis wurde an das Kieswerk Oldis AG in Haldenstein verkauft. Zu welchem Preis ist unklar. Der Verkauf wurde rückwirkend auf Anfang Jahr festgelegt. Das Personal der Battaglia Beton wechsle ebenfalls zum Betonwerk, schreibt die Nachrichtenagentur «sda». Weiter heisst es, dass durch die Übernahme das Marktgebiet der Oldis AG erweitert und ergänzt werden könne.

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