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Rekordjahr für Landquart Fashion Outlet

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
27.02.24 - 18:31 Uhr
News

Ticker

Rekordjahr für Landquart Fashion Outlet

Das Landquart Fashion Outlet kann erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Nachdem die als kleines Dorf konzipierte Shoppingstrasse bereits 2022 bei der Kundenfrequenz das beste Jahr seiner Geschichte verzeichnen konnte, stiegen die Besucherzahlen auch 2023 weiter an. Dies geht aus einer Medienmitteilung vom Donnerstag hervor.

Auch der Markenumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf einen neuen Rekordwert. Dafür sind laut Mitteilung unter anderem der «erneute Zugang von renommierten internationalen Brands» verantwortlich: etwa der Skimarke Fusalp, der Outdoormarke The North Face oder der Luxusmarke Rituals Cosmetics. Mitte März wird zudem ein Restaurant der amerikanischen Burgerkette Five Guys im Landquart Fashion Outlet eröffnet. (red)

© Comet Photoshopping GmbH, Dieter Enz

Grünes Licht für Fernwärmeanlage in Flims

Die Regierung genehmigt die von der Gemeinde Flims am 18. Juni 2023 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Damit schafft sie die planerischen Voraussetzungen für die Realisierung des Holzheizkraftwerks «Prau Pulté».

Durch das vorliegende Projekt sollen die Gebiete Flims Waldhaus, Prau la Selva und Laax Murschetg künftig mit Fernwärme abgedeckt werden. Die Anlage soll Wärme auf Basis von Holzschnitzeln, welche nachhaltig und soweit möglich aus regionalem Holz gewonnen werden sollen, produzieren. Um eine möglichst sparsame Nutzung der Holzressourcen zu gewährleisten, ist für den Sommerbetrieb zudem ein Hochleistungs-Wärmepumpensystem auf Basis Luft-Wasser in Kombination mit einer grossen Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Für die Umsetzung der Fernwärmeanlage und deren Verkehrserschliessung ist eine Rodung im Umfang von 2662 Quadratmetern notwendig, heisst es weiter. (red)

Wechsel der Geschäftsführung im Bürgerheim Chur

«Das Bürgerheim hat einen neuen Geschäftsführer», heisst es in einer Medienmitteilung der Bürgergemeinde Chur. Günter Üffing übernimmt gemäss Mitteilung ab März die Leitung des Alters- und Pflegheims und tritt somit in die Fussstapfen von Damian Meienhofer. 13 Jahre habe Meienhofer die Geschicke des Bürgerheims geleitet und gehe nun in den Ruhestand. «Ebenfalls neu besetzt wurde die Stelle der Pflegedienstleitung/ stellvertretende Geschäftsleitung», heisst es in der Mitteilung weiter. Ulrich Möller werde zukünftig diesen Posten übernehmen. «Die Bürgergemeinde freut sich ausserordentlich, mit dem neuen Führungsduo in die Zukunft gehen und das Bürgerheim gemeinsam weiterentwickeln zu dürfen», so die Mitteilung. (red)

Beat Zenklusen verlässt die Leitung der Bergbahnen Brigels

Nach zehn Jahren an der Spitze der Bergbahnen Brigels AG und der Brigels Resort AG hat Beat Zenklusen seinen Rücktritt angekündigt. Er tritt per 30. September als Direktor und CEO zurück. Dies geht aus einer Mitteilung hervor.

Zenklusen habe sich entschieden, beruflich kürzer zu treten und anschliessend vorzeitig in Pension zu gehen, heisst es in der Mitteilung weiter. Seitens des Verwaltungsrats bedauere man den Entscheid sehr, unter Zenklusens Leitung hätten die Bergbahnen Brigels und das Pradas Resort bedeutende Entwicklungen und Erfolge erzielt.

Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge wird der Verwaltungsrat in den kommenden Wochen aufnehmen, wie es abschliessend in der Mitteilung heisst. (red)

Pontresina will Kunsteisbahn bauen

Die Gemeinde Pontresina möchte an der neuen Plazza da Sport Roseg eine Kunsteisbahn errichten. Das teilt der Gemeindevorstand mit. Dies sei ein Wunsch der Bevölkerung, den man im Rahmen von Workshops festgestellt habe. Da der Bau einer solchen Anlage mit weitreichenden finanziellen Konsequenzen verbunden sei, soll die Gemeindeversammlung künftig über die Frage «Kunsteisbahn ja oder nein» abstimmen.

