Drei heilige Könige – oder vier?
Am Freitag wird der Dreikönigstag gefeiert. Das Fest geht auf heidnische Feiertage zurück, und gefeiert werden nicht Caspar, Melchior und Balthasar, sondern die Offenbarung von Jesus Göttlichkeit. Und auch um die Zahl der Weisen aus dem Morgenland ranken sich Legenden.
Am Freitag wird der Dreikönigstag gefeiert. Das Fest geht auf heidnische Feiertage zurück, und gefeiert werden nicht Caspar, Melchior und Balthasar, sondern die Offenbarung von Jesus Göttlichkeit. Und auch um die Zahl der Weisen aus dem Morgenland ranken sich Legenden.
Chur. – Sie kamen wohl aus Persien und huldigten dem neu geborenen Jesuskind: Die Heiligen Drei Könige sind schon im Matthäus-Evangelium der Bibel erwähnt. Gefeiert werden sie aber erst seit dem zwölften Jahrhundert, als die Volksfrömmigkeit im deutschsprachigen Raum eine Hochblüte erlebte. Ausser dem traditionellen Dreikönigskuchen gehört auch das Sternsingen zu den traditionellen Feierlichkeiten an diesem Tag.
Wieviele waren es denn?
Unklar ist, wieviele Könige aus dem Morgenland einst nach Betlehem gezogen waren. Je nach Darstellung schwankt die Zahl zwischen zwei und zwölf. Zu Königen wurde das Trio ausserdem erst im dritten Jahrhundert; zuvor waren sie als Magier oder Sterndeuter bezeichnet worden. Und bis heute ranken sich zahlreiche Legenden um die Drei Könige. Derzeit zeigt eine Krippenausstellung im Kulturforum Würth in Chur eine Auswahl an Darstellungen auch der Könige. (obe)
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