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Rubens-Sensationsfund: Fast drei Millionen Euro bei Auktion

Ein Gemälde des berühmten Malers Peter Paul Rubens (1577-1640), das seit 1613 als verschollen galt, ist in Versailles für knapp drei Millionen Euro versteigert worden. Das Werk, das die Kreuzigung Christi zeigt, war im September 2024 zufällig bei der Inventarisierung und dem Verkauf eines Pariser Stadthauses entdeckt worden.

Agentur
sda
01.12.25 - 16:36 Uhr
Kultur
dpatopbilder - Das lange verschollene Gemälde "Kreuzigung Jesu Christi" des Barockmeisters Peter Paul Rubens, das mehr als vier Jahrhunderte lang versteckt war, wird am 30. November 2025 im Auktionshaus Osenat westlich von Paris, im Rahmen einer Auktion…
dpatopbilder - Das lange verschollene Gemälde "Kreuzigung Jesu Christi" des Barockmeisters Peter Paul Rubens, das mehr als vier Jahrhunderte lang versteckt war, wird am 30. November 2025 im Auktionshaus Osenat westlich von Paris, im Rahmen einer Auktion…
Keystone/AP/Michel Euler

Die bisherigen Eigentümer hatten das Gemälde nach Angaben des Auktionshauses Osenat für eine einfache religiöse Darstellung gehalten. Der Wert war zunächst auf weniger als 10.000 Euro geschätzt worden.

Authentizität von deutschem Experten bestätigt

Laut dem Leiter des Auktionshauses, Jean-Pierre Osenat, hat der flämische Maler Rubens das Bild «Christus am Kreuz» auf dem Höhepunkt seines Könnens geschaffen. Die Authentizität wurde vom Rubenianum in Antwerpen bestätigt, dem Rubens-Forschungszentrum in Belgien.

Für die Kunstwelt gilt der Fund als Sensation. Wie der deutsche Kunsthistoriker und Vorsitzende des Rubenianums, Nils Büttner, erläuterte, ist die Darstellung einer Kreuzigung zwar für Rubens nicht ungewöhnlich. Doch Christus am Kreuz mit Blut und Wasser aus der Seitenwunde zu zeigen, sei in seinem Gesamtwerk einmalig.

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