Um der Gemeindeversammlung eine aussagekräftige Entscheidgrundlage vorzulegen, welche sich nicht nur zur Machbarkeit, sondern auch zu den Kosten äussern wird, habe man das Planungsbüro Wegmüller aus Samedan mit der Erarbeitung eines Vorprojekts beauftragt. In diesem Rahmen gehe man davon aus, dass eine Kunsteisbahn erstellt wird, welche von Mitte November bis Mitte März in Betrieb sein wird. Die Kunsteisbahn soll vollständig unterkellert werden und auf eine Freizeitnutzung ausgelegt sein. Weiter hat der Gemeindevorstand entschieden, dass auch die Erarbeitung eines Energiekonzepts Bestandteil des Vorprojekts bilden soll. (krm)

Klosters arbeitet politische Altlast auf

An der Sitzung des Klosterser Gemeinderats vom Donnerstagabend zog Gemeindepräsident Hansueli Roth (Mitte-Partei) eine Zwischenbilanz bei der Umsetzung der Empfehlungen aus der 2022 durchgeführten Administrativuntersuchung. Zu dieser geführt hatte eine im Jahr 2020 lancierte Volksinitiative, welche gegen die damalige Klosterser Gemeindeführung gerichtet war. «Im Rahmen dieser Administrativuntersuchung sind wir nicht auf grobe Vergehen im Sinne von deliktischen Handlungen wie Veruntreuungen oder Vermögensdelikten gestossen», hatte die mit der Untersuchung beauftragte Curia AG in ihrem seinerzeitigen Schlussbericht festgehalten. Die Überprüfung hatte aber eine Vielzahl an Verbesserungsempfehlungen hervorgebracht.

Der Gemeindevorstand und die Gemeindeleitung würden die Empfehlungen «sehr ernst nehmen», sagte Roth laut Mitteilung an der Gemeinderatssitzung. Bereits umgesetzt oder in Umsetzung befänden sich einige Punkte. So etwa klarer ausgestaltete Kreditanträge in Botschaften für Volksabstimmungen, konsequentes Projektmanagement und -controlling oder auch eine Stärkung der Personalabteilung. Um die aus der Untersuchung herrührenden Empfehlungen bestmöglich erfüllen zu können, bedürfe es «zwingend geeigneter Strukturanpassungen» sowie punktuell des Beizugs externer Fachleute, etwa bei der Optimierung des Rechnungswesens, wird Roth in der Medienmitteilung der Gemeinde zitiert.

Zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen äusserte sich an der Gemeinderatssitzung auch Marco Hobi, Klosterser Gemeinderat (Mitte-Partei) und Vorsitzender der Geschäftsprüfungskommission. Der Untersuchungsbericht diene den Gemeindeverantwortlichen «als Leitfaden», wie sie ihre Tätigkeiten optimal gestalten und «Sachgeschäfte im Rahmen der geltenden Rechtsgrundlagen korrekt abwickeln können», wird Hobi in der Mitteilung wiedergegeben. (béz)

Informiert über offene Pisten oder geschlossene Sessellifte: Brambrüesch hat nun einen Whatsapp-Kanal

Die Bergbahnen Brambrüesch haben neuerdings einen offiziellen Whatsapp-Kanal. Auf diesem sind Live-Informationen wie zum Beispiel über offene oder geschlossene Sessellifte ersichtlich. Hier könnt ihr den Kanal abonnieren. (red)

Direktor von Viamala Tourismus verlässt das Unternehmen

Patric Berg, der amtierende Direktor von Viamala Tourismus, wird das Unternehmen per Ende August verlassen, wie es am Donnerstag in einem Schreiben heisst. Er war vier Jahre lang in der operativen Führung der Tourismusorganisation tätig. «Diese Entscheidung ist mir definitiv nicht leichtgefallen. Nach vier spannenden, herausfordernden und ergebnisreichen Jahren ist es nun aber an der Zeit, mich einer neuen Herausforderung anzunehmen. Ich habe volles Vertrauen in das aufgebaute und kompetente Team, dass eine stabile Weiterführung der operativen Tätigkeiten gesichert ist», wird Berg in der Mitteilung zitiert. Um einen reibungslosen Übergang der Geschäftsleitung zu garantieren, habe sich der Vorstand von Viamala Tourismus der Nachfolgeregelung bereits angenommen. (red)

