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«Eine perfekte Jazz-Woche»

Das Festival «Davos Klosters Sounds Good», Ausgabe Nummer 24, geht als gelungene Event-Woche mit einer grossen Vielfalt an musikalischen Stilrichtungen in die Geschichte ein. OK-Präsident Ralph Pfiffner zieht Bilanz.

Pascal
Spalinger
21.07.24 - 07:00 Uhr
Kultur
Das OK (v.l.): Cyrill Ackermann, Marcel Käppeli, Ralph Pfiffner, André Rellstab und Aldo Bellasi.
Das OK (v.l.): Cyrill Ackermann, Marcel Käppeli, Ralph Pfiffner, André Rellstab und Aldo Bellasi.
zVg
Beispielhaft für die gute Stimmung, die während der gesamten Woche herrschte, mag eine Szene vom Gospelkonzert in der Kirche St. Johann sein: Dort war man nämlich in einer so grossen Euphorie, dass sich spontan eine Polonaise innerhalb und ausserhalb der heiligen Gemäuer entwickelte. Aber beispielsweise auch die Konzerte am Samstag im Hallenbad «Eau-là-là» in Davos – als «The N’Awlins Brass Band» selber ins Wasser stieg und dort weiter musizierte – oder von «The Silverettes» am Nachmittag in Klosters mögen als Beispiele herhalten. Denn das stimmgewaltige ­Damen-Trio, verstärkt durch einen männlichen Bassisten, verwandelte das Zelt vor dem Hotel Alpina mit seinen Klängen in kurzer Zeit in eine Festhütte. 

Die gute Stimmung während des Festivals, aber auch innerhalb des Organisationskomitees, hebt auch OK-Präsident Ralph Pfiffner auf Anfrage hervor. OK und Helfercrew hätten einmal mehr eine hervorragende Arbeit geleistet und eine grosse Flexibilität an den Tag gelegt. «Wir sind ein Dreamteam und werden auch so zusammenbleiben. Aber ohne Sponsoren und Unterstützer sowie das Entgegenkommen von lokaler Hotellerie und ­Gastronomie könnten wir eine Durchführung in der vorherrschenden Grössenordnung vergessen», gibt er die Lorbeeren weiter. Sehr positive Rückmeldungen von Bands und Gästen motivierten die Verantwortlichen zusätzlich.

Regen als «Spielverderber»

Einzige Probleme waren der regnerische Sonntag sowie die ebenfalls verregnete «Streetparade» an «davos@promenade» vom Freitag vor einer Woche. Dank der Möglichkeit, die Konzerte jeweils im Inneren der Lokale durchzuführen, musste jedoch kein einziges Konzert abgesagt werden. «Wir konnten alles durchziehen ausser das Jugendprojekt während der «Streetparade», stellt Pfiffner zufrieden fest. Der musikalische Nachwuchs hatte unter Leiter Andrea Nold bereits am Donnerstag beschlossen, wegen des angekündigten Regens nicht spielbereit zu sein.

Pfiffner stellt zudem fest, dass Davos und Klosters in der Nach-Jazzwoche wieder ruhiger sind. «Das beweist, dass viele Gäste wegen dem Jazz nach Davos gereist sind.» Damit habe man das Hauptziel ebenfalls gut erreicht. Und er verspricht gleich auch noch, dass während der nächstjährigen Austragung, als 25. ein Jubiläumsanlass, «noch mehr Stimmung» verbreitet werden solle. Wie, das werde Gegenstand von Diskussionen und Abklärungen in den nächsten Monaten sein.

Die «Streetbandits» während «davos@promenade».
Die «Streetbandits» während «davos@promenade».
wey
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