Candinas folgt auf Gabriel in llanz/Glion

Das Parlamentspräsidium in Ilanz/Glion ist turnusgemäss neu besetzt. Vorsitzender der kommunalen Legislative von Ilanz/Glion ist für die Periode 2024/25 Daniel Candinas. Der bisherige Vizepräsident wurde an der Parlamentssitzung vom Mittwochabend ins Amt gewählt; er löst damit die bisherige Präsidentin Gierina Gabriel ab. Als Stellvertreter ist neu Flavio Elvedi im Einsatz, während Gabriel nun als Vertreterin des Parlaments in der Bibliothekskommission fungiert.

Im Sinne des Vorstands und der Korporation der Konzessionsgemeinden abschlägig beantwortet wurde laut Gabriel das Gesuch der Kraftwerke Zervreila um Erneuerung der bestehenden Wasserrechte ab 2037. Die Vorlage kommt später noch an die Urne. Gesprochen wurde ein Nettokredit von 800'000 Franken für einen Neubau des Reservoirs in Castrisch. Die Bruttokosten belaufen sich laut Botschaft auf 1,4 Millionen Franken.

Schneeräumung unverändert

Vom Parlament abgewiesen wurde der im letzten April eingereichte Auftrag Candinas, der eine Änderung des Meliorationsunterhaltsgesetzes verlangt hatte. Absicht des Auftrags wäre es gewesen, die Schneeräumungskosten für steuerzahlende Bewohnerinnen und Bewohner ausserhalb des Siedlungsgebiets zu reduzieren. Der Vorstand hatte dazu unter anderem festgehalten, die Kostenverteilung für die Schneeräumung sei nicht unverhältnismässig. Die von den Antragstellern vorgeschlagene Aufteilung sei in keiner Weise verursachergerecht und führe zu einem «lächerlichen Beitrag der Privatinteressenz» von gerade einmal zwei bis fünf Prozent.

Auf eine Anfrage von Jan Berni hin wurde zudem informiert, dass der Vorstand beim Areal Maissen in Ilanz das Kaufrecht der Gemeinde ausüben möchte. Die Fläche sei vielversprechend und ein Erwerb lohnenswert. (jfp)

Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft: Das einzige Restaurant zwischen Ilanz und Valendas, die «Ustria Mundaun» wird renoviert.
Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft: Das einzige Restaurant zwischen Ilanz und Valendas, die «Ustria Mundaun» wird renoviert.
Bild zVg

Castrischs «Ustria Mundaun» bleibt erhalten

Der in verschiedenen Fraktionen von Ilanz/Glion bereits als Immobilienbesitzer engagierte Zürcher Unternehmer Theo Schaub will auch die traditionsreiche «Ustria Mundaun» im Zentrum von Castrisch bewahren. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Medienmitteilung hervorgeht, hat Schaub das Restaurant – das einzige zwischen Ilanz und Valendas und ein wichtiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft – erworben. Er beabsichtige nun eine umfassende Renovation der Liegenschaft, um deren Zukunft als Gaststätte zu sichern sowie die soziale und kulturelle Rolle der «Ustria Mundaun» im Ort zu stärken. 

Geplant ist neben einer neuen Gastroküche eine sorgfältige Erhaltung historischer Elemente wie der Gaststube und des Specksteinofens aus dem Jahr 1873, wie Schaub schreibt. Ausserdem solle das Potenzial der nur teilweise ausgebauten Obergeschosse genutzt werden: Vier Gästezimmer, eine Kleinwohnung und zwei weitere ausbaufähige Geschosse würden diesbezüglich Optionen eröffnen. Mit der Planung ist gemäss Mitteilung der einheimische Architekt Jan Berni betraut.

Jolanda Cabalzar und Reto Schildknecht, die das Restaurant seit 2001 führen und prägen, werden dies auch noch bis Oktober tun, dann beginnt die Renovierung. Die Wiedereröffnung ist 2025 geplant. (jfp)

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